Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Husaren-Regimenter - 2. Westfälisches Husaren-Regiment Nr. 11
Als Stiftungstag hatte das Regiment den 05.12.1813.
Es wurde am 07.03.1815 im Huy (Belgien) errichtet.
Die Einheit wurde durch Übernahme der bergischen Husaren gebildet.
Die Vorläufer-Formation wurde nach der Besetzung des Großherzogtums Berg am 08.11.1813 errichtet. Hierfür wurden die Offiziere und Mannschaften des Depots Hamm, die aus Russland zurückgekehrten und die bei Possendorf gefangenen Soldaten des ehemaligen bergischen Lanciers – Regiments verwendet. Am 06. Januar 1814 war der Aufstellungsvorgang abgeschlossen und beteiligte sich an Blockade von Mainz verlegt.
Der letzte Kommandeur war Karl v. Moers.
Die letzte Friedensgarnison war Krefeld, vorher Münster und später Düsseldorf.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Der Ersatz des Regiments stammte aus Westfalen und aus dem Rheinland.
Der Attila war grün, dessen Schnüre weiß.
Der Kolpak der Pelzmütze war rot.
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Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Ulanen - allgemeine Anmerkungen zu den württembergischen Ulanen
Die württembergischen Ulanen trugen im Grunde die Uniform der preußischen Ulanen, d. h. Mütze, Ulanka, Leibbinde dunkelblau, an der schwarzlackierten Tschapka natürlich das württembergische Wappen in Neusilber.
Organisation
Eine kleine Geschichte der Kaiserlichen Marine - 1. Teil
Die deutsche Flotte hat eine relativ junge Geschichte, vor 1848 war sie im Grunde nicht existent1. Es mangelte an einer zentralen Gewalt, wie z. B. in Großbritannien und Frankreich. In Preußen begann man in den 40iger Jahren mit dem zögerlichen Aufbau einer Flotte. Das eigentlich erste Kapitel der deutschen Reichsflotte begann aber im Jahre 18482. Angestoßen durch die Hanseaten und vor dem Hintergrund der Unabhängigkeitsbestrebungen in Schleswig-Holstein beschloss die Frankfurter Nationalversammlung die Gründung der deutschen Reichskriegsflotte und stellte die entsprechenden Geldmittel bereit. Doch analog zum politischen Schicksal der Nationalversammlung wurde die kleine Flotte (soeben ausgerüstet und bewaffnet) im Jahre 1852 (Beschluss des deutschen Bundestages vom 01.04.1852) wieder aufgelöst und die Schiffe verkauft. Der Schiffsbestand betrug zu diesem Zeitpunkt 11 Schiffe und 27 kleine Fahrzeuge. Einige Schiffe wurden von Preußen übernommen. Dieses verstärkte nun seine maritimen Anstrengungen und kaufte 1853 das Jadegebiet. Hier sollte der Kriegshafen Wilhelmshaven entstehen. Gleichzeitig wurde die Admiralität als zentrale und selbständige Kommando- Verwaltungsbehörde geschaffen (AKO vom 14.11.1853). Schon vorher war beim preußischen Kriegsministerium eine Marine-Abteilung entstanden. Als erster preußischer Offizier erhielt Prinz Adalbert den Rang eines Admirals der preußischen Küsten. Bereits 1852 hatte die preußische Marine ein Geschwader nach Südamerika entsandt. 1859 trat ein Geschwader eine wirtschaftspolitisch motivierte Reise nach Japan, China und Siam an. 1860 sank in einem Taifun die SMS Frauenlob mit der gesamten Besatzung vor der japanischen Küste. Ein schlimmer Verlust bedeutete auch der Untergang der SMS Amazone am 21.06.1861 in der südlichen Nordsee. Mit dem Schiff und der Besatzung gingen auch sämtliche eingeschifften Seekadetten unter. 1864 kam es im deutsch-dänischen Krieg zu kleineren Gefechten mit der dänischen Flotte.