Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Kürassier-Regimenter - Kürassier-Regiment Graf Geßler (Rheinisches) Nr. 8
Das Kürassier-Regiment Graf Geßler (Rheinisches) Nr. 8 hatte als Stiftungstag den 07.03.1815.
Das Regiment wurde am 07.03.1815 in Halberstadt, Egeln und Gröningen aus dem Litthauischen Dragner-Regiment Nr. 2, dem 2. Westpreußischen Dragoner-Regiment und dem Elb-National Husaren Regiment gebildet.
In der Alten Armee gehörte das Regiment zum VIII. Armeekorps und dort zur 15. Division bzw. 15. Kavallerie-Brigade.
Die Einheit wurde nach dem 1. Weltkrieg am 01.10.1919 aufgelöst.
Der erste Regiments-Kommandeur war Ernst Konrad v. Müller (starb 1826 als Oberst), der letzte Regiments-Kommandeur war Erich Koehne v. Wranke-Deminski.
Ab dem 15.09.1822 wurde Chef der Einheit der General der Kavallerie Großherzog von Sachsen-Weimar und Eisenach. Dieser starb 1828.
Am 09.05.1843 wurde der General der Kavallerie Karl Alexander, Großherzog von Sachsen-Weimar Chef des Regiments.
Die letzte Friedensgarnison war Köln-Deutz.
Das Regiment durfte ab 1827 Pauken führen. Diese hatte es von dem damaligen Regimentschef geschenkt bekommen.
Die Einheit bekam 1815 eine vom 1. Dragoner-Regiment abgebene Standarte verliehen.
Der Mannschaftsersatz stammte zunächs aus dem Bereich um Halberstadt, zwischen 1817 bis 1850 aus der Provinz Sachsen und ab 1850 aus dem Rheinland.
Die Remonten stammten (Stand 1877) aus den Depots Hunnesrück, Arendsee und Bärenklau.
Das Kürassier-Regiment Graf Geßler (Rheinisches) Nr. 8 hatte hellgrüne Kragen und Aufschläge.
Die Knöpfe am blauen Waffenrock waren gelb. Der Waffenrock hatte weiße Vorstöße.
Die weißen Schulterklappen hatten einen hellgrünen Vorstoß und zeigten einen gelben Namenszug mit Krone.
Empfohlene Beiträge
Heeressoziologie
Szenen aus dem Dienstalltag der Alten Armee - Kavallerie - Attacke
Noch vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ging die Mehrheit der Militärs von der traditionellen Rolle der Kavallerie in einem etwaigen Kriegsgeschehen aus.
Uniformierung & Ausrüstung
Die Uniformierung der Infanterie des Deutschen Reichsheeres - 1871 – 1914. V. Teil - Braunschweig
Der erste Teil dieser Reihe hat allgemein die Uniformierung der preußischen Infanterie - 1842 – 1914 zum Thema.
Organisation
Eine kleine Geschichte der kaiserlichen Marine - 3. Teil
Der Ursprung der Marineinfanterie geht auf das Jahr 1849 zurück1. Das Marinierkorps hieß ab 1852 Seebataillon. 1889 wurde es in das 1. und 2. Seebataillon geteilt. 1897 entstand das spätere 3. Seebataillon. Das 1. und 2. See-Bataillon (Kiel bzw. Wilhelmshaven) umfassten jeweils 4 Kompanien, 1 Festungstelegraphen- und 1 Maschinengewehrzug Vom 3. Seebataillon standen nur 2 Kompanien und die Stammbatterie in Cuxhaven, der Rest befand sich beim Ostasiatischen Marinedetachement (im Schutzgebiet Kiautschou).