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Heeressoziologie
Szenen des Krieges - Ausbildung hinter der Front
Nachfolgend wird ein zeitgenössisches Fotoalbum gezeigt, welches die Ausbildung deutscher Infanterie hinter der Front dokumentiert. In den Vorbemerkungen werden die nähren Umstände der Ausbildung im Krieg aufgezeigt.
Heeressoziologie
Szenen des Krieges - Trichterlandschaft
Über Jahre versuchten sowohl die Mittelmächte als auch die Alliierten durch einen immer größer werdenden Einsatz von Geschützen mit entsprechendem Munitionsverbrauch die erstarrten Fronten aufzubrechen. In der Folge prägten gigantische Materialschlachten vor allem die Gegebenheiten an der Westfront, an der Ostfront bleiben gewisse Elemente des Bewegungskrieges erhalten.
Heeressoziologie
Szenen des Krieges - Hygiene
Im Frieden oblag die Gesundheits- und Krankenpflege den Sanitätsoffizieren, die von Krankenwärtern unterstützt wurden. Um ansteckbare Krankheiten möglichst vorzubeugen, mussten die Unterkunftsräume in den Kasernen regelmäßig untersucht werden, ebenso das Trinkwasser und die Lebensmittel. Die Mannschaften sollten vor Beginn größerer Märsche – z. B. zur Manöverzeit - auf ihre Belastbarkeit hin untersucht werden. In den Kasernen gab es Revierkrankenstuben, in den Garnisonen existierten Lazarette. Für Unteroffiziere und Gemeine wurden bei den verschiedenen Armeekorps Genesungsheime errichtet. Im Kriege herrschten andere Rahmenbedingungen, dennoch war das Sanitätswesen des deutschen Heeres auf einem vergleichsweise hohem Stand. 1914-18 fielen verhältnismäßig wenig deutsche Soldaten Seuchen zum Opfer, so sollen im Kriege an Pocken 21, an Typhus 11723, an Ruhr 8646, an Cholera 1693, an Malaria 452, an Grippe 999 und an Fleckfieber 1345 deutsche Soldaten gestorben sein.