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Gliederung und Organisation der Alten Armee - Kavallerie - Dragoner-Regimenter

Marschkolonne von Dragonern. Originale Fotokarte.
Marschkolonne von Dragonern. Originale Fotokarte.
Frühe Aufnahme eines preußischen Dragoners. Originale cdv.
Frühe Aufnahme eines preußischen Dragoners. Originale cdv.

1914 gab es insgesamt 26 Dragoner-Regimenter, darunter 2 meckenburgische (Nr. 17, 18), 2 hessische (Nr. 23, 24) und 2 württembergische (Nr. 25, 26). Nr. 19 war oldenburgisch.

Dragoner waren ursprünglich als berittene Infanterie entstanden. Das Reichsheer hatte aber ein Einheitskavallerie, d. h., es gab nur noch tradtionell bedingte Unterschiede in der Uniformierung.

Angehende Reservisten aus dem Dragoner-Regiment König Albert von Sachsen (Ostpreußisches) Nr. 10 (Alleinstein). Frühes Foto aus dem Jahre 1875.
Angehende Reservisten aus dem Dragoner-Regiment König Albert von Sachsen (Ostpreußisches) Nr. 10 (Alleinstein). Frühes Foto aus dem Jahre 1875.
Schema entnommen: B. Friedag, Führer durch Heer und Flotte. Elfter Jahrgang 1914, Nachdruck Krefeld 1974.
Schema entnommen: B. Friedag, Führer durch Heer und Flotte. Elfter Jahrgang 1914, Nachdruck Krefeld 1974.
Kaiser Wilhelm II. umgeben von Kavallerie-Offizieren, u. A. Garde-Dragoner. Nicht datiertes originales Foto.
Kaiser Wilhelm II. umgeben von Kavallerie-Offizieren, u. A. Garde-Dragoner. Nicht datiertes originales Foto.
Schema entnommen: B. Friedag, Führer durch Heer und Flotte. Elfter Jahrgang 1914, Nachdruck Krefeld 1974.
Schema entnommen: B. Friedag, Führer durch Heer und Flotte. Elfter Jahrgang 1914, Nachdruck Krefeld 1974.
Vorbeiritt preußischer Dragoner. Originale Fotokarte.
Vorbeiritt preußischer Dragoner. Originale Fotokarte.
Parade preußischer Dragoner. Originale Fotokarte.
Parade preußischer Dragoner. Originale Fotokarte.
Preussische Dragoner im Manöver mit Manöverkappen. Originale Fotokarte.
Preussische Dragoner im Manöver mit Manöverkappen. Originale Fotokarte.
Schema entnommen: B. Friedag, Führer durch Heer und Flotte. Elfer Jahrgang 1914, Nachdruck Krefeld 1974.
Schema entnommen: B. Friedag, Führer durch Heer und Flotte. Elfer Jahrgang 1914, Nachdruck Krefeld 1974.
Frühes Reservistenbild. Dragoner-Regiment Frhr. v. Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 (Hofgeismar).
Frühes Reservistenbild. Dragoner-Regiment Frhr. v. Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 (Hofgeismar).

Der Helm.

Die Dragoner trugen den schwarz-lackierten Leder-Helm. Dieser hatte einen eckigen Vorderschirm. Vorher hatten die preußischen Dragoner den Tschako getragen.

Einjährig-Freiwilliger als Garde-Dragoner mit Helm. Originale cdv. Berlin.
Einjährig-Freiwilliger als Garde-Dragoner mit Helm. Originale cdv. Berlin.

Die glatte Spitze saß auf einem Kreublatt.

Die Helmbeschläge waren gelb oder weiß.

Die gewölbten Schuppenketten am Helm waren immer gelb.

Rechts saß - seit dem 22.03.1897 - die Reichskokarde, links die preußische oder sonstige Landeskokarde.

Dragoner und Ulanen. Älterer Druck nach einer farbigen Zeichnung von Richard Knötel.
Dragoner und Ulanen. Älterer Druck nach einer farbigen Zeichnung von Richard Knötel.

Als Helmzierrat diente in der Regel der Dragoneradler mit dem Devisenband FÜR KOENIG UND VATERLAND, letzteres laut A.K.O. vom 10.05.1860.

Die beiden Garde-Dragoner-Regimenter hatten am Helm den Gardeadler mit Stern.

Preußischer Garde-Dragoner (Einjährig Freiwiller) im Waffenrock mit Helm und dem Kavalleriesäbel M 52. Originales Foto. Gut ist am Helm der Gardeadler mit Stern zu sehen.
Preußischer Garde-Dragoner (Einjährig Freiwiller) im Waffenrock mit Helm und dem Kavalleriesäbel M 52. Originales Foto. Gut ist am Helm der Gardeadler mit Stern zu sehen.

Die Dragoner-Regimenter Nr. 1 und 3 hatten aber den Gardeadler ohne Stern.

Beim Dragoner-Regiment Nr. 2 war auf dem Adler ein besonderes ovales gekröntes - mit Kurhut - Schild befestigt. Dieses war der Einheit mit A.K.O. vom 16.06.1913 verliehen worden. Laut Pietsch (Die Formations- und Uniformierungsgeschichte des preußischen Heeres 1808 - 1914l Band 2, Kavallerie, Artillerie ...., Hamburg 1866, S. 84) war es ein ovales - mit einem Kurhut bekröntes - Schild , welches für die Mannschaften neusilbern, für die Offiziere emalliert war, und zwar das Schild blau mit goldenem Szepter und silbernem Rand, goldenen Bügel und Kreuzkugel, Stirnband weiß mit schwarzen Hermelinschwänzen und roter Füllung.

Die hannoverschen Dragoner-Regimenter Nr. 9 und 16 hatten auf dem Dragoneradler besondere Helmbänder, die an die militärischen Verdienste der hannoverschen Stammeinheiten erinnerten. Diese waren den Einheiten durch A.K.O. vom 24.01.1899 verliehen wurde.

Bei den badischen, hessischen, mecklenburgischen und württemberrgischen Dragonern wurde ein besonderer Helmzierrat geführt (siehe dort).

Beim oldenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 19 war - laut A.K.O. vom 03.03.1870 - auf dem Dragoner-Adler ein messingner Stern mit dem Landeswappen in Neusilber aufgelegt.

Preußischer Garde-Dragoner im Paradeanzug. Zum Helm wird der weiße Haarbusch getragen. Originale cdv. Fotograf: Kruse/ Linden (Hannover).
Preußischer Garde-Dragoner im Paradeanzug. Zum Helm wird der weiße Haarbusch getragen. Originale cdv. Fotograf: Kruse/ Linden (Hannover).

Zur Parade wurde ein schwarzer Haarbusch angelegt, die Garde-Dragoner-Regimenter hatten weiße Haarbüsche. So auch bei den drei badischen Regimentern.

Die Trompeter hatten rote Haarbüsche.

Wachkommando bei den württembergischen Dragonern. Originale Fotokarte.
Wachkommando bei den württembergischen Dragonern. Originale Fotokarte.

Mütze

Die kornblumenblaue Mütze hatte einen Besatstreifen und Vorstöße (Deckelrandvorstoß) in der jeweiligen Abzeichenfarbe.

Das Dragoner-Regiment trug einen kleinen Adler an der Mütze.

Diese hatte übrigen keinen Schirm.

Frühe Aufnahme eines preußischen Dragoners. Hier noch mit Kavalleriesäbel M 52. Die Rockfarbe ist sehr hell. Die Abzechen weiß oder gelb.
Frühe Aufnahme eines preußischen Dragoners. Hier noch mit Kavalleriesäbel M 52. Die Rockfarbe ist sehr hell. Die Abzechen weiß oder gelb.
Uniformabzeichen der Dragoner-Regimenter. Originales aquarelliertes Schema von unbekannter Hand.
Uniformabzeichen der Dragoner-Regimenter. Originales aquarelliertes Schema von unbekannter Hand.

Auch der Waffenrock war kornblumenblau und war im Schnitt dem der Infanterie gleich.

Er hatte einen abgerundeten Kragen, schwedische Ärmelaufschläge, Achselklappen und Vorstöße (vorn herunter und an den Taschenleisten) in der jeweiligen Abzeichenfarbe.

Dragoner im Ausgehanzug mit dem KD 89. Auf dem rechten Ärmel des kornblumenblauen Waffenrockes ist ein fechtabzeichen zu sehen. originae cdv.
Dragoner im Ausgehanzug mit dem KD 89. Auf dem rechten Ärmel des kornblumenblauen Waffenrockes ist ein fechtabzeichen zu sehen. originae cdv.

Waffenrock.

Die Abzeichenfarben waren:

ponceaurot: Dragoner-Regiment Nr. 1,5 und 13

schwarz: Dragoner-Regiment Nr. 2, 6 und 14

rosarot: Dragoner-Regiment Nr. 3, 7 und 15

zitronengelb: Dragoner-Regiment Nr. 8 und 16

weiß: Dragoner-Regiment Nr. 9 und 10

karmesinrot: Dragoner-Regiment Nr. 11 und 12

Die Dragoner-Regiment 17 und 18 (Großherzoglich Mecklenburgisch) hatten rote bzw. schwarze Abzeichen.

Das Dragoner-Regiment Nr. 19 (Oldenburg) hatte schwarze Abzeichen (die Achselklappen waren aber weiß).

Die Dragoner-Regimenter: 20 - 22 (Baden) hatten ponceau-rot (29), hellgelb (21) und schwarz (23) als Abzeichenfarbe.

Die hessischen Dragoner (Nr. 23 und 24) hatten bei dunkel-grünen Waffenröcken rote (23) und weiße (24) Abzeichen.

Die württembergischen Dragoner (Nr. 25 - 26) hatten weiße (25) und zitronengelbe (26) Abzeichen.

Die preußischen Dragoner-Regimenter Nr. 13 - 16 hatten weiße Vorstöße um den Kragen und um die Ärmelaufschläge.

Außerdem waren die Knöpfe entweder weiß oder gelb.

Auf den Achselklappen befanden sich Nummer oder Namenszüge.

Zu den weiteren Abweichungen bzw. Besonderheiten, insbesondere zu den Namenszügen, siehe unter den einzelnen Regimentern (weiter unten).

Dragoner in Paradeuniform zu Pferd mit Lanze aus dem Magdeburgisches Dragoner-Regiment Nr. 6 (Mainz)
Dragoner in Paradeuniform zu Pferd mit Lanze aus dem Magdeburgisches Dragoner-Regiment Nr. 6 (Mainz)

Lange Hosen.

Die langen Hosen der Dragoner hatten ponceau-rote Vorstöße.

Bei den Dragoner-Regimenter Nr. 3, 7 und 15 war dieser rosarot und bei den Dragoner-Regimentern Nr. 11 und 12 kamrsinrot.

Preußische Garde-Dragoner auf Wohnbarache auf Truppenübungsplatz (Döberitz). Originale Fotokarte.
Preußische Garde-Dragoner auf Wohnbarache auf Truppenübungsplatz (Döberitz). Originale Fotokarte.

Reit- und Tuchhosen.

Die Reithosen waren schwarz-blau meliert und hatten keine Vorstöße.

