Gliederung und Organisation der Alten Armee - Kavallerie - Dragoner-Regimenter
1914 gab es insgesamt 26 Dragoner-Regimenter, darunter 2 meckenburgische (Nr. 17, 18), 2 hessische (Nr. 23, 24) und 2 württembergische (Nr. 25, 26). Nr. 19 war oldenburgisch.
Dragoner waren ursprünglich als berittene Infanterie entstanden. Das Reichsheer hatte aber ein Einheitskavallerie, d. h., es gab nur noch tradtionell bedingte Unterschiede in der Uniformierung.
Der Helm.
Die Dragoner trugen den schwarz-lackierten Leder-Helm. Dieser hatte einen eckigen Vorderschirm. Vorher hatten die preußischen Dragoner den Tschako getragen.
Die glatte Spitze saß auf einem Kreublatt.
Die Helmbeschläge waren gelb oder weiß.
Die gewölbten Schuppenketten am Helm waren immer gelb.
Rechts saß - seit dem 22.03.1897 - die Reichskokarde, links die preußische oder sonstige Landeskokarde.
Als Helmzierrat diente in der Regel der Dragoneradler mit dem Devisenband FÜR KOENIG UND VATERLAND, letzteres laut A.K.O. vom 10.05.1860.
Die beiden Garde-Dragoner-Regimenter hatten am Helm den Gardeadler mit Stern.
Die Dragoner-Regimenter Nr. 1 und 3 hatten aber den Gardeadler ohne Stern.
Beim Dragoner-Regiment Nr. 2 war auf dem Adler ein besonderes ovales gekröntes - mit Kurhut - Schild befestigt. Dieses war der Einheit mit A.K.O. vom 16.06.1913 verliehen worden. Laut Pietsch (Die Formations- und Uniformierungsgeschichte des preußischen Heeres 1808 - 1914l Band 2, Kavallerie, Artillerie ...., Hamburg 1866, S. 84) war es ein ovales - mit einem Kurhut bekröntes - Schild , welches für die Mannschaften neusilbern, für die Offiziere emalliert war, und zwar das Schild blau mit goldenem Szepter und silbernem Rand, goldenen Bügel und Kreuzkugel, Stirnband weiß mit schwarzen Hermelinschwänzen und roter Füllung.
Die hannoverschen Dragoner-Regimenter Nr. 9 und 16 hatten auf dem Dragoneradler besondere Helmbänder, die an die militärischen Verdienste der hannoverschen Stammeinheiten erinnerten. Diese waren den Einheiten durch A.K.O. vom 24.01.1899 verliehen wurde.
Bei den badischen, hessischen, mecklenburgischen und württemberrgischen Dragonern wurde ein besonderer Helmzierrat geführt (siehe dort).
Beim oldenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 19 war - laut A.K.O. vom 03.03.1870 - auf dem Dragoner-Adler ein messingner Stern mit dem Landeswappen in Neusilber aufgelegt.
Zur Parade wurde ein schwarzer Haarbusch angelegt, die Garde-Dragoner-Regimenter hatten weiße Haarbüsche. So auch bei den drei badischen Regimentern.
Die Trompeter hatten rote Haarbüsche.
Mütze
Die kornblumenblaue Mütze hatte einen Besatstreifen und Vorstöße (Deckelrandvorstoß) in der jeweiligen Abzeichenfarbe.
Das Dragoner-Regiment trug einen kleinen Adler an der Mütze.
Diese hatte übrigen keinen Schirm.
Auch der Waffenrock war kornblumenblau und war im Schnitt dem der Infanterie gleich.
Er hatte einen abgerundeten Kragen, schwedische Ärmelaufschläge, Achselklappen und Vorstöße (vorn herunter und an den Taschenleisten) in der jeweiligen Abzeichenfarbe.
Waffenrock.
Die Abzeichenfarben waren:
ponceaurot: Dragoner-Regiment Nr. 1,5 und 13
schwarz: Dragoner-Regiment Nr. 2, 6 und 14
rosarot: Dragoner-Regiment Nr. 3, 7 und 15
zitronengelb: Dragoner-Regiment Nr. 8 und 16
weiß: Dragoner-Regiment Nr. 9 und 10
karmesinrot: Dragoner-Regiment Nr. 11 und 12
Die Dragoner-Regiment 17 und 18 (Großherzoglich Mecklenburgisch) hatten rote bzw. schwarze Abzeichen.
Das Dragoner-Regiment Nr. 19 (Oldenburg) hatte schwarze Abzeichen (die Achselklappen waren aber weiß).
Die Dragoner-Regimenter: 20 - 22 (Baden) hatten ponceau-rot (29), hellgelb (21) und schwarz (23) als Abzeichenfarbe.
Die hessischen Dragoner (Nr. 23 und 24) hatten bei dunkel-grünen Waffenröcken rote (23) und weiße (24) Abzeichen.
Die württembergischen Dragoner (Nr. 25 - 26) hatten weiße (25) und zitronengelbe (26) Abzeichen.
Die preußischen Dragoner-Regimenter Nr. 13 - 16 hatten weiße Vorstöße um den Kragen und um die Ärmelaufschläge.
Außerdem waren die Knöpfe entweder weiß oder gelb.
Auf den Achselklappen befanden sich Nummer oder Namenszüge.
Zu den weiteren Abweichungen bzw. Besonderheiten, insbesondere zu den Namenszügen, siehe unter den einzelnen Regimentern (weiter unten).
Lange Hosen.
Die langen Hosen der Dragoner hatten ponceau-rote Vorstöße.
Bei den Dragoner-Regimenter Nr. 3, 7 und 15 war dieser rosarot und bei den Dragoner-Regimentern Nr. 11 und 12 kamrsinrot.
Reit- und Tuchhosen.
Die Reithosen waren schwarz-blau meliert und hatten keine Vorstöße.
Aber sie hatten einen ledernen Reiteinsatz bzw. Lederbesatz.
