Gliederung und Organisation der Alten Armee - Kavallerie - Dragoner-Regimenter
In Bearbeitung.
1914 gab es insgesamt 26 Dragoner-Regimenter, darunter 2 meckenburgische (Nr. 17, 18), 2 hessische (Nr. 23, 24) und 2 württembergische (Nr. 25, 26).
Dragoner waren ursprünglich als berittene Infanterie entstanden.
Der Helm.
Die Dragoner trugen den schwarz-lackierten Leder-Helm. Dieser hatte einen eckigen Vorderschirm. Vorher hatten die preußischen Dragoner den Tschako getragen.
Die glatte Spitze saß auf einem Kreublatt.
Die Helmbeschläge waren gelb oder weiß.
Die gewölbten Schuppenketten am Helm waren immer gelb.
Rechts saß - seit dem 22.03.1897 - die Reichskokarde, links die preußische oder sonstige Landeskokarde.
Als Helmzierrat diente in der Regel der Dragoneradler mit dem Devisenband FÜR KOENIG UND VATERLAND, letzteres laut A.K.O. vom 10.05.1860.
Die beiden Garde-Dragoner-Regimenter hatten am Helm den Gardeadler mit Stern.
Die Dragoner-Regimenter Nr. 1 und 3 hatten aber den Gardeadler ohne Stern.
Beim Dragoner-Regiment Nr. 2 war auf dem Adler ein besonderes ovales gekröntes - mit Kurhut - Schild befestigt. Dieses war der Einheit mit A.K.O. vom 16.06.1913 verliehen worden. Laut Pietsch (Die Formations- und Uniformierungsgeschichte des preußischen Heeres 1808 - 1914l Band 2, Kavallerie, Artillerie ...., Hamburg 1866, S. 84) war es ein ovales - mit einem Kurhut bekröntes - Schild , welches für die Mannschaften neusilbern, für die Offiziere emalliert war, und zwar das Schild blau mit goldenem Szepter und silbernem Rand, goldenen Bügel und Kreuzkugel, Stirnband weiß mit schwarzen Hermelinschwänzen und roter Füllung.
Die hannoverschen Dragoner-Regimenter Nr. 9 und 16 hatten auf dem Dragoneradler besondere Helmbänder, die an die militärischen Verdienste der hannoverschen Stammeinheiten erinnerten. Diese waren den Einheiten durch A.K.O. vom 24.01.1899 verliehen wurde.
Bei den badischen, hessischen, mecklenburgischen und württemberrgischen Dragonern wurde ein besonderer Helmzierrat geführt (siehe dort).
Beim oldenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 19 war - laut A.K.O. vom 03.03.1870 - auf dem Dragoner-Adler ein messingner Stern mit dem Landeswappen in Neusilber aufgelegt.
Zur Parade wurde ein schwarzer Haarbusch angelegt, die Garde-Dragoner-Regimenter hatten weiße Haarbüsche. So auch bei den drei badischen Regimentern.
Die Trompeter hatten rote Haarbüsche.
Mütze
Die kornblumenblaue Mütze hatte einen Besatstreifen und Vorstöße (Deckelrandvorstoß) in der jeweiligen Abzeichenfarbe.
Das Dragoner-Regiment trug einen kleinen Adler an der Mütze.
Diese hatte übrigen keinen Schirm.
Waffenrock.
Auch der Waffenrock war kornblumenblau und war im Schnitt dem der Infanterie gleich.
Er hatte einen abgerundeten Kragen, schwedische Ärmelaufschläge, Achselklappen und Vorstöße (vorn herunter und an den Taschenleisten) in der jeweiligen Abzeichenfarbe.
Die Abzeichenfarben waren:
ponceaurot: Dragoner-Regiment Nr. 1,5 und 13
schwarz: Dragoner-Regiment Nr. 2, 6 und 14
rosarot: Dragoner-Regiment Nr. 3, 7 und 15
zitronengelb: Dragoner-Regiment Nr. 8 und 16
weiß: Dragoner-Regiment Nr. 9 und 10
karmesinrot: Dragoner-Regiment Nr. 11 und 12
Die Dragoner-Regiment 17 und 18 (Großherzoglich Mecklenburgisch) hatten rote bzw. schwarze Abzeichen.
Das Dragoner-Regiment Nr. 19 (Oldenburg) hatte schwarze Abzeichen (die Achselklappen waren aber weiß).