Aber sie hatten einen ledernen Reiteinsatz bzw. Lederbesatz.

Die dunkelblau-melierte Tuchhose hatte seitliche ponceau-rote Vorstöße.

Bei den Dragoner-Regimentern Nr. 3, 7 und 15 waren die Vorstöße rosa, bei den Dragoner-Regimentern Nr. 11 und 12 karmesin-rot.

Preußische Dragoner der Linie im parademäßigen Anzug. Originale Fotokarte.
Preußische Dragoner der Linie im parademäßigen Anzug. Originale Fotokarte.

Mantel.

Der graue Mantel war das Modell für die Kavallerie und hatte Achselklappen wie am Waffenrock.

Frühe Aufnahme eines Dragoners im (dunklen bzw. dunkelgrauen) Mantel. Originale cdv.
Frühe Aufnahme eines Dragoners im (dunklen bzw. dunkelgrauen) Mantel. Originale cdv.

Auf dem Kragen befanden sich Patten in der Abzeichenfarbe.

Wurden am Waffenrock Litzen geführt, befanden sich diese auch auf der Kragenpatte.

Die Dragoner-Regimenter Nr. 13, 14, 15 und 16 hatten einen weißen Vorstoß an der Patte.

Preußische Dragoner der Linie (mit Trompete). Originale Fotokarte.
Preußische Dragoner der Linie (mit Trompete). Originale Fotokarte.

Litewka.

Die Litewka war die der Kürassiere und hatten Patten und Achselklappen wie am Mantel.

Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner im Dienstanzug. Originale Fotokarte.
Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner im Dienstanzug. Originale Fotokarte.

Drillich.

Die Drillichbekleidung entsprach der der Infanterie.

Oldenburgischer Dragoner im Paradeanzug. Originale Fotokarte. Das Regiment hatte weiße Achselklappen mit einem besonderen Namenszug.
Oldenburgischer Dragoner im Paradeanzug. Originale Fotokarte. Das Regiment hatte weiße Achselklappen mit einem besonderen Namenszug.

Koppel und Trageriemen.

Das weiße Säbel-Koppel und der Trageriemen waren wie bei den Kürassieren.

Das Säbel-Koppel war zum Überschnallen gedacht.

Angehörige des Dragoner-Regiments Königin Olga (1. Württemb.) Nr. 25 im Ausgehanzug. Originale Fotokarte.
Angehörige des Dragoner-Regiments Königin Olga (1. Württemb.) Nr. 25 im Ausgehanzug. Originale Fotokarte.

Bandolier und Kartuschkasten.

Auch das weiße Bandolier und der Kartuschkasten war der der (preußischen) Kürassiere.

Das Dragoner-Regiment Nr. 3 hatte auf dem Kartuschkasten einen Stern und in dessen vier Ecken flammende Granaten.

Hier gab es weitere Abweichungen, z. B. bei den badischen Regimentern.

Preußische Dragoner der Linie (3. Schlesisches Dragoner-Regiment Nr. 15) nach Schießübung. Originale Fotokarte.
Preußische Dragoner der Linie (3. Schlesisches Dragoner-Regiment Nr. 15) nach Schießübung. Originale Fotokarte.

Degen und Karabiner.

Vor 1911 wurden von den Dragonern altpreußische Pallasche getragen. Diese hatten einen Messingkorb mit einem Adlerkopfknauf.

In den Freiheitskriegen wurden teilweise französische Chasseursäbel als Beutestücke geführt.

Das 1. Dragoner-Regiment erhielt für die Offiziere und Wachtmeister am 07.02.1861 eine Variante des Säbels M 52 mit einem silbernen Adler am Korb als Geschenk.

Als Blankwaffe wurde später

Ab der Kavalleriedegen 89 geführt. Vorher war es der Kavallerie-Degen M 52 gewesen.

Ab 1819 (25.11.) hatten alle Dragoner den Karabiner.

1881 bekamen die Unteroffiziere der Dragoner statt der Pistole den Revolver 79. Diese wurde später durch die Pistole 08 ausgetauscht.

Schon im Sonner des Jahres 1888 erhieten einige Kavallerie-Regimenter die Lanze, am 01.10.1888 alle Kürassier-Regimenter und am 02.06.1889 alle ReiterRegimenter. Vorher hatten diese nur die Ulanen gehabt.

Zunächst bestand die Lanze aus rohem Holz, welches zu Beginn der zwanziger Jahre geschwärzt wurde.

Oben hatte die Lanze eine vierkantige Eisenspitze.

Ferner hatten die Lanzen Lanzenflaggen, die je nach Kontingent unterschiedlich ausgestaltet waren bzw. unterschiedliche Farben hatten.

Wurde die Lanze nicht benutzt, ruhte sie in einem Schuh am Steigbügel.

Im Jahr 1890 wurde ein neues Lanzenmodell aus geschwärztem Gußstahl eingeführt. Die Spitze war nach wie vor aus Eisen.

Unteroffiziere (außer bei einigen Ulanen-Regimentern) hatten zunächst keine Lanze, ab dem 22.03.1889 sie aber auch.

Die Lanzenflagge der Unteroffiziere war weiß und zeigte den heraldischen Wappenadler.

Einjährig-Freiwlliger als Dragoner mit dem Kavalleriesäbel M 52. Originale cdv.
Einjährig-Freiwlliger als Dragoner mit dem Kavalleriesäbel M 52. Originale cdv.
Preußischer Dragoner in Paradeuniform mit dem KD 89. Originale cdv. Fotograf: Maroldt/ Metz.
Preußischer Dragoner in Paradeuniform mit dem KD 89. Originale cdv. Fotograf: Maroldt/ Metz.
Hessischer Dragoner im Ausgehanzug (Garde-Dragoner-Regiment - 1. Grossherz. Hess. - Nr. 23) mit dem KD 89. Originale cdv. Am Griff ist der hessische Löwe zu sehen.
Hessischer Dragoner im Ausgehanzug (Garde-Dragoner-Regiment - 1. Grossherz. Hess. - Nr. 23) mit dem KD 89. Originale cdv. Am Griff ist der hessische Löwe zu sehen.
Preußische Garde-Dragoner zu Pferd auf sdem Reitplatz hinter der Kaserne in Berlin. Originale Fotokarte.
Preußische Garde-Dragoner zu Pferd auf sdem Reitplatz hinter der Kaserne in Berlin. Originale Fotokarte.
Badische Dragoner nach Schießübung mit Karabiner. Links: der asubildende Unteroffizier.
Badische Dragoner nach Schießübung mit Karabiner. Links: der asubildende Unteroffizier.
Württembergische Dragoner beim Fußgefecht. Kleinformatiges Foto.
Württembergische Dragoner beim Fußgefecht. Kleinformatiges Foto.

Faustriemen.

Der Faustriemen entsprach dem der Kürassiere.

Abmarsch preußischer Dragoner aus der Garnison zu einer Felddienstübung. Originales mittelgroßes Foto.
Abmarsch preußischer Dragoner aus der Garnison zu einer Felddienstübung. Originales mittelgroßes Foto.

Reitstiefel und Schnürschuhe.

Der Schaft der geschwärzten Reitstiefel reichte bis zu den Knien und war vorn höher als hinten (an der Wade).

Die Reitstiefel hatten keine Nägel.

Die Sporen waren angeschlagen.

Ferner wurden Schnürschuhe wie bei der Infanterie getragen.

Offizier der preußischen Dragoner zu Pferd. Originale Fotokarte.
Offizier der preußischen Dragoner zu Pferd. Originale Fotokarte.

Zaumzeug.

Das Zaumzeug entsprach dem der Kürassiere, hatte aber keinen Buckel.

Stubenszene beim Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemb.) Nr. 25. Originales mittelgroßes Foto.
Stubenszene beim Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemb.) Nr. 25. Originales mittelgroßes Foto.

Überlegedecke für Paraden.

Die Überlegedecke für Paraden war kornblumenblau und in den 4 Ekcen abgerundet.

Dazu hatte sie einen Vorstoß in der Abzeichenfarbe rings um den Rand sowie einen 4 cm breiten ebensolchen Besatzstreifen.

Bei den Garde-Dragonern befand sich in der hinteren Ecke ein Gardestern, beim 1. Garde-Dragoner-Regiment vergoldet, bei dem 2. Gardedragoner-Regiment versilbert. Bei dem Dragoner-Regiment Nr. 20 eine ponceau-rote Krone.

Diese Decken wurden über den Armeesattel gelegt und durch einen Obergurt gehalten.

Unteroffizier der preußischen Dragoner mit Braut. Originale KAB. Fotograf: Beara/ Masmünster.
Unteroffizier der preußischen Dragoner mit Braut. Originale KAB. Fotograf: Beara/ Masmünster.

Merkmale der Unteroffiziere.

Die Unteroffiziere hatten an ihrer Uniform die üblichen Dienstabzeichen (wie bei der Infanterie), und zwar glatte goldene oder silberne Tressen.

Bei der Garde waren die Tressen gemustert.

Unteroffizier der preußischen Dragoner im Ausgehanzug mit Dienstmütze. Originale cdv. Am rechten Ärmel des Waffenrockes ist ein zweifaches Fechtabzeichen zu sehen.
Unteroffizier der preußischen Dragoner im Ausgehanzug mit Dienstmütze. Originale cdv. Am rechten Ärmel des Waffenrockes ist ein zweifaches Fechtabzeichen zu sehen.

Am Faustriemen bestanden Quast und Kranz aus schwarz und weiß gemischter Wolle.

Offiziere und Unteroffiziere der preussischen Dragoner der Linie. Originale Fotokarte.
Offiziere und Unteroffiziere der preussischen Dragoner der Linie. Originale Fotokarte.

Merkmale der Trompeter.

Die Trompeter hatten an ihrem Waffenrock die üblichen Schwalbennestern und zwar mit schrägem Besatz.

Am Helm wurde zur Parade ein roter Haarbusch angelegt. Die Achselstücke und die Schärpen der Musikmeister hatten die Abzeichenfarbe des Regiments.

Trompeterkorps der Dragoner. Hier schon in feldgrauer Montur. Originale Fotokarte.
Trompeterkorps der Dragoner. Hier schon in feldgrauer Montur. Originale Fotokarte.

1912 hatten die Achselstücke der Musikmeister der Dragoner-Regimenter Nr. 3,7, 15 als Farbe rosa, die Dragoner-Regimenter Nr. 11 und 12 karmin.

Trompeter der preußischen Garde-Dragoner. Originale cdv. Fotograf: Müller/ Berlin.
Trompeter der preußischen Garde-Dragoner. Originale cdv. Fotograf: Müller/ Berlin.

Pauken hatten die beiden preußischen Garde-Dragoner-Regimenter.

Hochdekorierter Stabsoffizier aus einem preußischen Dragoner-Regiment. Originale cdv. Fotograf: Jacobi/ Metz.
Hochdekorierter Stabsoffizier aus einem preußischen Dragoner-Regiment. Originale cdv. Fotograf: Jacobi/ Metz.

Zur Offiziersuniform.

Bei den Offizieren waren alle Teile am Helm vergoldet (bzw. versilbert). Die Spitze sass auf einem Kreuzblatt, welches von goldenen Stern gehalten wurde.

