Szenen des Krieges - Deutsche Soldaten in Palästina.
In Bearbeitung.
Wenig bekannt ist, dass das deutsche Kaiserreich dem Verbündeten Türkei nicht nur materielle Hilfe in Form von Waffenlieferungen gewährte, sondern auch deutsche Truppen auf dem Gebiet des Osmanischen Reiches - an der Palästina - kämpften, insgesamt etwa 25000 Mann.
"Die Palästinafront bzw. Sinaifront war ein Nebenkriegsschauplatz während des Ersten Weltkriegs. Von 1915 bis 1918 standen sich die Truppen des Britischen Empire und der Mittelmächte, die aus der osmanischen Armee, dem deutschen Asien-Korps und österreichisch-ungarischen Verbänden zusammengesetzt waren, in wechselvollen Kämpfen gegenüber" (Quelle: Wikipedia).
Vorgeschichte nach Walter Hubatsch, Deutschland im Weltkrieg 1914 - 1918, Ulm 1966, S. 74 ff..
"Auch die Lage auf dem Balkan musste geklärt werden. "Die Türkei hatte zwar schon am 28.Juli 1914 ein Bündnisangebot gegen Rußland in Berlin zur Sprache bringen lassen und am 2. August 1914 einen geheimen Bündnisvertrag mit dem Deutschen Reich unterzeichnet. Jedoch war damals die Gegnerschaft Englands noch nicht in Rechung gestellt worden, so dass die durch die vergangenen Kriege und inneren Wirren geschwächte Pforte zunächst ihre Neutralität erklärte. Das Einlaufen der beiden deutschen Kreuzer "Goeben" und "Breslau" in das Goldene Horn und deren formelle Übernahme in türkische Dienste hatten dann die Spannung der Türkei zur Entente so verschärft, dass engliche Seestreitkräfte Ende September ein türkisches Torpedoboot an dem Verlassen der Meerengen hinderten. Daraufhin sperrte die türkische Regierung die Dardanellen. Trotz innerer Spannungen war die jungtürkische Partei unter Enver Pascha gewillt, dem russischen des Meerengenbesitzes mit Waffengewalt entgegen zu treten."
Das deutsche Asien-Korps. Errichtung und Gliederung. Pascha I.
"Gliederung Pascha I
MG-Bataillon 601
MG-Bataillon 602
MG-Bataillon 604
MG-Bataillon 606
MG-Bataillon 607
Flak-Zug 28
Flak-Zug 133
Flak-Zug 136
Flak-Zug 142
Flak-Zug 172
Fußartillerie-Bataillon 60
Tragbare Funkstation 2 und 4
Fliegerabteilungen 300 „Pascha“, 301 und 302 (aufgestellt bei Flieger-Ersatz-Abteilung Breslau-Brieg), 303 (FEA Altenburg), 304 b (FEA 1 b Oberschleißheim) und 305 (FEA Breslau), ab 1918 Jagdstaffel 55 (später umbenannt in Jagdstaffel 1 F)
Stabsoffizier der Eisenbahntruppen Nr. 25 mit 3 Kompanien
Bohr-Sonderkommandos
5 Eisenbahn-Sonderkommandos
3 LKW-Kolonnen"
Quelle: Wikipedia.
Das deutsche Asien-Korps. Errichtung und Gliederung. Pascha II.
"Pascha II bestand u. a. aus dem Stab der 201. Infanterie-Brigade unter dem Kommando von Oberst Gustav von Oppen und wurden dem Asien-Korps zugeschlagen.
Gliederung Ende 1917[2]
Infanterie-Bataillon 701
Infanterie-Bataillon 702
Infanterie-Bataillon 703
Artillerie-Abteilung 701
Flak-Batterie 15
Pionier-Kompanie 701
MG-Abteilung Hentig
Armee-Nachrichten-Kommandeur 70
Darüber hinaus waren 1917/18 die Festungs-Eisenbahn-Baukompanie 11 und die Eisenbahnbetriebs-Kompanie 44/48 auf der Hedschasbahn eingesetzt.
Oberbefehlshaber des Asien-Korps war zunächst der Generalmajor Friedrich Freiherr Kreß von Kressenstein (1870–1948) als Kommandeur des 1. Türkischen Expeditionskorps und späterer Befehlshaber der Gaza-Front".
Quelle: Wikipedia.
"Gliederung von Pascha II im Frühjahr 1918:
Stab der 201. Infanterie-Brigade
1. Masurisches Infanterie-Regiment Nr. 146 aus Allenstein unter Oberstleutnant Frithjof von Hammerstein-Gesmold
Pionier-Kompanie 205
Gebirgs-MG-Abteilung 201
Gebirgs-MG-Abteilung 203
Gebirgs-MG-Abteilung 207
Gebirgs-MG-Abteilung 208
Reserve-Jäger-Bataillon 11 aus Marburg
Gebirgs-Artillerie-Abteilung 1
7./Fußartillerie-Regiment 2
7./Fußartillerie-Regiment 9
Flakzug 120
Gebirgs-Funker-Abteilung
Funkerzug 1720
Funkerzug 1731
Lichtsignalzug 27
Lichtsignalzug 28
Telegraphen-Abteilung „Klein-Asien“
Quelle: Wikipedia.
Asienkorps. Einsatz.
Text
Asienkorps. Schicksal.
Text
Uniformkundliche Besonderheiten.
Die im Nahen Osten eingesetzten deutschen Truppen trugen eine an die dortigen klimatischen Verhältnisse angepasst Sonderbekleidung. Auch Kamele kamen zum Einsatz.