Die dunkelblau-melierte Tuchhose hatte seitliche ponceau-rote Vorstöße.
Bei den Dragoner-Regimentern Nr. 3, 7 und 15 waren die Vorstöße rosa, bei den Dragoner-Regimentern Nr. 11 und 12 karmesin-rot.
Mantel.
Der graue Mantel war das Modell für die Kavallerie und hatte Achselklappen wie am Waffenrock.
Auf dem Kragen befanden sich Patten in der Abzeichenfarbe.
Wurden am Waffenrock Litzen geführt, befanden sich diese auch auf der Kragenpatte.
Die Dragoner-Regimenter Nr. 13, 14, 15 und 16 hatten einen weißen Vorstoß an der Patte.
Litewka.
Die Litewka war die der Kürassiere und hatten Patten und Achselklappen wie am Mantel.
Drillich.
Die Drillichbekleidung entsprach der der Infanterie.
Koppel und Trageriemen.
Das weiße Säbel-Koppel und der Trageriemen waren wie bei den Kürassieren.
Das Säbel-Koppel war zum Überschnallen gedacht.
Bandolier und Kartuschkasten.
Auch das weiße Bandolier und der Kartuschkasten war der der (preußischen) Kürassiere.
Das Dragoner-Regiment Nr. 3 hatte auf dem Kartuschkasten einen Stern und in dessen vier Ecken flammende Granaten.
Hier gab es weitere Abweichungen, z. B. bei den badischen Regimentern.
Degen und Karabiner.
Vor 1911 wurden von den Dragonern altpreußische Pallasche getragen. Diese hatten einen Messingkorb mit einem Adlerkopfknauf.
In den Freiheitskriegen wurden teilweise französische Chasseursäbel als Beutestücke geführt.
Das 1. Dragoner-Regiment erhielt für die Offiziere und Wachtmeister am 07.02.1861 eine Variante des Säbels M 52 mit einem silbernen Adler am Korb als Geschenk.
Als Blankwaffe wurde später
Ab der Kavalleriedegen 89 geführt. Vorher war es der Kavallerie-Degen M 52 gewesen.
Ab 1819 (25.11.) hatten alle Dragoner den Karabiner.
1881 bekamen die Unteroffiziere der Dragoner statt der Pistole den Revolver 79. Diese wurde später durch die Pistole 08 ausgetauscht.
Schon im Sonner des Jahres 1888 erhieten einige Kavallerie-Regimenter die Lanze, am 01.10.1888 alle Kürassier-Regimenter und am 02.06.1889 alle ReiterRegimenter. Vorher hatten diese nur die Ulanen gehabt.
Zunächst bestand die Lanze aus rohem Holz, welches zu Beginn der zwanziger Jahre geschwärzt wurde.
Oben hatte die Lanze eine vierkantige Eisenspitze.
Ferner hatten die Lanzen Lanzenflaggen, die je nach Kontingent unterschiedlich ausgestaltet waren bzw. unterschiedliche Farben hatten.
Wurde die Lanze nicht benutzt, ruhte sie in einem Schuh am Steigbügel.
Im Jahr 1890 wurde ein neues Lanzenmodell aus geschwärztem Gußstahl eingeführt. Die Spitze war nach wie vor aus Eisen.
Unteroffiziere (außer bei einigen Ulanen-Regimentern) hatten zunächst keine Lanze, ab dem 22.03.1889 sie aber auch.
Die Lanzenflagge der Unteroffiziere war weiß und zeigte den heraldischen Wappenadler.
Faustriemen.
Der Faustriemen entsprach dem der Kürassiere.
Reitstiefel und Schnürschuhe.
Der Schaft der geschwärzten Reitstiefel reichte bis zu den Knien und war vorn höher als hinten (an der Wade).
Die Reitstiefel hatten keine Nägel.
Die Sporen waren angeschlagen.
Ferner wurden Schnürschuhe wie bei der Infanterie getragen.
Zaumzeug.
Das Zaumzeug entsprach dem der Kürassiere, hatte aber keinen Buckel.
Überlegedecke für Paraden.
Die Überlegedecke für Paraden war kornblumenblau und in den 4 Ekcen abgerundet.
Dazu hatte sie einen Vorstoß in der Abzeichenfarbe rings um den Rand sowie einen 4 cm breiten ebensolchen Besatzstreifen.
Bei den Garde-Dragonern befand sich in der hinteren Ecke ein Gardestern, beim 1. Garde-Dragoner-Regiment vergoldet, bei dem 2. Gardedragoner-Regiment versilbert. Bei dem Dragoner-Regiment Nr. 20 eine ponceau-rote Krone.
Diese Decken wurden über den Armeesattel gelegt und durch einen Obergurt gehalten.
Merkmale der Unteroffiziere.
Die Unteroffiziere hatten an ihrer Uniform die üblichen Dienstabzeichen (wie bei der Infanterie), und zwar glatte goldene oder silberne Tressen.
Bei der Garde waren die Tressen gemustert.
Am Faustriemen bestanden Quast und Kranz aus schwarz und weiß gemischter Wolle.
Merkmale der Trompeter.
Die Trompeter hatten an ihrem Waffenrock die üblichen Schwalbennestern und zwar mit schrägem Besatz.
Am Helm wurde zur Parade ein roter Haarbusch angelegt. Die Achselstücke und die Schärpen der Musikmeister hatten die Abzeichenfarbe des Regiments.
1912 hatten die Achselstücke der Musikmeister der Dragoner-Regimenter Nr. 3,7, 15 als Farbe rosa, die Dragoner-Regimenter Nr. 11 und 12 karmin.
Pauken hatten die beiden preußischen Garde-Dragoner-Regimenter.
Zur Offiziersuniform.
Bei den Offizieren waren alle Teile am Helm vergoldet (bzw. versilbert). Die Spitze sass auf einem Kreuzblatt, welches von goldenen Stern gehalten wurde.