Auf dem Dragoneradler war beim 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 ein versilbertes Schild aufgelegt, welches eine blaues Mittelschild hatte mit dem kurbrandenburgischen Kurhut aus roter Emaille.

Als Besonderheit saß auf der Rosette (der Schuppenketten) beim Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 eine flammendee Granate.

Die Mütze der Dragoner-Offiziere hatte teilweise einen Besatz aus Samt, und zwar bei den Regimenter 2, 6, 11, 12 und 14. Auch die Vorstöße waren dann von Samt.

Offizier und Adjutant der preußischen DRagoner im Paradeanzug. Originale unten ebschnittene KAB.
Offizier und Adjutant der preußischen DRagoner im Paradeanzug. Originale unten ebschnittene KAB.

Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.

Der kornblumenblaue Waffenrock war bedeutend heller als der der Mannschaften.

Bei den Dragoner-Regimentern 2, 6 und 14 waren der Kragen und die Ärmelaufschläge aus schwarzem Samt.

Bei den Dragoner-Regimentern 11 und 12 waren der Kragen und die Ärmelaufschläge aus karmesin-rotem Samt, hier auch die Vorstöße und das Futter der Passanten..

Bei den Dragoner-Regimentern 2,6, 11,12 und 14 waren die Epaulettenfleder aus Samt und die Monde derselbben vergoldeten bzw. versilbert.

Offizier der Dragoner mit Helm. Originale cdv. Fotograf: Sellin/ Berlin.
Offizier der Dragoner mit Helm. Originale cdv. Fotograf: Sellin/ Berlin.

Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.

Der Überrock der Offiziere hatte die Grundfarbe und den Kragen des Waffenrockes. Das Futter der Brustklappen entsprachen in der Farbe dem Kragen.

Die Vorstöße um der Ärmel und in den Schoßtaschen waren von der jeweiligen Abeichenfarbe.

Preussischer Offizier der Linie im Paletot. Originale cdv. Fotograf: Berger/ berlin.
Preussischer Offizier der Linie im Paletot. Originale cdv. Fotograf: Berger/ berlin.
Offizier der preußischen Dragoner mit angelegter Paradeschärpe. Originale cdv. Fotograf: Zeilig/ Striesen.
Offizier der preußischen Dragoner mit angelegter Paradeschärpe. Originale cdv. Fotograf: Zeilig/ Striesen.

Die Litewaka entsprach in der Machart der der Infanterie, hatte Patten in der Grundfarbe des Waffenrockes und Vorstoße in der jeweiligen Abuzeichenfarbe.

Der Paletot hatte einen kornblumenblauen Kragen. Dieser war umgeschlagen. Bei den Dragoner-Regimentern 13 und 16 hatte dieser weiße Vorstöße.

Die preussischen Dragoner-Offiziere trugen dunkelblaue Reithosen

Zur Offiziersuniform. Fortsetzung.

Das Bandolier hatten goldene bzw. silberne Tressen auf einer kornblumenblauen Tuchunterlage.

Der Kartuschkasten war der preußischen Kürassiere. Beim Dragoner-Regiment Nr. 3 war der Adler im Stern aber schwarz gehalten und hatte grün emaillierte Zweige.

Das Säbelkoppel war von weißem Lakcleder mit vergoldeten Löwenköpfen.

Als Blankwaffe diente die Kavallerie-Offiziers-Säbel M 52, im Übrigen würden Löwenkopfsäbel geführt.

Die Dragoner-Regimenter 1 und 2 hatte besondere Modelle.

Die Überllegedecke für Paraden hatten einen 5 cm breiten Besatzstreifen. Bei den Dragoner-Regimentern 11 und 12 waren Vorstoß und Besatzstreifen aus Samt.

Das Zaumzeug entsprach im Grund dem der Infanaterie-Offiziere.

Preussischer Offizier der Linien-Dragoner im Überrock Originale cdv. Fotograf: Prümm/ Berlin.
Preussischer Offizier der Linien-Dragoner im Überrock Originale cdv. Fotograf: Prümm/ Berlin.

Die einzelnen Dragoner-Regimenter.

Nachfolgend werden kurz die Stammgeschichte, die Garnisonen , der Einsatz der jeweiligen Einheit im 1. WK, die Regimentsinhaber und -kommandeure, die uniformkundlichen Besonderheiten usw. vorgestellt.

1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien (Berlin).

Das 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien hatte als Stiftungstag den 15.02.1815 (laut Lynker 21.02.1815).

Die Einheit wurde am 21.07.1815 in Berlin aus dem leichten Garde-Kavallerie-Regiment , dem Pommerschen Nachtional-Kavallerie-Regiment und der Leib-Eskadron des Dragoner-Regimets Königung gebildet.

Zunächst wurde die Formation als Garde-Dragoner-Regiment genannt, 1860 - 67 dann 1. Garde-Dragoner-Regiment (bis 1889).

Der erste Regimentskommandeur war Ernst Wilhelm v. Zatroww (ab 1815), der letzte Regimentskommandeur war Ludwig v. Staudy (ab 1916 bis 1919).

Das 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien garnisonierte ab 1815 in Berlin.

Der Mannschaftsersatz stammte aus allen Provinzen, aber vor allem aus Brandenburg.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Einheit am 01.10.1919 aufgelöst.

Die 1. Garde-Dragoner bei Mars la Tour 1870. Zigarettenbild aus der Serie:  Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr.  285.
Die 1. Garde-Dragoner bei Mars la Tour 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 285.
Trompeter aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 261.
Trompeter aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 261.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 1. Garde-Dragoner-Regiment. Königin Viktoria v. Großbritannien.

Das Regiment hatte gelbkamel-garnene Litzen mit Kapellen auf jeder Seite des eckigen Waffenrockkragens, und zwar für Unteroffiziere eine einfache und für Gemeine eine Doppellitze.

Ferner befand sich auf jeder Kragenpatte des Mantels eine Doppellitze.

Auf jedem Ärmelaufschlag des Waffenrockes befanden sich zwei senkrechte Litzen.

Die Abzeichenfarbe war ponceaurot.

Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich ein besonderer - bekrönter - Namenszug.

Die Knöpfe waren gelb.

Einjährig-Freiwilliger (Gefreiter) der preusssichen Garde-Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale cdv. Fotograf: Mileter/ Berlin.  Hier noch mit dem Kavalleriesäbel M 52.
Einjährig-Freiwilliger (Gefreiter) der preusssichen Garde-Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale cdv. Fotograf: Mileter/ Berlin. Hier noch mit dem Kavalleriesäbel M 52.
Einjährig-Freiwilliger der preussischen Garde-Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale cdv. Fotograf: Lawitzky/ Berlin. Hier noch mit dem Kavalleriesäbel M 52.
Einjährig-Freiwilliger der preussischen Garde-Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale cdv. Fotograf: Lawitzky/ Berlin. Hier noch mit dem Kavalleriesäbel M 52.
Einjährig-Freiwilliger der preusssichen Garde-Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale KAB.
Einjährig-Freiwilliger der preusssichen Garde-Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale KAB.
Einjährig-Freiwillige im Ausgehanzug aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien . Originale KAB. Fotograf: Müller/ Berlin.
Einjährig-Freiwillige im Ausgehanzug aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien . Originale KAB. Fotograf: Müller/ Berlin.
Angehöriger wohl  aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien in Paradeuniform. Originale KAB. Fotograf: Müller/ Berlin.
Angehöriger wohl aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiment Königin Viktoria v. Großbritannien in Paradeuniform. Originale KAB. Fotograf: Müller/ Berlin.
Angehöriger des aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiments Königin Viktoria v. Großbritannien in Paradeuniform. Koloriertes Foto.
Angehöriger des aus dem 1. Garde-Dragoner-Regiments Königin Viktoria v. Großbritannien in Paradeuniform. Koloriertes Foto.

2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland (Berlin).

Das 2. Garde-Dragoner-Regiments Kaiserin Alexandra von Rußland hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.

Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Berlin errichtet, und zwar aus Mannschaften der Garde-Dragoner, der Garde-Husaren und des 2. Garde-Ulanen-Regiments.

Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Ludwig v. Schlotheim (ab 1860 bis 1867), der letzte Regimentskommandeur war Graf Graf Achatz zu Dohna-Lauck (ab 1918 - 1919).

Das 2. Garde-Dragoner-Regiments Königin Viktoria v. Großbritannien garnisonierte in Berlin.

Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Brandenburg und der Umkreis von Berlin.

Am 01.10.1919 wurde die Einheit aufgelöst.

Wachtmeister im Paardeanzug aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland.  Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr.  36.
Wachtmeister im Paardeanzug aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 36.
2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 286.
2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 286.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 2. Garde-Dragoner-Regiments. Kaiserin Alexandra von Rußland.

Das Regiment hatte weiß-leinene Litzen auf dem Kragen und auf den Ärmelaufschlägen sowie auf den Kragenpatten des Mantels.

Die Abzeichenfarbe war ponceaurot.

Auch den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in weiß ein besonderer - bekrönter - Namenszug.

Die Knöpfe waren weiß.

Unteroffizier im Mantel aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv. Fotograf: Grupe/ Berlin.
Unteroffizier im Mantel aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv. Fotograf: Grupe/ Berlin.
Unteroffizier aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv. Fotograf: Grupe/ Berlin. Gut zu sehen sind am Kragen die gemusterten Tressen der Garde. Ferner ist der besondere Namenszug der Einheit gut zu erkennen.
Unteroffizier aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv. Fotograf: Grupe/ Berlin. Gut zu sehen sind am Kragen die gemusterten Tressen der Garde. Ferner ist der besondere Namenszug der Einheit gut zu erkennen.
Unteroffizier aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv.
Unteroffizier aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv.
Einjährig-Freiwilliger (wohl) aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv. Berlin.
Einjährig-Freiwilliger (wohl) aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland. Originale cdv. Berlin.
Einjährig-Freiwilliger aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland mit Helm. Originale cdv. Berlin.
Einjährig-Freiwilliger aus dem 2. Garde-Dragoner-Regiment Kaiserin Alexandra von Rußland mit Helm. Originale cdv. Berlin.
Trompeter der preussischen Garde-Dragoner. Frühe KAB. Fotograf: Walther/ Berlin.
Trompeter der preussischen Garde-Dragoner. Frühe KAB. Fotograf: Walther/ Berlin.
Stubenszene bei den preußischen Garde-Dragonern. Originale Fotokarte aus dem Jahr 1914.
Stubenszene bei den preußischen Garde-Dragonern. Originale Fotokarte aus dem Jahr 1914.
Garde-Dragoner beim Abkochen im Manöver. Originale Fotokarte.
Garde-Dragoner beim Abkochen im Manöver. Originale Fotokarte.

Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 (Tilsit).

Das Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 hatte als Stiftungstag den 19.04.1717.

Die Einheit wurde am 16.10.1807 in Tilsit aus den Schwadronen des altpreußischen Dragoner-Regiments D I errichtet.

Der erste Regiments-Kommandeur war Helmut Dietrich v. Maltzahn (ab 1806), der letzte Regiments-Kommandeur war Hermann Osterroth (1918-19).

Das Regiment garnisonierte in Tilsit und Insterburg.

