Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Husaren-Regimenter - Husaren-Regiment Kaiser Franz Joseph vön Österreich, König von Ungarn (Schleswig-Holst.) Nr. 16
Als Stiftungstag des Regiments galt der 27.09.1866.
Die Einheit wurde am 30.10.1866 in Schleswig aufgestellt. Es bestand zunächst aus Abgaben anderer Husaren-Regimenter (Nr. 7 und 9).
Seit dem 07.01.1867 führte das Regiment die Bezeichnung: Schleswig-Holsteinisches Husaren-Regiment Nr. 16.
Am 09.09.1873 wurde der österreichische Kaiser Franz Joseph I. zum Regimentschef ernannt. Dies war eine Ehrenstellung.
Aus diesem Grunde führte die Formation fortan den Namen Husaren-Regiment „Kaiser Franz-Joseph von Österreich, König von Ungarn“ (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 16.
Es bildete gemeinsam mit dem 2. Brandenburgischen Ulanen-Regiment Nr. 11 die 17. Kavallerie-Brigade.
Der letzte Kommandeur war Kasimir v. Raszewski.
Als Garnison diente Schleswig.
Die Kaserne befand sich im Schloss Gottorf.
Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Umkreis von Schleswig.
Die Attila hatte eine hellblaue Grundfarbe mit weißer Verschnürung.
Der Kolpak der Pelzmütze hatten eine gelbe Farbe.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
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Organisation
Die Uniformierung der Infanterie des Deutschen Reichsheeres - 1871 – 1914. XII. Teil -Maschinengewehr-Abteilungen
Der erste Teil dieser Reihe hat allgemein die Uniformierung der preußischen Infanterie - 1842 – 1914 zum Thema.
Organisation
Die Entwicklung und Organisation der einzelnen Waffengattungen des Reichsheeres vor dem (Ersten) Weltkrieg
Seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde die Infanterie als die Hauptwaffe angesehen. 1688 umfasste die preußische Armee insgesamt 16 Regimenter zu Fuß, 1713 waren es 20, 1740 zählte man 32 und 1786 bereits 55 Feldregimenter der Infanterie1. Im unheilvollen Jahr 1806 gehörten 60 Infanterie-Regimenter und 24 Füsilier-Bataillone sowie das Feldjäger-Regiment zu Fuß zur altpreußischen Armee2. In der Konfrontation mit den Truppen des jungen französischen Kaiserreichs gingen die meisten dieser Einheiten unter, nur die Regimenter Nr. 2, 8, 11, 14, 16, 42, 52 und 58 überdauerten die Katastrophe als geschlossene Truppenkörper. Die im Grunde vollständige Niederlage der altpreußischen Armee war Anlass für eine - eingebettet in grundlegende politische Umwälzungen - umfassende Heeresreform3. Aus den vorgenannten vor allem ostpreußischen Infanterie-Regimentern und Resten anderer Einheiten entstanden zunächst 4 ostpreußische, 2 westpreußische und 2 pommersche Regimenter, später folgten 2 brandenburgische Infanterie-Regimenter und 1 schlesisches Infanterie-Bataillon. Laut dem französischen Diktat vom 01.01.1809 durfte die preußische Armee nur noch 10 Infanterie-Regimenter mit zusammen maximal 22000 Mann ausschließlich der Garde umfassen. Ungeachtet der teilweisen französischen Besetzung preußischen Staatsgebietes und hoher Reparationszahlungen wurde der Wiederaufbau des Heeres trotz denkbar knappster Mittel vorangetrieben und ermöglichte letztlich den erfolgreichen Befreiungskampf 1813/15 gegen das kaiserliche Frankreich unter Napoleon I. Das Wehrgesetz vom 03.09.1814 stellte in Fortbildung des Entwurfs zur Ausführung der Konskription in den preußischen Staaten vom 05.02.1810 die allgemeine Wehrpflicht aller Staatsangehörigen ab dem 20. Lebensjahr fest und strukturierte die bewaffnete Macht in das stehende Heer, die Landwehr des 1. und 2. Aufgebotes und den Landsturm4. Seit dem 25.03.1815 führten die ehemaligen Reserve-Regimenter Nr. 1 bis 12 die Bezeichnung als Infanterie-Regimenter Nr. 13 bis 24 und bis Ende 1815 zählte die Linien-Infanterie - auch durch Übernahme ehemals schwedisch-pommerscher, nassauischer usw. Truppen – insgesamt 36 Regimenter. 1818 (30.03.) entstanden die Regimenter Nr. 33 bis 36 bzw. 1820 (12.02. bzw. 12.03.) teilweise durch Umwandlung die Regimenter Nr. 33 bis 40 zu je zwei Bataillonen5. Dieser Stand blieb für eine längere Zeit unverändert.
Uniformierung & Ausrüstung
Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Ulanen-Regimenter - Die sächsischen Ulanen-Regimenter Nr. 17, 18 und 21.
Zur sächsischen Armee innerhalb des Reichsheeres gehörten alle Waffengattungen. Sie bildete das XII. (Dresden) und XIX (Leipzig) Armeekorps. Die Uniformierung und Bewaffnung der sächsischen Truppen entsprach grundsätzlich der preusschen Armee. An Kavallerie umfasste die sächsische Armee zwei schwere Reiter-Regimenter, drei Husaren- und drei Ulanen-Regimenter.