Auf dem Dragoneradler war beim 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 ein versilbertes Schild aufgelegt, welches eine blaues Mittelschild hatte mit dem kurbrandenburgischen Kurhut aus roter Emaille.
Als Besonderheit saß auf der Rosette (der Schuppenketten) beim Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 eine flammendee Granate.
Die Mütze der Dragoner-Offiziere hatte teilweise einen Besatz aus Samt, und zwar bei den Regimenter 2, 6, 11, 12 und 14. Auch die Vorstöße waren dann von Samt.
Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.
Der kornblumenblaue Waffenrock war bedeutend heller als der der Mannschaften.
Bei den Dragoner-Regimentern 2, 6 und 14 waren der Kragen und die Ärmelaufschläge aus schwarzem Samt.
Bei den Dragoner-Regimentern 11 und 12 waren der Kragen und die Ärmelaufschläge aus karmesin-rotem Samt, hier auch die Vorstöße und das Futter der Passanten..
Bei den Dragoner-Regimentern 2,6, 11,12 und 14 waren die Epaulettenfleder aus Samt und die Monde derselbben vergoldeten bzw. versilbert.
Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.
Der Überrock der Offiziere hatte die Grundfarbe und den Kragen des Waffenrockes. Das Futter der Brustklappen entsprachen in der Farbe dem Kragen.
Die Vorstöße um der Ärmel und in den Schoßtaschen waren von der jeweiligen Abeichenfarbe.
Die Litewaka entsprach in der Machart der der Infanterie, hatte Patten in der Grundfarbe des Waffenrockes und Vorstoße in der jeweiligen Abuzeichenfarbe.
Der Paletot hatte einen kornblumenblauen Kragen. Dieser war umgeschlagen. Bei den Dragoner-Regimentern 13 und 16 hatte dieser weiße Vorstöße.
Die preussischen Dragoner-Offiziere trugen dunkelblaue Reithosen
Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.
Das Bandolier hatten goldene bzw. silberne Tressen auf einer kornblumenblauen Tuchunterlage.
Der Kartuschkasten war der preußischen Kürassiere. Beim Dragoner-Regiment Nr. 3 war der Adler im Stern aber schwarz gehalten und hatte grün emaillierte Zweige.
Das Säbelkoppel war von weißem Lakcleder mit vergoldeten Löwenköpfen.
Als Blankwaffe diente die Kavallerie-Offiziers-Säbel M 52, im Übrigen würden Löwenkopfsäbel geführt.
Die Dragoner-Regimenter 1 und 2 hatte besondere Modelle.
Die Überllegedecke für Paraden hatten einen 5 cm breiten Besatzstreifen. Bei den Dragoner-Regimentern 11 und 12 waren Vorstoß und Besatzstreifen aus Samt.
Das Zaumzeug entsprach im Grund dem der Infanaterie-Offiziere.
Die einzelnen Dragoner-Regimenter.
Nachfolgend werden kurz die Stammgeschichte, die Garnisonen , der Einsatz der jeweiligen Einheit im 1. WK, die Regimentsinhaber und -kommandeure, die uniformkundlichen Besonderheiten usw. vorgestellt.
1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien (Berlin).
Das 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien hatte als Stiftungstag den 15.02.1815 (laut Lynker 21.02.1815).
Die Einheit wurde am 21.07.1815 in Berlin aus dem leichten Garde-Kavallerie-Regiment , dem Pommerschen Nachtional-Kavallerie-Regiment und der Leib-Eskadron des Dragoner-Regimets Königung gebildet.
Zunächst wurde die Formation als Garde-Dragoner-Regiment genannt, 1860 - 67 dann 1. Garde-Dragoner-Regiment (bis 1889).
Der erste Regimentskommandeur war Ernst Wilhelm v. Zatroww (ab 1815), der letzte Regimentskommandeur war Ludwig v. Staudy (ab 1916 bis 1919).
Das 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien garnisonierte ab 1815 in Berlin.
Der Mannschaftsersatz stammte aus allen Provinzen, aber vor allem aus Brandenburg.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Einheit am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 1. Garde-Dragoner-Regiment. Königin Viktoria v. Großbritannien.
Das Regiment hatte gelbkamel-garnene Litzen mit Kapellen auf jeder Seite des eckigen Waffenrockkragens, und zwar für Unteroffiziere eine einfache und für Gemeine eine Doppellitze.
Ferner befand sich auf jeder Kragenpatte des Mantels eine Doppellitze.
Auf jedem Ärmelaufschlag des Waffenrockes befanden sich zwei senkrechte Litzen.
Die Abzeichenfarbe war ponceaurot.
Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich ein besonderer - bekrönter - Namenszug.
Die Knöpfe waren gelb.
2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland (Berlin).
Das 2. Garde-Dragoner-Regiments Kaiserin Alexandra von Rußland hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Berlin errichtet, und zwar aus Mannschaften der Garde-Dragoner, der Garde-Husaren und des 2. Garde-Ulanen-Regiments.
Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Ludwig v. Schlotheim (ab 1860 bis 1867), der letzte Regimentskommandeur war Graf Graf Achatz zu Dohna-Lauck (ab 1918 - 1919).
Das 2. Garde-Dragoner-Regiments Königin Viktoria v. Großbritannien garnisonierte in Berlin.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Brandenburg und der Umkreis von Berlin.
Am 01.10.1919 wurde die Einheit aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 2. Garde-Dragoner-Regiments. Kaiserin Alexandra von Rußland.
Das Regiment hatte weiß-leinene Litzen auf dem Kragen und auf den Ärmelaufschlägen sowie auf den Kragenpatten des Mantels.
Die Abzeichenfarbe war ponceaurot.
Auch den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in weiß ein besonderer - bekrönter - Namenszug.
Die Knöpfe waren weiß.
Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 (Tilsit).
Das Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 hatte als Stiftungstag den 19.04.1717.
Die Einheit wurde am 16.10.1807 in Tilsit aus den Schwadronen des altpreußischen Dragoner-Regiments D I errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Helmut Dietrich v. Maltzahn (ab 1806), der letzte Regiments-Kommandeur war Hermann Osterroth (1918-19).
