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Heeressoziologie
Der Dienstalltag und die materiellen Lebensumstände im Reichsheer
Das Reichsheer und die – marine ergänzte sich vor allem aus Wehrpflichtigen. Wehrpflicht bedeutet die auf Gesetz beruhende Pflicht jedes männlichen – wehrfähigen - Staatsbürgers zum Militärdienst. Die allgemeine Wehrpflicht wurde in Preußen im Rahmen der Militärreformen im Jahre 1814 eingeführt (Gesetz über die Verpflichtung zum Kriegsdienst vom 03.09.1814), im Norddeutschen Bund im Jahre 1867 (Gesetz betreffend die Verpflichtung zum Kriegsdienste ... vom 09.11.1867). Nach der Reichsgründung 1871 galt die allgemeine Wehrpflicht auch im Kaiserreich, das Reichsmilitärgesetz von 1874 übernahm die bisherigen Bestimmungen des Kriegsdienstgesetzes von 1867. Wehrpflicht bestand ab dem 20. Lebensjahr.
Organisation
Zur Stärke und Gliederung des Reichsheeres vor dem (Ersten) Weltkrieg
Nach dem Sieg des Norddeutschen Bundes und der mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten im Deutsch-Französischen Krieg wurde das Deutsche Kaiserreich gegründet. Die Reichsgründung fand am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Schloss Versailles statt.
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Preußen - Der Mantel
Der Mantel der preußischen Feldartillerie war aus grauem Tuch und hatte Schulterklappen wie am Waffenrock.
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Hessen
Feldartillerie-Einheiten mit hessischer Tradition im Reichsheer waren
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie -Bayern - Chevaulegers
Die Chevaulegers waren im 18. Jahrhundert als leichte Reiter entstanden.
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Preußen - Offiziersuniform
Der Waffenrock der Offiziere unterschied sich von denen der Mannschaften – unabhängig von der Qualität- durch schwarz-samtene Kragen /-patten und Ärmelaufschläge.
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Württemberg
Die württembergische Feldartillerie bestand aus 4 Feldartillerie-Regimentern (siehe obige Liste).
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Preußen - Der Helm
Die Artillerie erhielt bei Einführung des Waffenrockes auch die Pickelhaube, allerdings zunächst das Modell der Infanterie.
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Bayern
Bayern stellte 12 Feldartillerie-Regimenter.
Organisation
Gliederung und Organisation der Alten Armee - Artillerie - Preußen - Feldartillerie-Regimenter
Die deutsche Artillerie zerfiel in die (leichte) Manövrier-(=Feld-) und die (schwere) Positions- (=Fuß-)Artillerie. Erst 1872 war die völlige Trennung der beiden Gattungen erfolgt. Die Feldartillerie zählte im Jahre 1914: 4 Garde- und 96 Linien-Regimenter, darunter 12 bayerische (eigene Nummerierung), 1 hessisches (Nr. 25), 1 mecklenburgisches (Nr. 60), 8 sächsische (Nr. 12, 28, 32, 48, 64, 68, 77. 78) und 4 württembergische (Nr. 13, 29, 49, 65) Regimenter. Mecklenburg - Strelitz stellte die 3. Batterie des Feldartillerie-Regiments Nr. 24 (Neustrelitz). Zu den Gardeformationen zählte auch das Lehr-Regiment der Feldartillerie-Schießschule (Jüterbog).
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Preußen - Garde-Feldartillerie-Regimenter
Das besondere Merkmal der Garde-Feldartillerie waren gelb-kamelgarnene Litzen mit Kapellen auf jeder Seite des eckigen Kragens des Waffenrockes und auf den schwedischen Ärmelaufschlägen je zwei senkechte Litzen.
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Fußartillerie - Preußen
Die Fußartillerie war die schwere Artillerie.