Die Dragoner-Regimenter: 20 - 22 (Baden) hatten ponceau-rot (29), hellgelb (21) und schwarz (23) als Abzeichenfarbe.
Die hessischen Dragoner (Nr. 23 und 24) hatten bei dunkel-grünen Waffenröcken rote (23) und weiße (24) Abzeichen.
Die württembergischen Dragoner (Nr. 25 - 26) hatten weiße (25) und zitronengelbe (26) Abzeichen.
Die preußischen Dragoner-Regimenter Nr. 13 - 16 hatten weiße Vorstöße um den Kragen und um die Ärmelaufschläge.
Außerdem waren die Knöpfe entweder weiß oder gelb.
Auf den Achselklappen befanden sich Nummer oder Namenszüge.
Zu den weiteren Abweichungen bzw. Besonderheiten, insbesondere zu den Namenszügen, siehe unter den einzelnen Regimentern (weiter unten).
Lange Hosen.
Die langen Hosen der Dragoner hatten ponceau-rote Vorstöße.
Bei den Dragoner-Regimenter Nr. 3, 7 und 15 war dieser rosarot und bei den Dragoner-Regimentern Nr. 11 und 12 kamrsinrot.
Reit- und Tuchhosen.
Die Reithosen waren schwarz-blau meliert und hatten keine Vorstöße.
Aber sie hatten einen ledernen Reiteinsatz bzw. Lederbesatz.
Die dunkelblau-melierte Tuchhose hatte seitliche ponceau-rote Vorstöße.
Bei den Dragoner-Regimentern Nr. 3, 7 und 15 waren die Vorstöße rosa, bei den Dragoner-Regimentern Nr. 11 und 12 karmesin-rot.
Mantel.
Der graue Mantel war das Modell für die Kavallerie und hatte Achselklappen wie am Waffenrock.
Auf dem Kragen befanden sich Patten in der Abzeichenfarbe.
Wurden am Waffenrock Litzen geführt, befanden sich diese auch auf der Kragenpatte.
Die Dragoner-Regimenter Nr. 13, 14, 15 und 16 hatten einen weißen Vorstoß an der Patte.
Litewka.
Die Litewka war die der Kürassiere und hatten Patten und Achselklappen wie am Mantel.
Drillich.
Die Drillichbekleidung entsprach der der Infanterie.
Koppel und Trageriemen.
Das weiße Säbel-Koppel und der Trageriemen waren wie bei den Kürassieren.
Das Säbel-Koppel war zum Überschnallen gedacht.
Bandolier und Kartuschkasten.
Auch das weiße Bandolier und der Kartuschkasten war der der (preußischen) Kürassiere.
Das Dragoner-Regiment Nr. 3 hatte auf dem Kartuschkasten einen Stern und in dessen vier Ecken flammende Granaten.
Hier gab es weitere Abweichungen, z. B. bei den badischen Regimentern.
Degen und Karabiner.
Als Blankwaffe wurde der Kavalleriedegen 89 geführt.
Faustriemen.
Der Faustriemen entsprach dem der Kürassiere.
Reitstiefel und Schnürschuhe.
Der Schaft der geschwärzten Reitstiefel reichte bis zu den Knien und war vorn höher als hinten (an der Wade).
Die Reitstiefel hatten keine Nägel.
Die Sporen waren angeschlagen.
Ferner wurden Schnürschuhe wie bei der Infanterie getragen.
Zaumzeug.
Das Zaumzeug entsprach dem der Kürassiere, hatte aber keinen Buckel.
Überlegedecke für Paraden.
Die Überlegedecke für Paraden war konblumenblau und in den 4 Ekcen abgerundet.
Dazu hatte sie einen Vorstoß in der Abzeichenfarbe rings um den Rand sowie einen 4 cm breiten ebensolchen Besatzstreifen.
Bei den Garde-Dragonern befand sich in der hinteren Ecke ein Gardestern, beim 1. Garde-Dragoner-Regiment vergoldet, bei dem 2. Gardedragoner-Regiment versilbert. Bei dem Dragoner-Regiment Nr. 20 eine ponceau-rote Krone.
Diese Decken wurden über den Armeesattel gelegt und durch einen Obergurt gehalten.
Merkmale der Unteroffiziere.
Die Unteroffiziere hatten an ihrer Uniform die üblichen Dienstabzeichen (wie bei der Infanterie), und zwar glatte goldene oder silberne Tressen.