Das Regiment garnisonierte in Tilsit und Insterburg.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Nordhälfte Ostpreußens.
Am 01.10.1919 wurde das Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war ponceaurot.
Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren gelb.
1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 (Schwedt / Oder).
Das 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 hatte als Stiftungstag den 16.10.1807.
Es wurde am 16.10.1807 in Balga aus den Beständen des altpreußischen Dragoner-Regiments D I und des altpreußischen Kürassier-Regiments K 5 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeurs war Carl Leopold v. Stülpnagel (ab 1807), der letzte Regiments-Kommandeurs war war Graf Ernst York von Wartenburg (1918-19).
Die Einheit garnisonierte zuletzt in Schwedt a. O.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Neumark.
Das 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 1. Brandenb. Dragoner-Regiments Nr. 2.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war schwarz.
Auf den schwarzen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren gelb.
An der Mütze unterhalb der deutschen Kokarde wurde ein kleiner, gelber Dragoneradler getragen.
Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 (Bromberg).
Das Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 hatte als Stiftungstag den 29.12.1704.
Die Einheit wurde am 30.06.1807 in Memel aus den restlichen Beständen der altpreußischen Dragoner-Regimenter D III und D IV errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Georg Detloff v. Wedel (ab 1807), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Götz (1919).
Der Mannschaftsersatz entstammte zunächst aus dem Umkreis von Frankfurt a. O. und dem östlichen Teil der Provinz Brandenburg. Ab 1821 aus der Neumark und Pommern.
Die letzte Friedensgarnison war Bromberg.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Grenadier-Regiments zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war rosa.
Auf den rosafarbenen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb ein besonderer Namenszug mit Krone. Es war der Namenszug König Gutavs V. v. Schweden, verliehen vom 29.08.1911.
Seit dem 16.06.1913 wurde als Auszeichnung am Helmzierrat ein Szepterschild nit Kurhut getragen.
Die Knöpfe waren weiß.
Auf den Helmrossetten befanden sich flammende Granaten.
Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 (Lüben/Schlesien).
Das Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 hatte als Stiftungstag den 07.03.1815.
Die Einheit wurde am 07.03.1815 bei Sedan und Donchery aus der 2. Eskadron des 1. Westpreußischen Dragoner-Regiment, der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2 und der 2. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3.
Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Alexander v. d. Goltz (ab 1815), der letzte Regiments-Kommandeur war Frhr. Ernst v. Gersdorf (1919).
Der Mannschaftsersatz stammte bis 1849 aus der Rheinprovinz, nach 1849 aus Niederschlesien und der Lausitz.
Die letzte Friedensgarnison war Lüben.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments von Bredow (1. Schles.) Nr. 4.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war hell-gelb.
Auf den hell-gelbenSchulterklappen aus Tuch befand sich in rot die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren weiß.
Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 (Hofgeismar).
Das Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Salzwedel und Gardelegen aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiment Nr. 7, aus der 4. Eskadron des Husaen-Regiments Nr. 8 und, der 5. Eskadron des Husaren-Regiment Nr, 9 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 11.
Der erste Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Schönermark (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Harnier (1917-19).
Der Mannschaftsersatz stammte 1860 bis 1866 aus der Altmark, 1866 bis 1867 aus dem Umkreis von Mainz, Frankfurt a. M. und den Taunus.
Die letzte Friedensgarnison war Hofgeismar.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war ponceaurot.
Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren weiß.
Magdeburgisches Dragoner-Regiment Nr. 6 (Mainz).
Das Magdeburgische Dragoner-Regiment Nr. 6 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde in Schmiedeberg und Kemberg aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2, der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 3 , der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 10 und der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 12 errichtet.
Die erste Regiments-Kommandeur war Thassilo Henrich Krug v. Nidda (1860), der letzte Regiemnts-Kommandeur war Frhr. Walter Schoultz v. Ascheraden.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen.
Die letzte Friedensgarnison war Mainz.
Die Einheit wurde am 01.10.1819 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Magdeburgischen Dragoner-Regiments Nr. 6.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war schwarz.
Auf den schwarzen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren weiß.
Westfälisches Dragoner-Regiment Nr. 7(Saarbrücken).
Das Westfälische Dragoner-Regiment Nr. 7 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde in Stendal und Tangermünde aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 1, aus der 4. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3, aus der 5. Eskadron des Hausren-Regiments Nr. 1 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 5 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Hermann v. Kerßenbrock (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Eberhard v. Hymmen (1918-19).
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen und der Provinz Thüringen.
Die letzte Friedensgarnison war Saarbücken.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Westfälischen Dragoner-Regiments Nr. 7.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war rosa.
Auf den rosafarbenen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren gelb.
Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8 (Oels/ Schlesien).
Das Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Oels, Kreuzburg, Namslau und Bernstadt aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 4, aus der 1. Eskadron des Husaren-Rgeiments Nr. 2, aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 4 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 6 errichetet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Friedrich v. Krane (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Roeder (1918-19).
Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Gebiet östlich der Linie Rawitsch-Breslau-Brieg.
Die letzte Friedensgarnisonen waren Oels, Kreuzburg in Oberschlesien, Bernstadt und Namslau.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war ziegelgelb.
Auf den ziegelgelben Schulterklappen aus Tuch befand sich in rot ein besonderer - bekrönter - Namenszug (FR III).
Die Knöpfe waren gelb.
Dragoner-Regiment König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 (Metz).
Das Dragoner-Regiment König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 hatte als Stiftungtag den 25.11.1805. Hierbei knüpfte man an Tradition der hannoverschen Armee an.
Die Einheit wurde am 30.101866 aus der 5. Eskadron des Garde-Kürassier-Regiment Nr. 5, der 5. Eskadron des 1 . und 2. Garde-Dargoner-Regiments und der 5. Eskadron des Garde-Husaren-Regiments errichtet
Der erste Regiments-Kommandeur war Eugen v. Treskow (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Hans Blecken v. Schmeling (1913 - 1919).
Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Umkreis von Osnabrück.
Die letzte Friedensgarnison war Metz.
Das Regiment wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9.
Auf dem Helmzierrat war das Helmband "PENINSULA WATERLOO GÖHRDE" aufgelegt
Die Abzeichenfarbe des Regiments war weiß.
Auf den weißen Schulterklappen aus Tuch befand sich in in rot die Regimentsnummer.
Am 15.06.1914 wurde dem Regiment der Namenszug "C" (Carol) verliehen.
Die Knöpfe waren gelb.
Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 (Allenstein).
Das Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.
Die Einheit wurde in Osterode, Deutsch-Eylau, Lobau und Saalfeld aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 3, der 4. und 6. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 1 und der 5. Eskadron desbHusaren_Regiments Nr. 1 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Moritz v. d. Goltz (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Lewinski (1914 19).
Der Mannschaftsersatz stammte 1866-67 aus dem Umkreis Osterode, ab 1867 aus der Neumark.
Die letzte Friedensgarnison war Allenstein.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war weiß.
Auf den weiß Schulterklappen aus Tuch befand sich in rot ein besonderer - bekrönter - Namenszug (AR).
Die Knöpfe waren weiß.
Dragoner-Regiment von Wedel (Pomm.) Nr. 11 (Lyck/ Ostpr.).
Das Dragoner-Regiment von Wedel (Pomm.) Nr. 11 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.
Die Einheit wurde am 27.09.1866 in Belgard aus der 5. Eskadron des Küürassier-Regimentes Nr. 2, aus der 5. und 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3 und der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 5 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Hermann v, Schack (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Götz (1916 - 1918).
Die letzte Garnison war Lyck.
Der Mannschaftsersatz stammte aus Hinterpommern, Westpreußen und Posen.
Die Forrmation wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments von Wedel (Pomm.) Nr. 11.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war karmesinrot.
Auf den karmesinroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren gelb.
Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 (Gnesen).
Das Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.
Es wurde am diesem Tag in Landsbergm Friedeberg, Woldenburg aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 6, aus der 5. und 6. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2 und der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 3 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Hans v. Auerwald, der letzte Regiments-Kommandeur war Gottfried v. Bülow (1914-18).
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Neumark und dem Umkreis von Frankfurt a. d. O.
Die letzte Freidensgarnison war Gnesen.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufeglöst.
Ergänzende Hinweise zur Unifomierung des Dragoner-Regiments von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war karmesinrot.
Auf den karmesinroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren weiß.
Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13 (Borny - Kreis Metz).
Das Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.
Die Einheit wurde am 30.10.1866 in Schmiedeberg und Kemberg aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 7, der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 6, der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 10 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments-Regiments Nr. 12 errichtet.
Die Einheit gehörte zur 18. Kavallerie-Brigade (Flensburg), welche der 18. Division (Flensburg) zugeordnet wurde. Letztere gehörte zum IX. Armee-Korps.
Der erste Regiments-Kommandeur war Gustav v. Brauchitsch (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Friedrich Schmoller (1915 - 1918).
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen.
Die Standarte wurde dem Schleswig-Holsteinischen Dragoner-Regiment Nr. 13 am 24.06.1867 verliehen, die Übergabe erfolgte am 03.07.1867. Am 16.06.1871 wurde für die Standartespitze das Eiserne Kreuz verliehen.
Die letzte Garnison war Metz.
Die Einheit wurde am 01.10.1919aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiments Nr. 13.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war ponceaurot.
Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.
Die Knöpfe waren .
Kurmärkisches Dragoner-Regiment Nr. 14 (Colmar/ Elsaß).
Das Kurmärkisches Dragoner-Regiment Nr. 14 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.
Die Einheit wurde am 30.10.1866 in Pleschen, Gostyn, Koschmin und Ostrowo aus der 3. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 5, der 2 und 6 Eskadron Dragoner-Regiment nr. 4 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 2 errichtet.
Die Einheit gehörte zur 29. Kavallerie-Brigade (Freiburg im Breisgau) und diese gehörte zur 29 Division (Freiburg im Breisgau). Die vorgenannte Division gehörte zum XIV. Armee-Korps (Karlsruhe).
Die Standarte wurde der Einheit am 03.07.1867 verliehen und am 03.07.1867 übergeben.
Der erste Regiments-Kommandeur war Hermann v. Schön (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Frhr. August Westerweller v. Anthoni (1915 - 1919).
Der Mannschaftsersatz stammte 1866 bis 1867 aus Polen und Niederschlesien.Colmar im Elsaß.
Die letzte Garnison war Colmar im Elasaß.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Kurmärkischen Dragoner-Regiments Nr. 14.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war schwarz.
Auf den schwarzen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.
Die Knöpfe waren gelb .
3. Schlesisches Dragoner-Regiment Nr. 15 (Hagenau).
Das 3. Schlesische Dragoner-Regiment Nr. 15 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.
Die Einheit wurde am 30.10.1866 in Gr. Strehlitz (in Schlesien) errichtet aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 1, aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 8, aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 4 und aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 6.
Zugehörig war das Schlesische Dragoner-Regiment Nr. 15 zur 31. Kavallerie-Brigade (Straßburg), welche zur Kavallerie-Divison des XV. Armeekorps ( Metz) gehörte.
Der erste Regiments-Kommandeur war Alexander v. Busse (1866 - 1871), der letzte Regiments-Kommandeur war Otto Koch (1918 - 19).
Die letzte Friedensgarnison war Hagenau.
Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Bezirk süd-östlich von Oppeln.
An der Uniform waren Kragen und Ärmelaufschläge rosarot mit einem weißen Vorstoß. Die Knöpfe waren weiß. Auch der Besatz der Mütze und der Vorstoß um deren Deckelrand waren rosa-rot.
