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Heeressoziologie

Die wirtschaftliche Bedeutung des Militärs für die Garnison Münster.

Nachfolgend soll die Bedeutung der militärischen Garnison für die Stadt Münster aufgezeigt werden. Münster war über einen langen Zeitraum ein starker Truppenstandort. Zu klären ist, welche - positiven oder negativen - Auswirkungen dieser Umstand auf die münsterische Wirtschaft hatte. Diese Ausführungen ergänzen den Beitrag zur Stadt Münster als königlich-preußische Garnison 1815 - 1918.

Heeressoziologie

Die Stadt Münster als königlich-preußische Garnison 1815 - 1918

Nachfolgend werden die Verhältnisse in der Stadt Münster als königlich-preußische Garnison dargestellt, also die Zeit von 1815 - 1918. Es handelte sich um die militärische Zentrale der Provinz Westfalen mit zahlreichen Kommandobehörden und einer Reihe von dort stationierten Truppenteilen. Die Biographien der kommandierenden Generäle finden sich in einem separaten Beitrag. Für die einzelnen zuletzt (1914) in Münster stationierten Truppenteile wird ebenso auf die einzelnen gesonderten Beiträge in diesem Schwerpunkt verwiesen. In der Darstellung geht es auch um das Verhältnis des preußischen Militärs zur überwiegend katholischen Bürgerschaft, um die wirtschaftliche Bedeutung des Militärs für die Stadt, um die Aussöhnung der Münsteraner mit den neuen Verhältnissen vor allem nach den Einigungskriegen und die Veränderungen, welche der Erste Weltkrieg mit sich brachte.

Uniformierung & Ausrüstung

Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13

Auch in der Garnison Münster waren fast alle Waffengattungen vertreten. Einige Formationen waren mit der Stadt Münster als Garnison besonders eng verbunden, und zwar: das Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13, das, das 2. Westfälische Feldartillerie-Regiment Nr. 22 und das Westfälische Train-Bataillon Nr. 7. Während sich das Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13 vor allem im städtischen Bürgertum großer Beliebtheit erfreute, diente im Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4 der westfälische Adel und der Mannschaftsersatz entstammte insbesondere dem ländlichen Milieu.