Am Faustriemen bestanden Quast und Kranz aus schwarz und weiß gemischter Wolle.
Merkmale der Trompeter.
Die Trompeter hatten an ihrem Waffenrock die üblichen Schwalbennestern und zwar mit schrägem Besatz.
Am Helm wurde zur Parade ein roter Haarbusch angelegt. Die Achselstücke und die Schärpen der Musikmeister hatten die Abzeichenfarbe des Regiments.
1912 hatten die Achselstücke der Musikmeister der Dragoner-Regimenter Nr. 3,7, 15 als Farbe rosa, die Dragoner-Regimenter Nr. 11 und 12 karmin.
Pauken hatten die beiden preußischen Garde-Dragoner-Regimenter.
Zur Offiziersuniform.
Bei den Offizieren waren alle Teile am Helm vergoldetet (bzw. versilbert). Die Spitze sass auf einem Kreuzblatt, welches von goldenen Stern gehalten wurde.
Auf dem Dragoneradler war beim 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 ein versilbertes Schild aufgelegt, welches eine blaues Mittelschild hatte mit dem kurbrandenburgischen Kurhut aus roter Emaille.
Als Besonderheit sass auf der Rosette (der Schuppenketten) beim Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 eine flammendee Granate.
Die Mütze der Dragoner-Offiziere hatte teilweise einen Besatz aus Samt, und zwar bei den Regimenter 2, 6, 11, 12 und 14. Auch die Vorstöße waren dann von Samt.
Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.
Der kornblumenblaue Waffenrock war bedeutend heller als der der Mannschaften.
Bei den Dragoner-Regimentern 2, 6 und 14 waren der Kragen und die Ärmelaufschläge aus schwarzem Samt.
Bei den Dragoner-Regimentern 11 und 12 waren der Kragen und die Ärmelaufschläge aus karmesin-rotem Samt, hier auch die Vorstöße und das Futter der Passanten..
Bei den Dragoner-Regimentern 2,6, 11,12 und 14 waren die Epaulettenfleder aus Samt und die Monde derselbben vergoldeten bzw. versilbert.
Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.
Der Überrock der Offiziere gatte die Grundfarbe und den Kragen des Waffenrockes. Das Futter der Brustklappen entsprachen in der Farbe dem Kragen.
Die Vorstöße um der Ärmel und in den Schoßtaschen waren von der jeweiligen Abeichenfarbe.
Die Litewaka entsprach in der Machart der der Infanterie, hatte Patten in der Grundfarbe des Waffenrockes und Vorstoße in der jeweiligen Abuzeichenfarbe.
Der Paletot hatte einen kornblumenblauen Kragen. Dieser war umgeschlagen. Bei den Dragoner-Regimentern 13 und 16 hatte dieser weiße Vorstöße.
Die preussischen Dragoner-Offiziere trugen dunkelblaue Reithosen
Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.
Das Bandolier hatten goldene bzw. silberne Tressen auf einer kornblumenblauen Tuchunterlage.
Der Kartuschkasten war der preußischen Kürassiere. Beim Dragoner-Regiment Nr. 3 war der Adler im Stern aber schwarz gehalten und hatte grün emaillierte Zweige.
Das Säbelkoppel war von weißem Lakcleder mit vergoldeten Löwenköpfen.
Als Blankwaffe diente die Kavallerie-Offiziers-Säbel M 52, im Übrigen würden Löwenkopfsäbel geführt.
Die Dragoner-Regimenter 1 und 2 hatte besondere Modelle.
Die Überllegedecke für Paraden hatten einen 5 cm breiten Besatzstreifen. Bei den Dragoner-Regimentern 11 und 12 waren Vorstoß und Besatzstreifen aus Samt.
Das Zaumzeug entsprach im Grund dem der Infanaterie-Offiziere.
Die einzelnen Dragoner-Regimenter.
Nachfolgend werden kurz die Stammgeschichte, die Garnisonen , der Einsatz der jeweiligen Einheit im 1. WK, die Regimentsinhaber und -kommandeure, die uniformkundlichen Besonderheiten usw. vorgestellt.
1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien (Berlin).
Das 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien hatte als Stiftungstag den 15.02.1815 (laut Lynker 21.02.1815).