Der Einheit wurde am 01.04.1867 eine Standarte verliehen.
Die Formation wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 3. Schlesischen Dragoner-Regiments Nr. 15.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war rosa.
Auf den rosafarbenen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.
Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.
Die Knöpfe waren weiß.
2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 (Lüneburg).
Das 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 hatte als Stiftungstag den 24.03.1813 und stand damit in der Tradition der hannoverschen Armee.
Das Regiment wurde 30.10.1866 in Nordheim und Einbeck aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 4, aus der 4. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 8, aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 5 und aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 7 und noch 82 Mann der alten hannoverschen Kavallerie errichtet.
(1877) gehörte die Formation zur 20. Kavallerie-Brigade (Hannover). Diese wiederum gehörte zur 20. Division (Hannover), welche dem X. Armeekorps zugetilt worden war.
Der erste Regiments-Kommandeur war Alexander von Salviatti, der letzte Regiments-Koomandeur war Carl Anton Seip (1918 - 19).
Die Garnison war bis 1867 Northeim und Einbek, zuletzt stand die Einheit in Lüneburg.
Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Umkreis von Hildesheim und Lüneburg.
Die Remonten erhielt die Einheit aus der Provinz Preußen - Depot Jutgaitschen (Stannd 1877).
Das 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 hatte Zitronengelbe Kragen und Ärmelaufschläge mit weißen Vorstöße. Auch die Knöpfe waren weiß. An der Mütze waren der Besatzstreifen und der Vorstoß um den Deckelrand auch zitronengelb.
Dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 wurde am 24.06.1867 eine Standarte verliehen. Diese wurde am 03.07.1867 übergeben. Am 16.06.1871 erhielt siede das Eiserne Kreuz für die Fahnenspitze.
Das Regiment wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 2. Hann. Dragoner-Regiments Nr. 16.
Auf dem typischen Dragoneradler war das Helmband "Waterloo" aufgelegt.
Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.
Die Abzeichenfarbe des Regiments war ziegelgelb.
Auf den ziegelgelben Schulterklappen aus Tuch befand sich in rot die Regimentsnummer.
Die Knöpfe waren weiß.
Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 17 (Ludwigslust).
Das Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 17 hatte als Stiftungstag den 01.08.1819.
Das Regiment war als Chevaulegers-Regiment am 01.08.1819 gestiftet worden, aber erst im Jahr 1821 (01.06.) war die 1. Eskadron errichtet. 1831 kam die 2. Eskadron und 1841 die 3. und 4. Eskadron hinzu.
1837 (März) wurde die Einheit in ein Dragoner-Regiment umgewandelt. 1867 kam eine 5. Eskdaron dazu.
Im Reichsheer (Stand: 1877) gehörte die Formation zur 17. Kavalalerie-Brigade (Schwerin) und diese zur 17. Division (Schwerin). Letztere war dem IX. Armee-Korps (Altona) zugehörig.
Der erste Regiments-Kommandeur war (ab 1819) Oberst v. Penz , dieser wurde nachher (bis 1838) auch der Chef der Einheit
Das Regiment hatte ponceau-rote Kragen und Aufschläge mit goldenen Litzen, sowei einem goldenen Epaulettenfeld. Die Knöpfte am Waffenrock waren auch gelb. Der Besatz der Mütze und der Vorstoß um den Deckelrand war ponceau-rot.
Die Remonten erhielt die Einheit aus Mecklenburg.
Die Garnison war Ludwigslust.
Großherzoglich Mecklenburgisches Dragoner-Regimenter Nr. 18 (Parchim).
Das Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 18 hatte als Stiftungstag den 22.09.1867.
Das Regiment wurde aus Mannschaften des früheren Mecklenburgischen Dragoner-Regiments errichtet, und zwar 5 Eskadronen stark.
Die Einheit gehörte zur 17. Kavallerie-Brigade (Schwerin) und diese wiederum zur 17. Divsion (Schwerin), welche dem IX. Armee-Korps (Altona) zugehörig war.
Die letzte Friedensgarnison war Parchim.
Zur Uniformierung der Dragoner-Regimenter Nr. 17 und 18.
Die Uniformierung der mecklenburgischen Dragoner entsprach grundsätzlich der der preußischen Dragoner.
Am Helm wurde aber eine gekehlte Spitze getragen sowie der Helmzierrat wie das I. und II. Bataillon des IR 89. Hierbei handelte es sich um einen Zierrat in Form einer gelben Sonne mit dem mecklenburgischen, von einem Lorbeerkranz umgebenen neusilbernem Landeswappen.
Beschlag und Schuppenketten entsprachen der jeweiligen Knopffarbe.
Zur Parade wurden schwarze Haarbüsche angelegt.
Die Abzeichenfarbe am kornblumenblauem Waffenrock war beim 1. Großherz. Mecklenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 17 rot. Am Kragen und auf den Ärmelaufschlägen befanden sich gelbe Gardelitzen.
Die Abzeichenfarbe am kornblumenblauem Waffenrock war beim 2. Großherz. Meckleburg. Dragoner-Regiment Nr. 18 war schwarz. Am Kragen und auf den Ärmelaufschlägen befanden sich weiße Gardelitzen.
Auf dem Kartuschdeckel befand sich auch eine tombakene Sonne mit dem versilberten Landeswappen.
Die Lanzenflagge war für Unteroffiziere gelb mit rotem Landeswappen, für die Gemeinen gelb-rot.
Die Sattelüberdecke war aus schwarzem Schafpelz mit roten (DR 17) bzw. schwarzen (DR 18) Besatzstreifen.
Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19 (Oldenburg).
Das Oldenburgische Dragoner-Regiment Nr. 19 hatte als Stiftungstag den 01.05.1849.
Ab 01.05.1849 wurde die Einheit formiert, zunächst unter dem Namen Großherzoglich Oldenburgisches Reiter-Regiment. Ab 1867 (15.07.) wurde die Einheit in die preußische Armee als Dragoner-Regiment übernommen.
