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Kriegsgeschichte
Szenen des Krieges - Soldaten und Geschütze
Zu Beginn des Krieges wurde die Artillerie noch als Hilfswaffe angesehen, die tatsächliche Entwicklung zeigte aber rasch, dass es sich hierbei um einen überholten taktischen Ansatz handelte.
Organisation
Das deutsche Reichsheer im Weltkrieg - Gliederung und Organisation - Kraftfahrzeugtruppe
An Kraftfahrzeugen und –rädern sowie Zugmaschinen verfügte das deutsche Heer nach Mobilmachung über etwa 4000. Die Motorisierung war aber nur rudimentär. Schon in der Friedenszeit hatte sich die militärische Führung zu mindestens um das Lastkraftwagenwesen gekümmert, allerdings wurde nur eine begrenzte Anzahl für militärische Zwecke vor 1914 angeschafft. Daneben wurde jedoch der Lastkraftwagenbau reguliert und die Anschaffung durch Gewährung staatlicher Darlehen gefördert, im Kriegsfalle sollten dann die zivilen Fahrzeuge eingezogen werden. Im Kriege wurde die Produktion von Fahrzeugen kräftig angekurbelt, es entstanden auch spezielle Lastkraftwagen mit Ballonabwehrkanonen und Zugmaschinen für die Artillerie bzw. für den Transport von Munition.
Organisation
Das deutsche Reichsheer im Weltkrieg - Gliederung und Organisation - Pioniere
Im ersten Weltkrieg erfuhr die Pionierwaffe eine ungeahnte Aufwertung und wurde, da der Kriegsalltag immer mehr an die Formen eines Festungskrieges erinnerte, zu einer wichtigen Unterstützungswaffe der Infanterie.
Organisation
Das deutsche Reichsheer im Weltkrieg - Gliederung und Organisation - Maschinengewehr-Kompanien/ - Abteilungen
An Maschinengewehr-Kompanien/ - Abteilungen verfügte das deutsche Heer bei Kriegsbeginn über 360, Ende 1915 waren es schon 450. Daneben gab es zu diesem Zeitpunkt noch 80 Maschinengewehrzüge bei der Kavallerie. Die Maschinengewehre wurden aber dauernd vermehrt. Im Herbst des Jahres 1916 wurde verfügt, dass jetzt jedes Infanterie-Bataillon 1 und jedes Jäger- und Sturm-Bataillon 2 Maschinengewehr-Kompanien haben musste. Gleichzeitig wurden zusätzlich Maschinengwehr-Scharfschützen-Abteilungen (zu je 3 Kompanien) gebildet.
Organisation
Das deutsche Reichsheer im Weltkrieg - Gliederung und Organisation - Radfahrer
Die 1913 gebildeten Radfahrerkompanien wurden als 6. Kompanie den Jäger- und Schützen-Btl. zugeordnet. Im September 1914 wurden den Btl. jeweils eine 2. Radfahrer-Kompanie zugeteilt. Auch später entstanden zahlreiche Radfahrertruppen. Ersatzkompanien hatten die Radfahrer nicht, es gab aber bei den Ersatz-Btl. der Jäger und Schützen entsprechende Radfahrertrupps.
Heeressoziologie
Szenen des Krieges - Hygiene
Im Frieden oblag die Gesundheits- und Krankenpflege den Sanitätsoffizieren, die von Krankenwärtern unterstützt wurden. Um ansteckbare Krankheiten möglichst vorzubeugen, mussten die Unterkunftsräume in den Kasernen regelmäßig untersucht werden, ebenso das Trinkwasser und die Lebensmittel. Die Mannschaften sollten vor Beginn größerer Märsche – z. B. zur Manöverzeit - auf ihre Belastbarkeit hin untersucht werden. In den Kasernen gab es Revierkrankenstuben, in den Garnisonen existierten Lazarette. Für Unteroffiziere und Gemeine wurden bei den verschiedenen Armeekorps Genesungsheime errichtet. Im Kriege herrschten andere Rahmenbedingungen, dennoch war das Sanitätswesen des deutschen Heeres auf einem vergleichsweise hohem Stand. 1914-18 fielen verhältnismäßig wenig deutsche Soldaten Seuchen zum Opfer, so sollen im Kriege an Pocken 21, an Typhus 11723, an Ruhr 8646, an Cholera 1693, an Malaria 452, an Grippe 999 und an Fleckfieber 1345 deutsche Soldaten gestorben sein.
Kriegsgeschichte
Szenen des Krieges - Stellungskrieg - Schützenlöcher und - gräben.
Während das Schützenloch in der Regel nur einem bzw. maximal zwei Soldaten zum Schutz vor feindlicher Einwirkung diente, handelte es sich bei einem Schützengraben um eine massive Form einer tiefer gelegten Feldbefestigung mit einem Laufweg inmitten einer vorderseitigen und rückwärtigen Deckung zur sicheren Schussabgabe und zum Schutz vor Beschuss z. B. durch Granaten.
Kriegsgeschichte
Ausbruch des Ersten Weltkrieges und die deutsche Mobilmachung
Aufrüstung und gegenseitiges Misstrauen schufen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Klima, in welchem ein Funke die Explosion auslösen konnte. Der erste Weltkrieg wurde bereits in den Jahren vor 1914 immer mehr zur Gewissheit. Auslösender Faktor wurde letztlich eine Bluttat auf dem Balkan. Am 28.06.1914 wurde der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau in Sarajewo ermordet. Hintergrund dieses Attentates bildeten die Freiheitsbestrebungen der Slawen innerhalb der Grenzen der morschen Donaumonarchie.
Kriegsgeschichte
Szenen des Krieges - liegen gebliebene bzw. zerstörte britische Tanks
Die britischen Panzer waren verschiedene Modelle, sie hießen Mark I-V. Diese Tanks wiesen 8 m Länge auf und hatten ein Gewicht von 28 t. Bei 150 PS erreichten sie eine Geschwindigkeit von maximal 7,4 km/h.
Uniformierung & Ausrüstung
Das deutsche Reichsheer im Weltkrieg - Uniformierung und Ausrüstung - Kopfbedeckungen - Stahlhelm
Die augenfälligste Veränderung brachte aber die Einführung des Stahlhelms im Jahre 1916 mit, der die klassische Pickelhaube ablöste.
Kriegsgeschichte
Szenen des Krieges - Fesselballon
Der Einsatz von Ballonen auf dem Gefechtsfeld wurde schon in den Revolutionskriegen praktiziert.
Kriegsgeschichte
Szenen des Krieges - Deutsche U-Boote
Das erste deutsche U-Boot wurde 1906 in Dienst gestellt.