Bruno Haas-Tenckhoff, Das Fürstbischöflich Münsterische Militär im 18. Jahrhundert.
Quelle: Westfalen 1930, S. 141 ff.
Empfohlene Beiträge
Uniformierung & Ausrüstung
Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13
Auch in der Garnison Münster waren fast alle Waffengattungen vertreten. Einige Formationen waren mit der Stadt Münster als Garnison besonders eng verbunden, und zwar: das Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13, das, das 2. Westfälische Feldartillerie-Regiment Nr. 22 und das Westfälische Train-Bataillon Nr. 7. Während sich das Infanterie-Regiment Herwarth von Bittenfeld (1. Westfälisches) Nr. 13 vor allem im städtischen Bürgertum großer Beliebtheit erfreute, diente im Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4 der westfälische Adel und der Mannschaftsersatz entstammte insbesondere dem ländlichen Milieu.
Heeressoziologie
Der Besuch Kaiser Wilhelms II. vom 29.08. bis zum 01.09.1907 in Münster
Begleittext wird noch ergänzt.
Heeressoziologie
Dienstalltag im Kriege in der heimatlichen Garnison - Rückführung der Fahnen
Unter dem 19.07.1915 heißt es in der Kriegschronik der Stadt Münster 1914- 18 von Eduard Schulte (S. 120): „Am Nachmittag wurden mit klingendem Spiel 24 Fahnen und Standarten aus den Heeresverbänden des VII. Armeekorps vom Bahnhof zum Königlichen Schloss gebracht. Der Stellungskrieg im Westen hat für die Verwendung der historischen Feldzeichen und Fahnen keinen Raum mehr. Unter einer Bedeckung von 120 Frontsoldaten wurden die Fahnen hierher überführt“.