Die Einheit gehörte zur 19. Kavallerie-Brigade (Hannover), diese gehörte zur 19. Division (Hannover). Letztere war Bestandteil des X. Armee-Korps (Hannover) = Stand 1877.
Der erste Regiments-Kommandeur war Major Rolbek, ab 1850 dann Major Frhr. von und zu Egloffstein (bis 1857).
1877 waren die Garnisonen folgende: Stab, 1., 4. und 5. Eskadron Oldenburg, 2. und 3. Eskadron Cloppenburg. 1914 war das Regiment in Oldenburg vollständig versammelt.
Der Mannschaftsersatz stammte aus Oldenburg, Ostfriesland und dem Elass.
Die Remonten stammten 1877 aus Treptow und später aus Bärenklau und dann aus Wirsitz.
Die Uniform der in Rede stehenden Einheit war gekennzeichnet durch Kragen und Ärmelaufschläge aus schwarzem Sammet bei den Offizieren und aus schwarzem Tuch bei den Mannschaften.
Der Besatz der Mütze und der Vorstoß um den Deckelrand derselben war auch schwarz.
Die Mannschaften hatten weiße Achselklappen mit einem roten Namenszug: A. Derselbe sollte an den Gründer des Regiments: Großherzog Paul Friedrich August von Oldenburg erinnern.
Ab 1897 trug das Regiment die blaue Kokarde mit rotem Ring unter der Reichskokarde.
Die Lanzenfähnchen waren beim Oldenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 19 rot-blau (ab 28.08.1892).
1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 (Karlsruhe).
Das 1. Badische Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 hatte als Stiftungstag den 25.02.1803.
Mit dem 01.07.1871 wurden die badischen Truppen ein Bestandteil der preußischen Truppen.
Die Vorläufer-Einheit war das (1.) Leib-Dragoner-Regiment , die seit dem 10.01.1855 die Bezeichnung 1. Dragoner-Regiment führte.
Nun erhielt es die Bezeichnung: 1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20.
Das Regiment garnisonierte in Karlsruhe.
Im Reichsheer gehörte es zur 28. Kavallerie-Brigade und diese gehörte zur 28. Division. Der übergeordnete Verband war das XIV. Armeekorps.
Am Helm wurde die Landeskokarde des Großherzogtums Baden getragen, und natürlich diente der silberne badische Greif als Helmzierrat. Ferner wurden zur Parade weiße Haarbüsche angelegt.
Die Abzeichenfarbe war ponceau-rot, die Knöpfe waren weiß bzw. silbern. Die ponceau-roten Achselklappen zeigte eine hell-gelbe Krone.
2. Badisches Dragoner-Regiments Nr. 21 (Bruchsal/ Schwetzingen).
Das 2. Badische Dragoner-Regiments Nr. 21 hatte als Stiftungstag den 06.01.1850.
Die Einheit wurde im Jahr 1850 als zweites Badisches Reiter-Regiment errichtet.
Im jahre 1855 erfolgte die Umbenennung in 2. Dragoner-Regiment.
Mit Übernahme in die preußische Armee führte die Formation die Bezeichnung: 2. Badisches Dragoner-Regiments Nr. 21.
Hier gehörte es zur 28. Kavallerie-Brigade, welche Teil der 28. Division war. Der übergeordnete Truppenverbamd war das XIV. Armeekorps.
Das Regiment hatte seine Garnison in Bruchsal.
Am Helm wurde die Landeskokarde des Großherzogtums Baden getragen, und natürlich diente der silberne badische Greif als Helmzierrat. Ferner wurden zur Parade weiße Haarbüsche angelegt.
Die Abzeichenfarbe war hell-gelb, die Knopfarbe war weiß bzw. silbern. Die hell-gelben Achselklappen zeigte die Regimentsnummer (21) in rot.
3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22 (Mülhausen/ Elsaß).
Das 3. Badische Dragoner-Regiment Nr. 22 hatte als Stiftungstag den 06.01.1850.
Im Jahr 1850 wurde die Errichtung eines dritten Badischen Reiter-Regiments befohlen.
Ab de, Jahre 1855 wurde die Enheit zur Dragonerwaffe gerechnet. Ab 1859 hieß die 3. Dragoner-Regiment Karl.
Mit der Übernnahme in die preußische Armee führte die Formation die Bezeichnung: 3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22.
In der Reichsheer gehörte das 3. Badische Dragoner-Regiment Nr. 22 zur 29. Kavallerie-Brigade und diese wiederum zur 29. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XIV. Armeekorps.
Die Garnison war Mühlhausen im Elasaß (ab 1890).
Am Helm wurde die Landeskokarde des Großherzogtums Baden getragen, und natürlich diente der silberne badische Greif als Helmzierrat. Ferner wurden zur Parade weiße Haarbüsche angelegt.
Die Abzeichenfarbe war schwarz, die Knopfarbe war weiß bzw. silbern.
Die schwarzen Achselklappen hatten einen ponceau-roten Vorstoß und zeigten die Regimentsnummer (21) in gelb.
Die Einheit hatte an der Mütze einen ponceau-roten Vorstoß um den oberen und unteren Rand des Besatzstreifens und um den Deckelrand, aber auch um den Kragen, den Ärmelaufschlägen, die linke Vorderseite des Waffenrockes und in dessen Taschenleisten. Ein solcher Vorstoß war auch um den rand der Sattelüberdecke zu sehen.
Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 (Darmstadt).
Das Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 hatte als Stiftungstag den 06.04.1790, knüpfte also an alte hessische Militärtraditionen an.
Als Ursprung galt das im Jahr 1790 errichtete Reiter-Regiment "Chevaulegers".
Bereits am 07.04.1867 wurden die hessischen Truppen in die preußische Armee übernommen. Ab 1906 (25.11.) führte es die Bezeichung Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23.
Die Einheit gehörte zur 25. Kavallerie-Brigade, diese wiederum zur 25. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XVIII. Armeekorps.
