Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Artillerie - Feldartillerie - Preußen - Die Feldmütze , der Waffenrock und die Bein- und Fußbekleidung sowie das Lederzeug.

Studioaufnahme von Feldartilleristen des 2. Rheinischen Feldartillerie-Regiments Nr. 23 (Coblenz) im Ausgehanzug.

Der dunkelblaue Waffenrock hatte Kragen und schwedische Ärmelaufschläge von schwarzem Tuch.

Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen sowie vorn herunter und an den Taschenleisten liefen ponceaurote Vorstöße.

Die Knöpfe war aus Tombak und die Tressen waren golden.

Preußische Angehörige der Feld- und Fußartillerie. Aus: Das Deutsche Reichsheer in seiner neusten Bekleidung und Ausrüstung (Krickel/ Lange). Nachdruck der Ausgabe 1888 (1980).

Zum Mantel wird auf den gesonderten Beitrag zu diesem Kleidungsstück verwiesen.

Feldartillerist aus dem Mindenschen Feldartillerie-Regiment Nr. 58 (Minden/ Westfalen). Originale Fotokarte wohl um 1914/15.
Gefreite aus dem Feldartillerie-Regiment von Scharnhorst (1. Hannoversch.) Nr. 10 (Hannover) in Ausgehuniform. Originales Foto um 1910.

Die Schirm- bzw. Feldmütze hatte einen schwarzen Besatzstreifen sowie ponceaurote Vorstöße am Deckelrand und um die Ränder des Besatzstreifens. 

Unteroffiziere der preußischen Feldartillerie im Dienstanzug. Originale Fotokarte. Die Uniform der Unteroffiziere hatten - neben den Kragenknöpfen - am Kragen und an den schwedischen Ärmelaufschlägen goldene Tressen.

Die Reit- und Tuchhose bestand aus dunkelblau-melierten Tuc.

Die Reithose hatten einen schwarzen Ledereinsatz.

Die Tuchhose hatte - seitlich - einen ponceau-roten Vorstoß.

Das Schuhzeug war geschwärzt. Die Berittenen hatten Kavalleriestiefel und die Fußmannschaften trugen Infanteriestiefel.

Das Lederzeug war weiß, aber nicht bei den badischen Regimentern.

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