Der Mannschaftsersatz stammte aus der Nordhälfte Ostpreußens.

Am 01.10.1919 wurde das Dragoner-Regiment Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1 aufgelöst.

Rittmeister im Dienstanzug aus dem Dragoner-Regiment Peinz Albrecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr.  54.
Rittmeister im Dienstanzug aus dem Dragoner-Regiment Peinz Albrecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 54.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments Prinz Albecht von Preußen (1. Litth.) Nr. 1.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war ponceaurot.

Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren gelb.

1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 (Schwedt / Oder).

Das 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 hatte als Stiftungstag den 16.10.1807.

Es wurde am 16.10.1807 in Balga aus den Beständen des altpreußischen Dragoner-Regiments D I und des altpreußischen Kürassier-Regiments K 5 errichtet.

Der erste Regiments-Kommandeurs war Carl Leopold v. Stülpnagel (ab 1807), der letzte Regiments-Kommandeurs war war Graf Ernst York von Wartenburg (1918-19).

Die Einheit garnisonierte zuletzt in Schwedt a. O.

Der Mannschaftsersatz stammte aus der Neumark.

Das 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2 wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Sergeant aus dem 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864  - 1914, Bild Nr.  319.
Sergeant aus dem 1. Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 319.
Dragoner im Ordonnanzanzug aus dem . Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr.  77.
Dragoner im Ordonnanzanzug aus dem . Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 77.
Vorgehen der Brigade. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr.  272.
Vorgehen der Brigade. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 272.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 1. Brandenb. Dragoner-Regiments Nr. 2.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war schwarz.

Auf den schwarzen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren gelb.

An der Mütze unterhalb der deutschen Kokarde wurde ein kleiner, gelber Dragoneradler getragen.

Dragoner aus dem Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2.. Originale cdv. Fotograf: Oye/ Schwedt. Diese Einheit trug an der Mütze unterhalb der deutschen Kokarde einen kleinen, gelben Dragoneradler. Hier oberhalb der preußsichen Kokarde schwach erkennbar. Die Reichkokarde wurde erst später (1897) eingeführt.
Dragoner aus dem Brandenb. Dragoner-Regiment Nr. 2.. Originale cdv. Fotograf: Oye/ Schwedt. Diese Einheit trug an der Mütze unterhalb der deutschen Kokarde einen kleinen, gelben Dragoneradler. Hier oberhalb der preußsichen Kokarde schwach erkennbar. Die Reichkokarde wurde erst später (1897) eingeführt.

Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 (Bromberg).

Das Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 hatte als Stiftungstag den 29.12.1704.

Die Einheit wurde am 30.06.1807 in Memel aus den restlichen Beständen der altpreußischen Dragoner-Regimenter D III und D IV errichtet.

Der erste Regiments-Kommandeur war Georg Detloff v. Wedel (ab 1807), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Götz (1919).

Der Mannschaftsersatz entstammte zunächst aus dem Umkreis von Frankfurt a. O. und dem östlichen Teil der Provinz Brandenburg. Ab 1821 aus der Neumark und Pommern.

Die letzte Friedensgarnison war Bromberg.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Rittmeister aus demGrenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  54.
Rittmeister aus demGrenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 54.
Wachtmeister aus dem Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3. Zigarettenbild aus der Serie:  Uniformen der Alten Armee, Bild Nr.  67.
Wachtmeister aus dem Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 67.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Grenadier-Regiments zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war rosa.

Auf den rosafarbenen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb ein besonderer Namenszug mit Krone. Es war der Namenszug König Gutavs V. v. Schweden, verliehen vom 29.08.1911.

Seit dem 16.06.1913 wurde als Auszeichnung am Helmzierrat ein Szepterschild nit Kurhut getragen.

Die Knöpfe waren weiß.

Auf den Helmrossetten befanden sich flammende Granaten.

Einjährig-Freiwlliger aus dem Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3  im Ausgehanzug. Frühe cdv.
Einjährig-Freiwlliger aus dem Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 im Ausgehanzug. Frühe cdv.
Offizier aus dem Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 im Überrock.
Offizier aus dem Grenadier-Regiment zu Pferde Frhr. v. Derflinger (Neumärk.) Nr. 3 im Überrock.

Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 (Lüben/Schlesien).

Das Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 hatte als Stiftungstag den 07.03.1815.

Die Einheit wurde am 07.03.1815 bei Sedan und Donchery aus der 2. Eskadron des 1. Westpreußischen Dragoner-Regiment, der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2 und der 2. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3.

Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Alexander v. d. Goltz (ab 1815), der letzte Regiments-Kommandeur war Frhr. Ernst v. Gersdorf (1919).

Der Mannschaftsersatz stammte bis 1849 aus der Rheinprovinz, nach 1849 aus Niederschlesien und der Lausitz.

Die letzte Friedensgarnison war Lüben.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Dragoner aus dem Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4  im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  62.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4 im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 62.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments von Bredow (1. Schles.) Nr. 4.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war hell-gelb.

Auf den hell-gelbenSchulterklappen aus Tuch befand sich in rot die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren weiß.

Trompeter aus dem Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4. Originale cdv. Fotograf/ Härttwig/ Lüben.
Trompeter aus dem Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4. Originale cdv. Fotograf/ Härttwig/ Lüben.
Unteroffizier aus dem Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4. Originale cdv. Fotograf/ Härttwig/ Lüben.
Unteroffizier aus dem Dragoner-Regiment von Bredow (1. Schles.) Nr. 4. Originale cdv. Fotograf/ Härttwig/ Lüben.

Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 (Hofgeismar).

Das Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.

Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Salzwedel und Gardelegen aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiment Nr. 7, aus der 4. Eskadron des Husaen-Regiments Nr. 8 und, der 5. Eskadron des Husaren-Regiment Nr, 9 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 11.

Der erste Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Schönermark (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Harnier (1917-19).

Der Mannschaftsersatz stammte 1860 bis 1866 aus der Altmark, 1866 bis 1867 aus dem Umkreis von Mainz, Frankfurt a. M. und den Taunus.

Die letzte Friedensgarnison war Hofgeismar.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Rittmeister im Überrock und Mütze aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Nr.  175.
Rittmeister im Überrock und Mütze aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Nr. 175.
Gefreiter und  Kapitulant aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  321.
Gefreiter und Kapitulant aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 321.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war ponceaurot.

Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren weiß.

Dragoner aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 in Ausgehanzug und im Mantel. Originale cdv. Fotograf: Wachenfeld/ Hofgeismar.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 in Ausgehanzug und im Mantel. Originale cdv. Fotograf: Wachenfeld/ Hofgeismar.
Atelieraufnahme von Angehörigen des Dragoner-Regiments Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 . Originale Fotokarte. Untere Reihe, der dritte von links: Unteroffizier und Ausbilder mit doppelten Fechtabzeichen.
Atelieraufnahme von Angehörigen des Dragoner-Regiments Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 . Originale Fotokarte. Untere Reihe, der dritte von links: Unteroffizier und Ausbilder mit doppelten Fechtabzeichen.
Dragoner in unterschiedlichen Anzugsarten aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 bei einem Glas Bier. Originale Fotokarte.
Dragoner in unterschiedlichen Anzugsarten aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 bei einem Glas Bier. Originale Fotokarte.
Stubenszene beim Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 . Originale Fotokarte.
Stubenszene beim Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 . Originale Fotokarte.
Offizier im Überrock aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 .
Offizier im Überrock aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 .
Offizier im Überrock aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 präsentiert sein Reitpferd. Originale KAB.
Offizier im Überrock aus dem Dragoner-Regiment Frhr. von Manteuffel (Rhein.) Nr. 5 präsentiert sein Reitpferd. Originale KAB.

Magdeburgisches Dragoner-Regiment Nr. 6 (Mainz).

Das Magdeburgische Dragoner-Regiment Nr. 6 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.

Die Einheit wurde in Schmiedeberg und Kemberg aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2, der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 3 , der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 10 und der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 12 errichtet.

Die erste Regiments-Kommandeur war Thassilo Henrich Krug v. Nidda (1860), der letzte Regiemnts-Kommandeur war Frhr. Walter Schoultz v. Ascheraden.

Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen.

Die letzte Friedensgarnison war Mainz.

Die Einheit wurde am 01.10.1819 aufgelöst.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Magdeburgischen Dragoner-Regiments Nr. 6.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war schwarz.

Auf den schwarzen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren weiß.

Angehörige des Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6 im Jahr 1906. Originales mittelgroßes Foto.
Angehörige des Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6 im Jahr 1906. Originales mittelgroßes Foto.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6 in Paradeuniform. Originale cdv aus dem jahr 1903.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6 in Paradeuniform. Originale cdv aus dem jahr 1903.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6. Originale cdv. Fotograf: Sautier/ Mainz.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6. Originale cdv. Fotograf: Sautier/ Mainz.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6. Originale cdv. Fotograf: Wiehl/ Mainz.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6. Originale cdv. Fotograf: Wiehl/ Mainz.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6. Originale cdv. Fotograf: Wiehl/ Mainz.
Dragoner aus dem Magdeburgischen Dragoner-Regiment Nr. 6. Originale cdv. Fotograf: Wiehl/ Mainz.

Westfälisches Dragoner-Regiment Nr. 7(Saarbrücken).

Das Westfälische Dragoner-Regiment Nr. 7 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.

Die Einheit wurde in Stendal und Tangermünde aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 1, aus der 4. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3, aus der 5. Eskadron des Hausren-Regiments Nr. 1 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 5 errichtet.

Der erste Regiments-Kommandeur war Hermann v. Kerßenbrock (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Eberhard v. Hymmen (1918-19).

Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen und der Provinz Thüringen.

Die letzte Friedensgarnison war Saarbücken.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Westfälischen Dragoner-Regiments Nr. 7.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war rosa.

Auf den rosafarbenen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren gelb.

Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7. Originale KAB: Fotograf: Hust/ Saarbrücken.
Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7. Originale KAB: Fotograf: Hust/ Saarbrücken.
Porträtaufnahme eines Dragoners aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 mit Bandelier. Originale cdv. Fotograf: Rastedter/ Saarbrücken.
Porträtaufnahme eines Dragoners aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 mit Bandelier. Originale cdv. Fotograf: Rastedter/ Saarbrücken.
Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Leonhard/ Saarbrücken.
Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Leonhard/ Saarbrücken.
Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Leonhard/ Saarbrücken.
Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Leonhard/ Saarbrücken.
Einjähriger-Freiwilliger beim Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7. Fotograf: Hiller/ Saarbrücken.
Einjähriger-Freiwilliger beim Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7. Fotograf: Hiller/ Saarbrücken.
Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 in Ausgehuniform. Originale KAB.
Dragoner aus dem Westfälischen Dragoner-Regiment Nr. 7 in Ausgehuniform. Originale KAB.

Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8 (Oels/ Schlesien).

Das Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8 hatte als Stiftungstag den 07.05.1860.

Die Einheit wurde am 07.05.1860 in Oels, Kreuzburg, Namslau und Bernstadt aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 4, aus der 1. Eskadron des Husaren-Rgeiments Nr. 2, aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 4 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 6 errichetet.

Der erste Regiments-Kommandeur war Frhr. Friedrich v. Krane (ab 1860), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Roeder (1918-19).

Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Gebiet östlich der Linie Rawitsch-Breslau-Brieg.

Die letzte Friedensgarnisonen waren Oels, Kreuzburg in Oberschlesien, Bernstadt und Namslau.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Trompeter aus dem Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8. Zigarettenbild aus der Serie: Der Bunte Rock, Bild Nr.  217.
Trompeter aus dem Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8. Zigarettenbild aus der Serie: Der Bunte Rock, Bild Nr. 217.
Portepee-Fähnrich aus dem Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8. Zigarettenbild aus der Serie: Dteutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 64.
Portepee-Fähnrich aus dem Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8. Zigarettenbild aus der Serie: Dteutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 64.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 114.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 114.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments König Friedrich III. (2. Schles.) Nr. 8.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war ziegelgelb.

Auf den ziegelgelben Schulterklappen aus Tuch befand sich in rot ein besonderer - bekrönter - Namenszug (FR III).

Die Knöpfe waren gelb.

Dragoner-Regiment König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 (Metz).

Das Dragoner-Regiment König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 hatte als Stiftungtag den 25.11.1805. Hierbei knüpfte man an Tradition der hannoverschen Armee an.

Die Einheit wurde am 30.101866 aus der 5. Eskadron des Garde-Kürassier-Regiment Nr. 5, der 5. Eskadron des 1 . und 2. Garde-Dargoner-Regiments und der 5. Eskadron des Garde-Husaren-Regiments errichtet

Der erste Regiments-Kommandeur war Eugen v. Treskow (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Hans Blecken v. Schmeling (1913 - 1919).

Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Umkreis von Osnabrück.

Die letzte Friedensgarnison war Metz.

Das Regiment wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9.

Auf dem Helmzierrat war das Helmband "PENINSULA WATERLOO GÖHRDE" aufgelegt

Die Abzeichenfarbe des Regiments war weiß.

Auf den weißen Schulterklappen aus Tuch befand sich in in rot die Regimentsnummer.

Am 15.06.1914 wurde dem Regiment der Namenszug "C" (Carol) verliehen.

Die Knöpfe waren gelb.

Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9. Originale cdv. Fotograf: Maoldt/ Metz.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9. Originale cdv. Fotograf: Maoldt/ Metz.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Paradeanzug. Originale KAB. Fotograf: Graifarth/ Metz.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Paradeanzug. Originale KAB. Fotograf: Graifarth/ Metz.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Paradeanzug. Originale KAB.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Paradeanzug. Originale KAB.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Streil/ Paderborn.
Angehöriger des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Streil/ Paderborn.
Angehörige der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1909. Originale Fotokarte.
Angehörige der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1909. Originale Fotokarte.
Angehörige der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1912. Originale Fotokarte.
Angehörige der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1912. Originale Fotokarte.
Angehörige der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1912. Originale Fotokarte.
Angehörige der 3. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1912. Originale Fotokarte.
Dragoner aus der 1. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1911. Der Ausbilder steht mittig. Originale Fotokarte.
Dragoner aus der 1. Eskadron des Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9 im Jahr 1911. Der Ausbilder steht mittig. Originale Fotokarte.
Dienstpause beim Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9. Originale kelinformatiges Foto. Überwiegend Einjährig-Freiwillige  auch als Gefreite und Unteroffiziere in Ausgehuniform.
Dienstpause beim Dragoner-Regiments König Carl I. von Rumänien (1. Hann.) Nr. 9. Originale kelinformatiges Foto. Überwiegend Einjährig-Freiwillige auch als Gefreite und Unteroffiziere in Ausgehuniform.

Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 (Allenstein).

Das Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.

Die Einheit wurde in Osterode, Deutsch-Eylau, Lobau und Saalfeld aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 3, der 4. und 6. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 1 und der 5. Eskadron desbHusaren_Regiments Nr. 1 errichtet.

Der erste Regiments-Kommandeur war Moritz v. d. Goltz (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Wilhelm v. Lewinski (1914 19).

Der Mannschaftsersatz stammte 1866-67 aus dem Umkreis Osterode, ab 1867 aus der Neumark.

Die letzte Friedensgarnison war Allenstein.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  65.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10 im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 65.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war weiß.

Auf den weiß Schulterklappen aus Tuch befand sich in rot ein besonderer - bekrönter - Namenszug (AR).

Die Knöpfe waren weiß.

Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10. Originale cdv. Fotograf: Schiel/ Insterburg.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10. Originale cdv. Fotograf: Schiel/ Insterburg.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10. Gut zu sehen ist der besondere Namenszug der Einheit. originale Fotokarte.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König Albrecht von Sachsen (Ostpr.) Nr. 10. Gut zu sehen ist der besondere Namenszug der Einheit. originale Fotokarte.

Dragoner-Regiment von Wedel (Pomm.) Nr. 11 (Lyck/ Ostpr.).

Das Dragoner-Regiment von Wedel (Pomm.) Nr. 11 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.

Die Einheit wurde am 27.09.1866 in Belgard aus der 5. Eskadron des Küürassier-Regimentes Nr. 2, aus der 5. und 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 3 und der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 5 errichtet.

Der erste Regiments-Kommandeur war Hermann v, Schack (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Georg v. Götz (1916 - 1918).

Die letzte Garnison war Lyck.

Der Mannschaftsersatz stammte aus Hinterpommern, Westpreußen und Posen.

Die Forrmation wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Dragoner-Regiments von Wedel (Pomm.) Nr. 11.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war karmesinrot.

Auf den karmesinroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren gelb.

Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 (Gnesen).

Das Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.

Es wurde am diesem Tag in Landsbergm Friedeberg, Woldenburg aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 6, aus der 5. und 6. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 2 und der 2. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 3 errichtet.

Der erste Regiments-Kommandeur war Hans v. Auerwald, der letzte Regiments-Kommandeur war Gottfried v. Bülow (1914-18).

Der Mannschaftsersatz stammte aus der Neumark und dem Umkreis von Frankfurt a. d. O.

Die letzte Freidensgarnison war Gnesen.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufeglöst.

Dragoner aus dem Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 im Jahre 1864. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 322.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12 im Jahre 1864. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 322.

Ergänzende Hinweise zur Unifomierung des Dragoner-Regiments von Arnim (2. Brandenburg.) Nr. 12.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war karmesinrot.

Auf den karmesinroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren weiß.

Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13 (Borny - Kreis Metz).

Das Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.

Die Einheit wurde am 30.10.1866 in Schmiedeberg und Kemberg aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 7, der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 6, der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 10 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments-Regiments Nr. 12 errichtet.

Die Einheit gehörte zur 18. Kavallerie-Brigade (Flensburg), welche der 18. Division (Flensburg) zugeordnet wurde. Letztere gehörte zum IX. Armee-Korps.

Der erste Regiments-Kommandeur war Gustav v. Brauchitsch (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Friedrich Schmoller (1915 - 1918).

Der Mannschaftsersatz stammte aus der Provinz Sachsen.

Die Standarte wurde dem Schleswig-Holsteinischen Dragoner-Regiment Nr. 13 am 24.06.1867 verliehen, die Übergabe erfolgte am 03.07.1867. Am 16.06.1871 wurde für die Standartespitze das Eiserne Kreuz verliehen.

Die letzte Garnison war Metz.

Die Einheit wurde am 01.10.1919aufgelöst.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiments Nr. 13.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war ponceaurot.

Auf den ponceauroten Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.

Die Knöpfe waren .

Reservistenbild aus dem Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment  Nr. 13. Originale KAB.
Reservistenbild aus dem Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiment Nr. 13. Originale KAB.
Frühe Ausnahme eines Dragoners (Gefreiter) aus dem Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiments Nr. 13. Hier noch mit dem Kavalleriesäbel M 52.
Frühe Ausnahme eines Dragoners (Gefreiter) aus dem Schleswig-Holsteinisches Dragoner-Regiments Nr. 13. Hier noch mit dem Kavalleriesäbel M 52.

Kurmärkisches Dragoner-Regiment Nr. 14 (Colmar/ Elsaß).

Das Kurmärkisches Dragoner-Regiment Nr. 14 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.

Die Einheit wurde am 30.10.1866 in Pleschen, Gostyn, Koschmin und Ostrowo aus der 3. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 5, der 2 und 6 Eskadron Dragoner-Regiment nr. 4 und der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 2 errichtet.

Die Einheit gehörte zur 29. Kavallerie-Brigade (Freiburg im Breisgau) und diese gehörte zur 29 Division (Freiburg im Breisgau). Die vorgenannte Division gehörte zum XIV. Armee-Korps (Karlsruhe).

Die Standarte wurde der Einheit am 03.07.1867 verliehen und am 03.07.1867 übergeben.

Der erste Regiments-Kommandeur war Hermann v. Schön (ab 1866), der letzte Regiments-Kommandeur war Frhr. August Westerweller v. Anthoni (1915 - 1919).

Der Mannschaftsersatz stammte 1866 bis 1867 aus Polen und Niederschlesien.Colmar im Elsaß.

Die letzte Garnison war Colmar im Elasaß.

Die Einheit wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des Kurmärkischen Dragoner-Regiments Nr. 14.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war schwarz.

Auf den schwarzen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.

Die Knöpfe waren gelb .

Dragoner aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14 im Paradeanzug. Originale cdv. Fotograf: Baur/ Colmar.
Dragoner aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14 im Paradeanzug. Originale cdv. Fotograf: Baur/ Colmar.
Dragoner aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14 im Paradeanzug. Originale KAB.
Dragoner aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14 im Paradeanzug. Originale KAB.
Dragoner aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14 im Paradeanzug mit Mantel. Originale. cdv.
Dragoner aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14 im Paradeanzug mit Mantel. Originale. cdv.
Trompeter aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14. Fotograf: Christoph/ Colmar.
Trompeter aus dem Kurmärkischen Dragoner-Regiment Nr. 14. Fotograf: Christoph/ Colmar.

3. Schlesisches Dragoner-Regiment Nr. 15 (Hagenau).

Das 3. Schlesische Dragoner-Regiment Nr. 15 hatte als Stiftungstag den 27.09.1866.

Die Einheit wurde am 30.10.1866 in Gr. Strehlitz (in Schlesien) errichtet aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 1, aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 8, aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 4 und aus der 5. Eskadron des Husaren-Regiments Nr. 6.

Zugehörig war das Schlesische Dragoner-Regiment Nr. 15 zur 31. Kavallerie-Brigade (Straßburg), welche zur Kavallerie-Divison des XV. Armeekorps ( Metz) gehörte.

Der erste Regiments-Kommandeur war Alexander v. Busse (1866 - 1871), der letzte Regiments-Kommandeur war Otto Koch (1918 - 19).

Die letzte Friedensgarnison war Hagenau.

Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Bezirk süd-östlich von Oppeln.

An der Uniform waren Kragen und Ärmelaufschläge rosarot mit einem weißen Vorstoß. Die Knöpfe waren weiß. Auch der Besatz der Mütze und der Vorstoß um deren Deckelrand waren rosa-rot.

Der Einheit wurde am 01.04.1867 eine Standarte verliehen.

Die Formation wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 3. Schlesischen Dragoner-Regiments Nr. 15.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war rosa.