Die Einheit wurde am 21.07.1815 in Berlin aus dem leichten Garde-Kavallerie-Regiment , dem Pommerschen Nachtional-Kavallerie-Regiment und der Leib-Eskadron des Dragoner-Regimets Königung gebildet.
Zunächst wurde die Formation als Garde-Dragoner-Regiment genannt, 1860 - 67 dann 1. Garde-Dragoner-Regiment (bis 1889).
Der erste Regimentskommandeur war Ernst Wilhelm v. Zatroww (ab 1815), der letzte Regimentskommandeur war Ludwig v. Staudy (ab 1916 bis 1919).
Das 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien garnisonierte ab 1815 in Berlin.
Der Mannschaftsersatz stammte aus allen Provinzen, aber vor allem aus Brandenburg.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Einheit am 01.10.1919 aufgelöst.
2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland (Berlin).
Das 2. Garde-Dragoner-Regiments Kaiserin Alexandra von Rußland hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Berlin errichtet, und zwar aus Mannschaften der Garde-Dragoner, der Garde-Husaren und des 2. Garde-Ulanen-Regiments.
Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Ludwig v. Schlotheim (ab 1860 bis 1867), der letzte Regimentskommandeur war Graf Graf Achatz zu Dohna-Lauck (ab 1918 - 1919).
Das 2. Garde-Dragoner-Regiments Königin Viktoria v. Großbritannien garnisonierte in Berlin.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Brandenburg und der Umkreis von Berlin.
Am 01.10.1919 wurde die Einheit aufgelöst.
Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 (Tilsit).
Das Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 hatte als Stiftungstag den 19.04.1717.
Die Einheit wurde am 16.10.1807 in Tilsit aus den Schwadronen des altpreußischen Dragoner-Regiments D I errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Helmut Dietrich v. Maltzahn (ab 1806), der letzte Regiments-Kommandeur war Hermann Osterroth (1918-19).
Das Regiment garnisonierte in Tilsit und Insterburg.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Nordhälfte Ostpreußens.
Am 01.10.1919 wurde das Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 aufgelöst.
1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 (Schwedt / Oder).
Das 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 hatte als Stiftungstag den 16.10.1807.
Es wurde am 16.10.1807 in Balga aus den Beständen des altpreußischen Dragoner-Regiments D I und des altpreußischen Kürassier-Regiments K 5 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeurs war Carl Leopold v. Stülpnagel (ab 1807), der letzte Regiments-Kommandeurs war war Graf Ernst York von Wartenburg (1918-19).
Die Einheit garnisonierte zuletzt in Schwedt a. O.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Neumark.
Das 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 (Bromberg).
Das Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 hatte als Stiftungstag den 29.12.1704.
Die Einheit wurde am 30.06.1807 in Memel aus den restlichen Beständen der altpreußischen Dragoner-Regimenter D III und D IV errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Georg Detloff v. Wedel (ab 1807), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Götz (1919).
Der Mannschaftsersatz entstammte zunächst aus dem Umkreis von Frankfurt a. O. und dem östlichen Teil der Provinz Brandenburg. Ab 1821 aus der Neumark und Pommern.
Die letzte Friedensgarnison war Bromberg.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 (Lüben/Schlesien).
Das Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 hatte als Stiftungstag den 07.03.1815.
Die Einheit wurde am 07.03.1815 bei Sedan und Donchery aus der 2. Eskadron des 1. Westpreußischen Dragoner-Regiment, der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2 und der 2. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3.
Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Alexander v. d. Goltz (ab 1815), der letzte Regiments-Kommandeur war Frhr. Ernst v. Gersdorf (1919).
Der Mannschaftsersatz stammte bis 1849 aus der Rheinprovinz, nach 1849 aus Niederschlesien und der Lausitz.
Die letzte Friedensgarnison war Lüben.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 (Hofgeismar).
Das Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Salzwedel und Gardelegen aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiment Nr. 7, aus der 4. Eskadron des Husaen-Regiments Nr. 8 und, der 5. Eskadron des Husaren-Regiment Nr, 9 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 11.
Der erste Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Schönermark (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Harnier (1917-19).
Der Mannschaftsersatz stammte 1860 bis 1866 aus der Altmark, 1866 bis 1867 aus dem Umkreis von Mainz, Frankfurt a. M. und den Taunus.
Die letzte Friedensgarnison war Hofgeismar.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Magdeburgisches Dragoner-Regiment Nr. 6 (Mainz).
