Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Husaren-Regimenter - Husaren-Regiment König Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15

Husar im angezogenem Pelz aus dem Husaren-Regiment König Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15. Zigarettenbild.

Als Stiftungstag der Einheit galt der 19.12.1803.

Die Traditionslinie reichte zurück in der Geschichte der Hannoverschen Armee.

Die Formation wurde am 30.10.1866 in Düsseldorf errichtet.

Zur Errichtung dienten Teile anderer Husaren-Regiment (Nr. 8 und Nr. 11).

Oberst aus dem Husaren-Regiment König Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15. Zigarettenbild.

Das Regiment gehörte zur 18. Kavallerie-Brigade in Altona.

Der letzte Regiments-Kommandeur war Hans Joachim von Zieten.

Die letzte Friedensgarnison war - ab 1871 - Wandsbeck (vorher Düsseldorf, Geldern).

Frühes Reservistenbild der hannoverschen Husaren aus dem Jahr 1884. Originales kleinformatiges Foto.

Am 31.08.1898 wurde die niederländische Königin Wilhelmina zum Regimentschef ernannt. Damit änderte sich auch die Bezeichnung der Einheit.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Husar aus dem Husaren-Regiment König Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15 im angezogenem Pelz. Frühe cdv. Fotograf: Carl Nüchtern/ Hamburg.

Der Mannschaftsersatz stammte zunächst aus dem Umkreis von Düsseldorf.

Einjährig-Freiwilliger aus dem Husaren-Regiment König Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15. Fotograf: Bieber/ Hamburg. Einjährig-Freiwillige trugen eine gedrehte Wollschnur in den Landesfarben entlang des Rands der Schulterklappen.

Der Attila war dunkelblau mit weißer Verschnürung. Der Kolpak der Pelzmütze war gelb.

Husaren im Ausgehanzug aus dem Husaren-Regiment König Königin Wilhelmina der Niederlande (Hannoversches) Nr. 15. Originale KAB. Fotograf: Heinz Sparr/ Wandsbek.

Anmerkungen zum vorigen Bild.

Als Bewaffnung dient der KD 89. Dieser war mit A.K.O. vom 21.06.1890 für die gesamte Kavallerie eingeführt. Die Kürassiere behielten aber den Pallasch. Der KD 89 hatte einen Korb, in den das jeweilige Hoheitszeichen des jeweiligen Staates der Truppenteile genutzt wurde. Die Klinge war gerade. Er diente somit primär zum Stechen, nicht zum Hieb.

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