Auf den rosafarbenen Schulterklappen aus Tuch befand sich in gelb die Regimentsnummer.

Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.

Die Knöpfe waren weiß.

Dragoner aus dem  3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15 im Paradeanzug. Erinnerungsfoto. Originale KAB. Fotograf: Tittmann/ Hagenau.
Dragoner aus dem 3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15 im Paradeanzug. Erinnerungsfoto. Originale KAB. Fotograf: Tittmann/ Hagenau.
Dragoner aus dem  3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15 im Paradeanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem 3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15 im Paradeanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem  3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15  im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem 3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem 3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15 mit Bandolier. Originale cdv.
Dragoner aus dem 3. Schlesischen Dragoner-Regiment Nr. 15 mit Bandolier. Originale cdv.

2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 (Lüneburg).

Das 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 hatte als Stiftungstag den 24.03.1813 und stand damit in der Tradition der hannoverschen Armee.

Das Regiment wurde 30.10.1866 in Nordheim und Einbeck aus der 5. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 4, aus der 4. Eskadron des Kürassier-Regiments Nr. 8, aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 5 und aus der 5. Eskadron des Dragoner-Regiments Nr. 7 und noch 82 Mann der alten hannoverschen Kavallerie errichtet.

(1877) gehörte die Formation zur 20. Kavallerie-Brigade (Hannover). Diese wiederum gehörte zur 20. Division (Hannover), welche dem X. Armeekorps zugetilt worden war.

Der erste Regiments-Kommandeur war Alexander von Salviatti, der letzte Regiments-Koomandeur war Carl Anton Seip (1918 - 19).

Die Garnison war bis 1867 Northeim und Einbek, zuletzt stand die Einheit in Lüneburg.

Der Mannschaftsersatz stammte aus dem Umkreis von Hildesheim und Lüneburg.

Die Remonten erhielt die Einheit aus der Provinz Preußen - Depot Jutgaitschen (Stannd 1877).

Das 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 hatte Zitronengelbe Kragen und Ärmelaufschläge mit weißen Vorstöße. Auch die Knöpfe waren weiß. An der Mütze waren der Besatzstreifen und der Vorstoß um den Deckelrand auch zitronengelb.

Dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 wurde am 24.06.1867 eine Standarte verliehen. Diese wurde am 03.07.1867 übergeben. Am 16.06.1871 erhielt siede das Eiserne Kreuz für die Fahnenspitze.

Das Regiment wurde am 01.10.1919 aufgelöst.

Hannoverscher Offizier der Dragoner. Zigarettenbild aus der Serie: Der bunte Rock, Bild-Nr.  216.
Hannoverscher Offizier der Dragoner. Zigarettenbild aus der Serie: Der bunte Rock, Bild-Nr. 216.
Hannoversche Dragoner im Jahre 1866. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  170.
Hannoversche Dragoner im Jahre 1866. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 170.
Dragoner aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16  im Galopp. Zigarettenbild aus der Serie:  Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 303.
Dragoner aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 im Galopp. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 303.
Stabstrompeter aus dem aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 . Zigarettenbild aus der Serie Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  324.
Stabstrompeter aus dem aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 . Zigarettenbild aus der Serie Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 324.

Ergänzende Hinweise zur Uniformierung des 2. Hann. Dragoner-Regiments Nr. 16.

Auf dem typischen Dragoneradler war das Helmband "Waterloo" aufgelegt.

Um den Kragen und den Ärmelaufschlägen des Waffenrocks war ein weißer Vorstoß zu sehen, ebenso am hinteren Rand der Kragenpatten des Mantels.

Die Abzeichenfarbe des Regiments war ziegelgelb.

Auf den ziegelgelben Schulterklappen aus Tuch befand sich in rot die Regimentsnummer.

Die Knöpfe waren weiß.

Dragoner aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16  in Paradeuniform. Originale cdv. Fotograf: Riege/ Lüneburg.
Dragoner aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 in Paradeuniform. Originale cdv. Fotograf: Riege/ Lüneburg.
Einjährig-Freiwilliger aus dem  aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16  in Ausgehunofmr. Originale KAB.
Einjährig-Freiwilliger aus dem aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16 in Ausgehunofmr. Originale KAB.
Trompeter (Unteroffizier) aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16. Porträt. Originale KAB.
Trompeter (Unteroffizier) aus dem 2. Hann. Dragoner-Regiment Nr. 16. Porträt. Originale KAB.

Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 17 (Ludwigslust).

Das Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 17 hatte als Stiftungstag den 01.08.1819.

Das Regiment war als Chevaulegers-Regiment am 01.08.1819 gestiftet worden, aber erst im Jahr 1821 (01.06.) war die 1. Eskadron errichtet. 1831 kam die 2. Eskadron und 1841 die 3. und 4. Eskadron hinzu.

1837 (März) wurde die Einheit in ein Dragoner-Regiment umgewandelt. 1867 kam eine 5. Eskdaron dazu.

Im Reichsheer (Stand: 1877) gehörte die Formation zur 17. Kavalalerie-Brigade (Schwerin) und diese zur 17. Division (Schwerin). Letztere war dem IX. Armee-Korps (Altona) zugehörig.

Der erste Regiments-Kommandeur war (ab 1819) Oberst v. Penz , dieser wurde nachher (bis 1838) auch der Chef der Einheit

Das Regiment hatte ponceau-rote Kragen und Aufschläge mit goldenen Litzen, sowei einem goldenen Epaulettenfeld. Die Knöpfte am Waffenrock waren auch gelb. Der Besatz der Mütze und der Vorstoß um den Deckelrand war ponceau-rot.

Die Remonten erhielt die Einheit aus Mecklenburg.

Die Garnison war Ludwigslust.

Großherzoglich Mecklenburgisches Dragoner-Regimenter Nr. 18 (Parchim).

Das Großherzoglich Mecklenburgische Dragoner-Regimenter Nr. 18 hatte als Stiftungstag den 22.09.1867.

Das Regiment wurde aus Mannschaften des früheren Mecklenburgischen Dragoner-Regiments errichtet, und zwar 5 Eskadronen stark.

Die Einheit gehörte zur 17. Kavallerie-Brigade (Schwerin) und diese wiederum zur 17. Divsion (Schwerin), welche dem IX. Armee-Korps (Altona) zugehörig war.

Die letzte Friedensgarnison war Parchim.

Rittmeister im Paradeanzug aus dem c. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 151.
Rittmeister im Paradeanzug aus dem c. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 151.
Gefreiter aus dem Großherzoglich Mecklenburgischen Dragoner-Regimenter Nr. 18.  Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 425.
Gefreiter aus dem Großherzoglich Mecklenburgischen Dragoner-Regimenter Nr. 18. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 425.
Feldwache (Großherzoglich Mecklenburgisches Dragoner-Regimenter Nr. 18). Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr.  46.
Feldwache (Großherzoglich Mecklenburgisches Dragoner-Regimenter Nr. 18). Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 46.

Zur Uniformierung der Dragoner-Regimenter Nr. 17 und 18.

Die Uniformierung der mecklenburgischen Dragoner entsprach grundsätzlich der der preußischen Dragoner.

Am Helm wurde aber eine gekehlte Spitze getragen sowie der Helmzierrat wie das I. und II. Bataillon des IR 89. Hierbei handelte es sich um einen Zierrat in Form einer gelben Sonne mit dem mecklenburgischen, von einem Lorbeerkranz umgebenen neusilbernem Landeswappen.

Beschlag und Schuppenketten entsprachen der jeweiligen Knopffarbe.

Zur Parade wurden schwarze Haarbüsche angelegt.

Die Abzeichenfarbe am kornblumenblauem Waffenrock war beim 1. Großherz. Mecklenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 17 rot. Am Kragen und auf den Ärmelaufschlägen befanden sich gelbe Gardelitzen.

Die Abzeichenfarbe am kornblumenblauem Waffenrock war beim 2. Großherz. Meckleburg. Dragoner-Regiment Nr. 18 war schwarz. Am Kragen und auf den Ärmelaufschlägen befanden sich weiße Gardelitzen.

Auf dem Kartuschdeckel befand sich auch eine tombakene Sonne mit dem versilberten Landeswappen.

Die Lanzenflagge war für Unteroffiziere gelb mit rotem Landeswappen, für die Gemeinen gelb-rot.

Die Sattelüberdecke war aus schwarzem Schafpelz mit roten (DR 17) bzw. schwarzen (DR 18) Besatzstreifen.

Mecklenburgische Dragoner zu Pferd mit dem Ausbilder. Originale Fotokarte.
Mecklenburgische Dragoner zu Pferd mit dem Ausbilder. Originale Fotokarte.
Dragoner im Paradeanzug aus dem Großherzoglich Mecklenburgischen Dragoner-Regimenter Nr. 17. Originale KAB/ Ludwigslust.
Dragoner im Paradeanzug aus dem Großherzoglich Mecklenburgischen Dragoner-Regimenter Nr. 17. Originale KAB/ Ludwigslust.
Angehörige der 5. Eskadron des Großherzoglich Mecklenburgischen Dragoner-Regiments. Nr. 17 . Originale Fotokarte aus dem Jahr 1912 (-15).
Angehörige der 5. Eskadron des Großherzoglich Mecklenburgischen Dragoner-Regiments. Nr. 17 . Originale Fotokarte aus dem Jahr 1912 (-15).
Stubenszene bei den mecklenbugrischen Dragonern. Originale Fotokarte.
Stubenszene bei den mecklenbugrischen Dragonern. Originale Fotokarte.
Mecklenburgischer Dragoner. Originale Fotokarte. Um 1914. Gut zu sehen ist der helm mit dem besonderen Helmzierrat der mecklenburgischen Dragoner-Regimenter.
Mecklenburgischer Dragoner. Originale Fotokarte. Um 1914. Gut zu sehen ist der helm mit dem besonderen Helmzierrat der mecklenburgischen Dragoner-Regimenter.
Einjährig-Freiwlliger der mecklenburgischen Dragoner. Originale cdv.
Einjährig-Freiwlliger der mecklenburgischen Dragoner. Originale cdv.

Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19 (Oldenburg).

Das Oldenburgische Dragoner-Regiment Nr. 19 hatte als Stiftungstag den 01.05.1849.

Ab 01.05.1849 wurde die Einheit formiert, zunächst unter dem Namen Großherzoglich Oldenburgisches Reiter-Regiment. Ab 1867 (15.07.) wurde die Einheit in die preußische Armee als Dragoner-Regiment übernommen.

Die Einheit gehörte zur 19. Kavallerie-Brigade (Hannover), diese gehörte zur 19. Division (Hannover). Letztere war Bestandteil des X. Armee-Korps (Hannover) = Stand 1877.

Der erste Regiments-Kommandeur war Major Rolbek, ab 1850 dann Major Frhr. von und zu Egloffstein (bis 1857).

1877 waren die Garnisonen folgende: Stab, 1., 4. und 5. Eskadron Oldenburg, 2. und 3. Eskadron Cloppenburg. 1914 war das Regiment in Oldenburg vollständig versammelt.

Der Mannschaftsersatz stammte aus Oldenburg, Ostfriesland und dem Elass.

Die Remonten stammten 1877 aus Treptow und später aus Bärenklau und dann aus Wirsitz.