Das Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 garnisonierte in Darmstadt.
Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 (Darmstadt). Uniformierung.
Die Einheit hatte als Uniformierung eine Mütze, einen Waffenrock und eine Sattelüberdecke aus dunkelgrünem Kirsey. Letztere hatte in den hinteren Ecken eine Krone von weißer Borte.
Die Abzeichenfarbe war rot. Am Kragen befanen sich weiße Gardelitzen. Ebenso auf den schwedischen Ärmelaufschlägen.
Knöpfe, Tressen, Zierat (= hessischer Wappenlöwe) in halboffenem Kranze von Eichenlaub und Lorbeer) und Schuppenketten waren weiß bzw. silbern.
Auf den Schulterknöpfen befand sich kein Abzeichen, allerdings auf den ponceau-roten Schulterklappen der bekrönte Namenszug "L".
Am Helm wurde die hessische Landeskokarde getragen (weiß-rot), der Vorderschirm war rund.
Säbelkoppel und Bandelier waren schwarz.
Zum Säbelkoppel wurde das Leibriemenschloß aus Messing der hessischen Infanterie getragen.
Auf der Kartusche befand sich der Namenszug "L" in Messing.
Die Lanzenflaggen waren für die Gemeinen weiß-rot, bei den Unteroffizieren waren sie weiß mit dem hessischen Wappenlöwen.
Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 (Darmstadt).
Das Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 hatte als Stiftungstag den 01.12.1859.
Am 01.12.1859 wurde das "Leib-Chevaulgers-Regiment" errichtet, und zwar aus dem "Garde-Chevaulegers-Regiment".
Ab dem 01.01.1872 führte die Einheit die Bezeichnung: Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24.
Sie gehörte im Reichsheer zur 25. Kavallerie-Brigade, welche der 25. Division angehörte. Der übergeordnete Truppenverband war das XVIII. Armeekorps.
Die Garnison der in Rede stehenden Formation war Darmstadt.
Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 (Darmstadt). Uniformierung.
Die Uniform des Leib-Dragoner-Regiments (2. Großherz.) Nr. 24 entsprach den obigen Ausführungen, mit folgenden Unterschieden:
Die Abzeichenfarbe der Einheit war weiß. Weiß war auch der seitliche Vorstoß an der Tuchhose.
Die Tressen waren glatt.
Auf den weißen Schulterklappen befand sich der rote bekrönte Namenszug "N II".
Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 (Ludwigsburg).
Das Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 hatte als Stiftungstag den 17.11.1813.
Zu diesem Datum wurde das Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 4 Prinz Adam errichtet. Diese Einheit gilt als Vorläufer des Dragoner-Regiments Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25.
Den Namen der Gemahlin des württembergischen Königs, Königin Olga, wurde dem Regiment am 19.12.1864 verliehen.
Mit Aufnahme des Königsreichs Württemberg in das Deutsche Reich wurde die württembergischen Truppen auch in die entsprechende Nummerierung der Regimenter der jeweiligen Waffengattung integriert.
Das Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 gehörte zur zur 26. Kavallerie-Brigade in der 26. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XIII. Armeekorps.
Die Garnison war Ludwigsburg.
Allgemeine Anmekerungen zur Uniformierung der württembergischen Dragoner.
Den württembergischen Dragoner-Regimenter waren gemeinsam die Mütze, der Waffenrock und die Sattelüberdecke mit einer kornblumenblauen Grundfarbe.
Der Besatz war jeweils in der Abzeichenfarbe gehalten.
Ferner der graue Mantel mit den Schulterklappen wie am Waffenrock und Kragenpatten in der Abzeichenfarbe.
Die württembergischen Dragoner hatten eine dunkelblau-melierte Reit- bzw. Tuchhose. Die Reithose hatte einen schwarzen Lederbesatz. Die Tuchhose hatte einen ponceau-roten seitlichen Vorstoß.
Der Helm entsprach grundsätzlich dem der preußischen Dragoner, allerdings hatte er den typischen württembergischen (neusilbernen) Helmbeschlag. Die Devise an diesem Beschlag lautete: FURCHTLOS UND TREW. Die gewölbten Schuppenketten waren aus Messing.
Das weiße Säbelkoppel war zum Überschnallen. Auch das Bandelier war weiß.
Als Fußbekleidung dienten geschwärzten Kavalleriestiefel mit Anschlagsporen.
Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Uniformierung.
Das Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 hatte als Abzeichenfarbe weiß.
Am Kragen und auf den Ärmelaufschlägen wurden weiße Litzen getragen.
Auf den weißen Schulterklappen befand sich der rote - bekrönte - Namenszug "O".
Zur Parade wurde schwarze Haarbüsche aufgesetzt, die Trompeter hatten rote Haarbüsche.
Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 (Cannstadt).
Das Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 hatte als Stiftungstag den 06.12.1805.
Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Jäger-Regiment zu Pferde (Prinz Paul) errichtet.
Im Jahr 1870 wurde es in ein Dragoner-Regiment umgewandelt.
Am 23.12.1891 erhietl die Einheit die endgültige Bezeichnung: Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26.
Die Formation gehörte zur 26. Kavallerie-Brigade in der 26. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XIII. Armeekorps.
Garnison war Cannstadt (ab 25.07.1894).
Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 (Cannstadt). Uniformierung.
Das Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 hatte als Abzeichenfarbe: zitronengelb.
Die Knöpfe waren von Nickel und die Tressen waren silbern.
Auf den zitronengelben Schultenklappen des Waffenrockes befand sich ein roter Namenszug.
Zur Paarde wurde ein schwarzer Haarbusch auf den Helm aufgesetzt. Bei den Tromptern war dieser rot.
Auf dem oben beschriebenen Helmzierrat, sowie auf der Kartusche und der Sattelüberdecke befand sich der Stern des Ordnens der Württembergischen Krone aus Neusilber.
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Uniformierung & Ausrüstung
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Als Stiftungstag der Einheit galt der 01.04.1809.
Uniformierung & Ausrüstung
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