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Kriegsgeschichte

Szenen des Krieges - Minen- und Granatwerfer

Bereits vor dem Kriegsausbruch wurden die ersten Minenwerfer konstruiert. Es handelte sich um in der Regel glattrohrige Steilfeuergeschütze, die Granaten verschossen und vor allem für den Festungskrieg gedacht waren. Sie hatten im Verhältnis zu den üblichen Geschützen nur eine geringe Schussentfernung, sollten also vor allem im Nahgefecht eingesetzt werden. Erstmalig wurden Minenwerfer bei der Belagerung von Port Arthur im Jahre 1904 eingesetzt.

Kriegsgeschichte

Ausbruch des Ersten Weltkrieges und die deutsche Mobilmachung

Aufrüstung und gegenseitiges Misstrauen schufen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Klima, in welchem ein Funke die Explosion auslösen konnte. Der erste Weltkrieg wurde bereits in den Jahren vor 1914 immer mehr zur Gewissheit. Auslösender Faktor wurde letztlich eine Bluttat auf dem Balkan. Am 28.06.1914 wurde der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau in Sarajewo ermordet. Hintergrund dieses Attentates bildeten die Freiheitsbestrebungen der Slawen innerhalb der Grenzen der morschen Donaumonarchie.

Kriegsgeschichte

Szenen des Krieges - Verpflegung der Soldaten

Das deutsche Heer im Felde hatte einen enormen Verpflegungsbedarf, der wöchentliche Bedarf an Hauptnahrungsmitteln ist wie folgt übermittelt: 27 085 000 kg Brot, 59 485 000 kg Kartoffeln, 7 913 500 kg Fleisch. sowie 904 600 kg Salz, 614 800 kg Zucker und 900 600 kg Kaffee. Dazu kam der Bedarf an Fett, Hafer, Heu und Stroh. Analog zu den in den Ernährungs- und Versorgungsproblemen in der Heimat - bereits ab Herbst 1915 erfolgte hier die Rationierung aller wichtigen Nahrungsmittel – wurde die Verpflegungsbasis auch an der Front immer schmaler.