Die Uniform der in Rede stehenden Einheit war gekennzeichnet durch Kragen und Ärmelaufschläge aus schwarzem Sammet bei den Offizieren und aus schwarzem Tuch bei den Mannschaften.

Der Besatz der Mütze und der Vorstoß um den Deckelrand derselben war auch schwarz.

Die Mannschaften hatten weiße Achselklappen mit einem roten Namenszug: A. Derselbe sollte an den Gründer des Regiments: Großherzog Paul Friedrich August von Oldenburg erinnern.

Ab 1897 trug das Regiment die blaue Kokarde mit rotem Ring unter der Reichskokarde.

Die Lanzenfähnchen waren beim Oldenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 19 rot-blau (ab 28.08.1892).

Frühe Porträtaufnahme eines Dragoners aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19. Originale cdv.
Frühe Porträtaufnahme eines Dragoners aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19. Originale cdv.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Titzenthaler/ Oldenburg.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Titzenthaler/ Oldenburg.
Dragoner aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19. Originale cdv. Fotograf: Bolte/ Oldenburg. Der Dragoner trägt die Zentenarmedaille (auch Centenarmedaille). Diese wurde am 22. März 1897 durch Kaiser Wilhelm II. aus Anlass des 100. Geburtstages seines Großvaters Kaiser Wilhelms I. gestiftet.
Dragoner aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19. Originale cdv. Fotograf: Bolte/ Oldenburg. Der Dragoner trägt die Zentenarmedaille (auch Centenarmedaille). Diese wurde am 22. März 1897 durch Kaiser Wilhelm II. aus Anlass des 100. Geburtstages seines Großvaters Kaiser Wilhelms I. gestiftet.
Trompeter aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19. Originale cdv.
Trompeter aus dem Oldenburg. Dragoner-Regiment Nr. 19. Originale cdv.

1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 (Karlsruhe).

Das 1. Badische Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 hatte als Stiftungstag den 25.02.1803.

Mit dem 01.07.1871 wurden die badischen Truppen ein Bestandteil der preußischen Truppen.

Die Vorläufer-Einheit war das (1.) Leib-Dragoner-Regiment , die seit dem 10.01.1855 die Bezeichnung 1. Dragoner-Regiment führte.

Nun erhielt es die Bezeichnung: 1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20.

Das Regiment garnisonierte in Karlsruhe.

Im Reichsheer gehörte es zur 28. Kavallerie-Brigade und diese gehörte zur 28. Division. Der übergeordnete Verband war das XIV. Armeekorps.

Am Helm wurde die Landeskokarde des Großherzogtums Baden getragen, und natürlich diente der silberne badische Greif als Helmzierrat. Ferner wurden zur Parade weiße Haarbüsche angelegt.

Die Abzeichenfarbe war ponceau-rot, die Knöpfe waren weiß bzw. silbern. Die ponceau-roten Achselklappen zeigte eine hell-gelbe Krone.

Offizier (Leutnant) im Überrock aus dem 1. badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr.  211.
Offizier (Leutnant) im Überrock aus dem 1. badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 211.
Offizier im Überrock aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 . Originale KAB (Karlsruhe).
Offizier im Überrock aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 . Originale KAB (Karlsruhe).
Dragoner aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Frühe cdv.
Dragoner aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Frühe cdv.
Dragoner aus dem 1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20  im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Kistner/ Karlsruhe.
Dragoner aus dem 1. Badisches Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 im Ausgehanzug. Originale cdv. Fotograf: Kistner/ Karlsruhe.
Dragoner aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20  im Ausgehanzug. Originale KAV. Villingen. Das Regiment hatte auf den ponceau-roten Achselklappen eine gelbe Krone.
Dragoner aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20 im Ausgehanzug. Originale KAV. Villingen. Das Regiment hatte auf den ponceau-roten Achselklappen eine gelbe Krone.
Badischer Dragoner (Einjährig-Freiwilliger) mit Helm und Kavalleriesäbel M 52. Originales Foto. Fotograf: Schulz/ Karlsruhe.
Badischer Dragoner (Einjährig-Freiwilliger) mit Helm und Kavalleriesäbel M 52. Originales Foto. Fotograf: Schulz/ Karlsruhe.
Offizier (Leutnant) aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Originale cdv. Fotograf: Suck/ Karlsruhe.
Offizier (Leutnant) aus dem 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20. Originale cdv. Fotograf: Suck/ Karlsruhe.

2. Badisches Dragoner-Regiments Nr. 21 (Bruchsal/ Schwetzingen).

Das 2. Badische Dragoner-Regiments Nr. 21 hatte als Stiftungstag den 06.01.1850.

Die Einheit wurde im Jahr 1850 als zweites Badisches Reiter-Regiment errichtet.

Im jahre 1855 erfolgte die Umbenennung in 2. Dragoner-Regiment.

Mit Übernahme in die preußische Armee führte die Formation die Bezeichnung: 2. Badisches Dragoner-Regiments Nr. 21.

Hier gehörte es zur 28. Kavallerie-Brigade, welche Teil der 28. Division war. Der übergeordnete Truppenverbamd war das XIV. Armeekorps.

Das Regiment hatte seine Garnison in Bruchsal.

Am Helm wurde die Landeskokarde des Großherzogtums Baden getragen, und natürlich diente der silberne badische Greif als Helmzierrat. Ferner wurden zur Parade weiße Haarbüsche angelegt.

Die Abzeichenfarbe war hell-gelb, die Knopfarbe war weiß bzw. silbern. Die hell-gelben Achselklappen zeigte die Regimentsnummer (21) in rot.

Dragoner aus dem 2. Badischen Dragoner-Regiment Nr. 21 im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864-1914, Nr. 180.
Dragoner aus dem 2. Badischen Dragoner-Regiment Nr. 21 im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864-1914, Nr. 180.
Gefreiter aus dem 2. Badischen Dragoner-Regiment Nr. 21 im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864-1914, Nr. 412.
Gefreiter aus dem 2. Badischen Dragoner-Regiment Nr. 21 im Jahre 1870. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864-1914, Nr. 412.
Unteroffizier im Dienstanzug. Zigarettenbild aus der Serie:  Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 210.
Unteroffizier im Dienstanzug. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 210.
Kavallerie-Patrouille aus dem 2. Badischen Dragoner-Regiment Nr. 21. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 328.
Kavallerie-Patrouille aus dem 2. Badischen Dragoner-Regiment Nr. 21. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 328.
Angehörige des 2. Badischen Dragoner-Regiments Nr. 21 (Bruchsal/ Schwetzingen). Originale Fotokarte, gelaufen am 08.06.1913 (Elsenborn).
Angehörige des 2. Badischen Dragoner-Regiments Nr. 21 (Bruchsal/ Schwetzingen). Originale Fotokarte, gelaufen am 08.06.1913 (Elsenborn).
Angehöriger des des 2. Badischen Dragoner-Regiments Nr. 21 in Paradeuniform. Originale cdv.
Angehöriger des des 2. Badischen Dragoner-Regiments Nr. 21 in Paradeuniform. Originale cdv.

3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22 (Mülhausen/ Elsaß).

Das 3. Badische Dragoner-Regiment Nr. 22 hatte als Stiftungstag den 06.01.1850.

Im Jahr 1850 wurde die Errichtung eines dritten Badischen Reiter-Regiments befohlen.

Ab de, Jahre 1855 wurde die Enheit zur Dragonerwaffe gerechnet. Ab 1859 hieß die 3. Dragoner-Regiment Karl.

Mit der Übernnahme in die preußische Armee führte die Formation die Bezeichnung: 3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22.

In der Reichsheer gehörte das 3. Badische Dragoner-Regiment Nr. 22 zur 29. Kavallerie-Brigade und diese wiederum zur 29. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XIV. Armeekorps.

Die Garnison war Mühlhausen im Elasaß (ab 1890).

Am Helm wurde die Landeskokarde des Großherzogtums Baden getragen, und natürlich diente der silberne badische Greif als Helmzierrat. Ferner wurden zur Parade weiße Haarbüsche angelegt.

Die Abzeichenfarbe war schwarz, die Knopfarbe war weiß bzw. silbern.

Die schwarzen Achselklappen hatten einen ponceau-roten Vorstoß und zeigten die Regimentsnummer (21) in gelb.

Die Einheit hatte an der Mütze einen ponceau-roten Vorstoß um den oberen und unteren Rand des Besatzstreifens und um den Deckelrand, aber auch um den Kragen, den Ärmelaufschlägen, die linke Vorderseite des Waffenrockes und in dessen Taschenleisten. Ein solcher Vorstoß war auch um den rand der Sattelüberdecke zu sehen.

Wachtmeister aus dem 3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22 um 1874. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1874 - 1914, Bild Nr.  413.
Wachtmeister aus dem 3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22 um 1874. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1874 - 1914, Bild Nr. 413.
Dragoner aus dem 3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22 in Paradeuniform. Originale cdv. Fotograf: Stegmann/ Mühlhausen.
Dragoner aus dem 3. Badisches Dragoner-Regiment Nr. 22 in Paradeuniform. Originale cdv. Fotograf: Stegmann/ Mühlhausen.

Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 (Darmstadt).

Das Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 hatte als Stiftungstag den 06.04.1790, knüpfte also an alte hessische Militärtraditionen an.

Als Ursprung galt das im Jahr 1790 errichtete Reiter-Regiment "Chevaulegers".

Bereits am 07.04.1867 wurden die hessischen Truppen in die preußische Armee übernommen. Ab 1906 (25.11.) führte es die Bezeichung Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23.

Die Einheit gehörte zur 25. Kavallerie-Brigade, diese wiederum zur 25. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XVIII. Armeekorps.

Das Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 garnisonierte in Darmstadt.

Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23. Originale cdv. Fotograf: Polloz/ Darmstadt.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23. Originale cdv. Fotograf: Polloz/ Darmstadt.

Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 (Darmstadt). Uniformierung.

Die Einheit hatte als Uniformierung eine Mütze, einen Waffenrock und eine Sattelüberdecke aus dunkelgrünem Kirsey. Letztere hatte in den hinteren Ecken eine Krone von weißer Borte.

Die Abzeichenfarbe war rot. Am Kragen befanen sich weiße Gardelitzen. Ebenso auf den schwedischen Ärmelaufschlägen.

Knöpfe, Tressen, Zierat (= hessischer Wappenlöwe) in halboffenem Kranze von Eichenlaub und Lorbeer) und Schuppenketten waren weiß bzw. silbern.

Auf den Schulterknöpfen befand sich kein Abzeichen, allerdings auf den ponceau-roten Schulterklappen der bekrönte Namenszug "L".

Am Helm wurde die hessische Landeskokarde getragen (weiß-rot), der Vorderschirm war rund.

Säbelkoppel und Bandelier waren schwarz.

Zum Säbelkoppel wurde das Leibriemenschloß aus Messing der hessischen Infanterie getragen.

Auf der Kartusche befand sich der Namenszug "L" in Messing.

Die Lanzenflaggen waren für die Gemeinen weiß-rot, bei den Unteroffizieren waren sie weiß mit dem hessischen Wappenlöwen.

Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  418.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 418.
Wachtmeister aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Dienstanzug. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr.  246.
Wachtmeister aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Dienstanzug. Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee, Bild Nr. 246.
Vizewachtmeister aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 (Darmstadt) in Paradeuniform. Fotograf: Hans Schramm/ Darmstadt.
Vizewachtmeister aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 (Darmstadt) in Paradeuniform. Fotograf: Hans Schramm/ Darmstadt.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale cdv.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale KAB. Fotograf: Jacobi/ Metz. Gut zu sehen ist der besondere Namenszug der Einheit.
Dragoner aus dem Garde-Dragoner-Regiment (1. Grossherz. Hess.) Nr. 23 im Ausgehanzug. Originale KAB. Fotograf: Jacobi/ Metz. Gut zu sehen ist der besondere Namenszug der Einheit.

Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 (Darmstadt).

Das Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 hatte als Stiftungstag den 01.12.1859.

Am 01.12.1859 wurde das "Leib-Chevaulgers-Regiment" errichtet, und zwar aus dem "Garde-Chevaulegers-Regiment".

Ab dem 01.01.1872 führte die Einheit die Bezeichnung: Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24.

Sie gehörte im Reichsheer zur 25. Kavallerie-Brigade, welche der 25. Division angehörte. Der übergeordnete Truppenverband war das XVIII. Armeekorps.

Die Garnison der in Rede stehenden Formation war Darmstadt.

Dragoner aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 im Paradeanzug. Originale KAB. Fotograf: Hoffmann/ Darmstadt. Gut der typische hessische Helmzierrat zu sehen.
Dragoner aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 im Paradeanzug. Originale KAB. Fotograf: Hoffmann/ Darmstadt. Gut der typische hessische Helmzierrat zu sehen.

Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 (Darmstadt). Uniformierung.

Die Uniform des Leib-Dragoner-Regiments (2. Großherz.) Nr. 24 entsprach den obigen Ausführungen, mit folgenden Unterschieden:

Die Abzeichenfarbe der Einheit war weiß. Weiß war auch der seitliche Vorstoß an der Tuchhose.

Die Tressen waren glatt.

Auf den weißen Schulterklappen befand sich der rote bekrönte Namenszug "N II".

Unteroffizier aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 im Ausgehanzug. Am Waffenrock ein zweifaches Fechtabzeichen. Am Korb des KD 89 ist der hessische Löwe gut erkennbar. Originale cdv. Fotograf: Atelier Hannovera/ Hannover.
Unteroffizier aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 im Ausgehanzug. Am Waffenrock ein zweifaches Fechtabzeichen. Am Korb des KD 89 ist der hessische Löwe gut erkennbar. Originale cdv. Fotograf: Atelier Hannovera/ Hannover.
Wachtmeister aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 im Ausgehanzug. Originale KAB. Fotograf: Schramm/ Darmstadt.
Wachtmeister aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 im Ausgehanzug. Originale KAB. Fotograf: Schramm/ Darmstadt.
Unteroffiziere aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24  teilweise in Litewka. Originale Fotokarte. Um 1914. Der besondere Namenszug der Einheit ist gut zu sehen.
Unteroffiziere aus dem Leib-Dragoner-Regiment (2. Großherz.) Nr. 24 teilweise in Litewka. Originale Fotokarte. Um 1914. Der besondere Namenszug der Einheit ist gut zu sehen.
Angehörige einer Ersatz-Eskadron in friedensmäßigen Uniform des Leib-Dragoner-Regiments (2. Großherz.) Nr. 24 . Originale Fotokarte aus dem Jahr 1915.
Angehörige einer Ersatz-Eskadron in friedensmäßigen Uniform des Leib-Dragoner-Regiments (2. Großherz.) Nr. 24 . Originale Fotokarte aus dem Jahr 1915.
Wachtmeister in feldgrauer Uniform aus der Einheit wie vor. Originale Fotokarte um 1914.
Wachtmeister in feldgrauer Uniform aus der Einheit wie vor. Originale Fotokarte um 1914.

Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 (Ludwigsburg).

Das Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 hatte als Stiftungstag den 17.11.1813.

Zu diesem Datum wurde das Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 4 Prinz Adam errichtet. Diese Einheit gilt als Vorläufer des Dragoner-Regiments Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25.

Den Namen der Gemahlin des württembergischen Königs, Königin Olga, wurde dem Regiment am 19.12.1864 verliehen.

Mit Aufnahme des Königsreichs Württemberg in das Deutsche Reich wurde die württembergischen Truppen auch in die entsprechende Nummerierung der Regimenter der jeweiligen Waffengattung integriert.

Das Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 gehörte zur zur 26. Kavallerie-Brigade in der 26. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XIII. Armeekorps.

Die Garnison war Ludwigsburg.

Württembergischer Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale cdv. Gut zu sehen ist der typische württembergische Helmzierrat.
Württembergischer Dragoner im Waffenrock mit Helm. Originale cdv. Gut zu sehen ist der typische württembergische Helmzierrat.

Allgemeine Anmekerungen zur Uniformierung der württembergischen Dragoner.

Den württembergischen Dragoner-Regimenter waren gemeinsam die Mütze, der Waffenrock und die Sattelüberdecke mit einer kornblumenblauen Grundfarbe.

Der Besatz war jeweils in der Abzeichenfarbe gehalten.

Ferner der graue Mantel mit den Schulterklappen wie am Waffenrock und Kragenpatten in der Abzeichenfarbe.

Die württembergischen Dragoner hatten eine dunkelblau-melierte Reit- bzw. Tuchhose. Die Reithose hatte einen schwarzen Lederbesatz. Die Tuchhose hatte einen ponceau-roten seitlichen Vorstoß.

Der Helm entsprach grundsätzlich dem der preußischen Dragoner, allerdings hatte er den typischen württembergischen (neusilbernen) Helmbeschlag. Die Devise an diesem Beschlag lautete: FURCHTLOS UND TREW. Die gewölbten Schuppenketten waren aus Messing.

Das weiße Säbelkoppel war zum Überschnallen. Auch das Bandelier war weiß.

Als Fußbekleidung dienten geschwärzten Kavalleriestiefel mit Anschlagsporen.

Württembergische Dragoner in  Paradeaufstellung zu Fuß. Zigarettenbild aus der Serie:  Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr.  324.
Württembergische Dragoner in Paradeaufstellung zu Fuß. Zigarettenbild aus der Serie: Das Reichsheer und seine Tradition, Bild Nr. 324.

Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Uniformierung.

Das Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 hatte als Abzeichenfarbe weiß.

Am Kragen und auf den Ärmelaufschlägen wurden weiße Litzen getragen.

Auf den weißen Schulterklappen befand sich der rote - bekrönte - Namenszug "O".

Zur Parade wurde schwarze Haarbüsche aufgesetzt, die Trompeter hatten rote Haarbüsche.

Württembergischer Stabsoffizier der Dragoner im Paradeanzug, Zigarettenbild aus der Serie:  Uniformen der Alten Armee,Bild Nr.  198 .
Württembergischer Stabsoffizier der Dragoner im Paradeanzug, Zigarettenbild aus der Serie: Uniformen der Alten Armee,Bild Nr. 198 .
Appell württembergischer Dragoner auf dem Kasernenhof. Originale Fotokarte.
Appell württembergischer Dragoner auf dem Kasernenhof. Originale Fotokarte.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 (Ludwigsburg). Fotograf. J. Kleiber/ Cannstadt. Rückseitig datiert: 15.07.1898.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 (Ludwigsburg). Fotograf. J. Kleiber/ Cannstadt. Rückseitig datiert: 15.07.1898.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 im Ausgehanzug. Originale KAB.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 im Ausgehanzug. Originale KAB.
injährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Originale cdv. Fotograf: Kutenitz/ Ludwigsburg.
injährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Originale cdv. Fotograf: Kutenitz/ Ludwigsburg.
injährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 Originale cdv. Fotograf: Kutenitz/ Ludwigsburg.
injährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 Originale cdv. Fotograf: Kutenitz/ Ludwigsburg.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Originale cdv. Fotograf: Walkenhorst/ Hannover. Gut zu sehen ist der besondere Namenszug der Einheit.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Originale cdv. Fotograf: Walkenhorst/ Hannover. Gut zu sehen ist der besondere Namenszug der Einheit.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 in Ausgehuniform. Originale KAB.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 in Ausgehuniform. Originale KAB.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 mit Helm und im Mantel. Originalle cdv. Fotograf: Kleiber/ Ludwigsburg.
Einjährig-Freiwilliger aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 mit Helm und im Mantel. Originalle cdv. Fotograf: Kleiber/ Ludwigsburg.
Drei Unteroffiziere aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 noch im alten zweireihigen Rock. Originale KAB. Fotograf: Osswald/ Ludwigsburg.
Drei Unteroffiziere aus dem Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25 noch im alten zweireihigen Rock. Originale KAB. Fotograf: Osswald/ Ludwigsburg.
Angehörige einer Ersatz-Eskadron in der Uniform des Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Originale Fotokarte. Um 1914.
Angehörige einer Ersatz-Eskadron in der Uniform des Dragoner-Regiment Königin Olga (1. Württemberg.) Nr. 25. Originale Fotokarte. Um 1914.
Vorbeiritt württembergischer Dragoner. Originale Fotokarte vor 1914.
Vorbeiritt württembergischer Dragoner. Originale Fotokarte vor 1914.

Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 (Cannstadt).

Das Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 hatte als Stiftungstag den 06.12.1805.

Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Jäger-Regiment zu Pferde (Prinz Paul) errichtet.

Im Jahr 1870 wurde es in ein Dragoner-Regiment umgewandelt.

Am 23.12.1891 erhietl die Einheit die endgültige Bezeichnung: Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26.

Die Formation gehörte zur 26. Kavallerie-Brigade in der 26. Division. Der übergeordnete Truppenverband war das XIII. Armeekorps.

Garnison war Cannstadt (ab 25.07.1894).

Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König (2. Württemberg.) Nr. 26. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr.  403. Hier noch im alten zweireihigen Rock.
Dragoner aus dem Dragoner-Regiment König (2. Württemberg.) Nr. 26. Zigarettenbild aus der Serie: Deutsche Uniformen 1864 - 1914, Bild Nr. 403. Hier noch im alten zweireihigen Rock.

Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 (Cannstadt). Uniformierung.

Das Dragoner-Rgeiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 hatte als Abzeichenfarbe: zitronengelb.

Die Knöpfe waren von Nickel und die Tressen waren silbern.

Auf den zitronengelben Schultenklappen des Waffenrockes befand sich ein roter Namenszug.

Zur Paarde wurde ein schwarzer Haarbusch auf den Helm aufgesetzt. Bei den Tromptern war dieser rot.

Auf dem oben beschriebenen Helmzierrat, sowie auf der Kartusche und der Sattelüberdecke befand sich der Stern des Ordnens der Württembergischen Krone aus Neusilber.

Reservistenbild aus dem Dragoner-Regiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 (Cannstadt) im Jahre 1913. Originale Fotokarte.
Reservistenbild aus dem Dragoner-Regiment König (2. Württemberg.) Nr. 26 (Cannstadt) im Jahre 1913. Originale Fotokarte.

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Heeressoziologie

Die Stellung des Militärs in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs

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