Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Kürassier-Regimenter - Kürassier-Regiment Herzog Friedrich Eugen von Württemberg (Westpreußisches) Nr. 5
Das Kürassier-Regiment Herzog Friedrich Eugen von Württemberg (W estpreußisches) Nr. 5 hatte als Stiftungstag den 12.09.1717 und stand in der Tradition des altpreußischen Dragoner-Regiments v. Esebeck (D VIII.).
Das Regiment wurde am 07.10.1808 in Insterburg zunächst als Dragoner-Regiment errichtet. Stammtruppe war das o. g. altpreußische Dragoner-Regiment.
Der Mannschaftsersatz stammte aus Westpreußen und zeitweise aus Niederschlesien und Posen.
Die letzten Friedensgarnisonen waren Riesenburg, Rosenberg und Deutsch-Eylau.
Der letzte Regimentskommandeur hieß Hermann v. Grimm.
Der weiße Koller hatte am Kragen, vorn herunter und an den Ärmelaufschlägen rosa-farbene Einfassungen.
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Das Regiment stand in Bonn und wurde am 07.03.1815 errichtet. Als Stiftungstag gilt v. Haber der 14.04.1815.
Heeressoziologie
Der Dienstalltag und die materiellen Lebensumstände im Reichsheer
Das Reichsheer und die – marine ergänzte sich vor allem aus Wehrpflichtigen. Wehrpflicht bedeutet die auf Gesetz beruhende Pflicht jedes männlichen – wehrfähigen - Staatsbürgers zum Militärdienst. Die allgemeine Wehrpflicht wurde in Preußen im Rahmen der Militärreformen im Jahre 1814 eingeführt (Gesetz über die Verpflichtung zum Kriegsdienst vom 03.09.1814), im Norddeutschen Bund im Jahre 1867 (Gesetz betreffend die Verpflichtung zum Kriegsdienste ... vom 09.11.1867). Nach der Reichsgründung 1871 galt die allgemeine Wehrpflicht auch im Kaiserreich, das Reichsmilitärgesetz von 1874 übernahm die bisherigen Bestimmungen des Kriegsdienstgesetzes von 1867. Wehrpflicht bestand ab dem 20. Lebensjahr.