Das Magdeburgische Dragoner-Regiment Nr. 6 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde in Schmiedeberg und Kemberg aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2, der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 3 , der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 10 und der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 12 errichtet.
Die erste Regiments-Kommandeur war Thassilo Henrich Krug v. Nidda (1860), der letzte Regiemnts-Kommandeur war Frhr. Walter Schoultz v. Ascheraden.
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen.
Die letzte Friedensgarnison war Mainz.
Die Einheit wurde am 01.10.1819 aufgelöst.
Westfälisches Dragoner-Regiment Nr. 7(Saarbrücken).
Das Westfälische Dragoner-Regiment Nr. 7 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde in Stendal und Tangermünde aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 1, aus der 4. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3, aus der 5. Eskadron des Hausren-Regiments Nr. 1 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 5 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Hermann v. Kerßenbrock (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Eberhard v. Hymmen (1918-19).
Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen und der Provinz Thüringen.
Die letzte Friedensgarnison war Saarbücken.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8 (Oels/ Schlesien).
Das Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.
Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Oels, Kreuzburg, Namslau und Bernstadt aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 4, aus der 1. Eskadron des Husaren-Rgeiments Nr. 2, aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 4 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 6 errichetet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Friedrich v. Krane (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Roeder (1918-19).
Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Gebiet östlich der Linie Rawitsch-Breslau-Brieg.
Die letzte Friedensgarnisonen waren Oels, Kreuzburg in Oberschlesien, Bernstadt und Namslau.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Dragoner-Regiment König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 (Metz).
Das Dragoner-Regiment König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 hatte als Stiftungtag den 25.11.1805. Hierbei knüpfte man an Tradition der hannoverschen Armee an.
Die Einheit wurde am 30.101866 aus der 5. Eskadron des Garde-Kürassier-Regiment Nr. 5, der 5. Eskadron des 1 . und 2. Garde-Dargoner-Regiments und der 5. Eskadron des Garde-Husaren-Regiments errichtet
Der erste Regiments-Kommandeur war Eugen v. Treskow (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Hans Blecken v. Schmeling (1913 - 1919).
Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Umkreis von Osnabrück.
Die letzte Friedensgarnison war Metz.
Das Regiment wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 (Allenstein).
Das Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.
Die Einheit wurde in Osterode, Deutsch-Eylau, Lobau und Saalfeld aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 3, der 4. und 6. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 1 und der 5. Eskadron desbHusaren_Regiments Nr. 1 errichtet.
Der erste Regiments-Kommandeur war Moritz v. d. Goltz (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Lewinski (1914 19).
Der Mannschaftsersatz stammte 1866-67 aus dem Umkreis Osterode, ab 1867 aus der Neumark.
Die letzte Friedensgarnison war Allenstein.
Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.
Dragoner-Regiment von Wedel (Pomm.) Nr. 11 (Lyck/ Ostpr.).
Das Dragoner-Regiment von Wedel (Pomm.) Nr. 11 hatte als Stiftungstag den 30.10.1866.
Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 (Gnesen).
Das Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 hatte als Stiftungstag den 30.10.1866.
Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13 (Borny - Kreis Metz).
Das Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13 hatte als Stiftungstag den 30.10.1866.
Kurmärkisches Dragoner-Regiment Nr. 14 (Colmar/ Elsaß).
Das Kurmärkisches Dragoner-Regiment Nr. 14 hatte als Stiftungstag den 30.10.1866.
3. Schlesisches Dragoner-Regiment Nr. 15 (Hagenau).
Das 3. Schlesische Dragoner-Regiment Nr. 15 hatte als Stiftungstag den 30.10.1866.
2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 (Lüneburg).
Das 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 hatte als Stiftungstag den 30.10.1866.
Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 17 (Ludwigslust) und 18 (Parchim).
Das Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 17 hatte als Stiftungstag den 01.08.1819.
Das Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 18 hatte als Stiftungstag den 22.09.1867.
Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19 (Oldenburg).
Das Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19 hatte als Stiftungstag den 01.05.1849.
Ab 1897 trug das Regiment die blaue Kokarde mit rotem Ring unter der Reichskokarde.
1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 (Karlsruhe).
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2. Badisches Dragoner-Regiments Nr. 21 (Bruchsal/ Schwetzingen).
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3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22 (Mülhausen/ Elsaß).
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Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 (Darmstadt).
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Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 (Darmstadt).
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Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 (Ludwigsburg).
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Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 (Cannstadt).
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