Archiv dieses Schwerpunktes
Beiträge entdecken
95 Beiträge im Archiv
Ergebnisse werden geladen …
Die Ergebnisse konnten nicht geladen werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
24 Beiträge gefunden
Heeressoziologie
Das Lebens- und Dienstalter des altpreußischen Soldaten
Mit dem Blick auf heutige Verhältnisse ist man leicht versucht, sich den altpreußischen Soldaten als einen relativ jungen Menschen vorzustellen. Das dies nicht der Realität entspricht, zeigt das überlieferte Belegmaterial. Die zeitgenössischen Dokumente belegen vielmehr ein verhältnismäßig hohes Lebens- und Dienstalter und zeigen, dass es in den Regimentern recht viele alte Leute gab.
Heeressoziologie
Das altpreußische Unteroffizierkorps - Innenansichten einer Chargengruppe
Zwischen den Gemeinen und den Offizieren standen in der vertikalen Gliederung als Zwischenglied die Unteroffiziere. Betrachtet man die altpreußische Armee als soziales Gebilde, so ist mit Beginn des 18. Jahrhunderts eine Trennung zwischen (Ober-) Offizier- und Unteroffizierkorps festzustellen, was auch darin seinen sinnfälligen Ausdruck fand, dass die Kriegsartikel vom 12.07.1713 nur noch für die Unteroffiziere und die Gemeinen, also nicht mehr für die Offiziere galten. Mit der Reservierung der Offizierstellen für den einheimischen Adel als Mittel zur Verstaatlichung desselben, ging im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts der soziale Abstieg der Unteroffiziere einher, die nunmehr mit den Gemeinen die Mannschaften ausmachten. Dennoch kam ihnen in diesem präzisen System der Über- und Unterordnung als untersten Ranginhabern und Funktionsträgern eine gewichtige Bedeutung zu, die Rahmen- und Existenzbedingungen dieser Chargengruppe verdienen deshalb Gegenstand der Betrachtung zu sein.
Heeressoziologie
Laeso et invieto militi - das altpreußische Invalidenwesen
Laeso et invieto militi = Inschrift über dem Portal des Berliner Invalidenhauses.
Heeressoziologie
Das altpreußische Heeresmedizinalwesen
Der Aufsatz erschien ursprünglich in der Zeitschrift für Heereskunde (1994, S. 13 ff., ohne Überschriften und Bebilderung).
Heeressoziologie
Lutheraner, Reformierte und Katholiken - ein Beitrag zur Religionsgeschichte des altpreußischen Heeres
Der Aufsatz erschien ursprünglich in der Zeitschrift für Heereskunde (1990, S. 52 ff., ohne Überschriften und Bebilderung).
Heeressoziologie
Die Ausländer in der altpreußischen Armee
Das aus Kantonwesen und Werbung1 kombinierte Ersatzsystem der altpreußischen Armee bewirkte in der Folge die Zusammensetzung aus In- und Ausländern; die Mannschaft setzte sich also aus zwei völlig differenten Bestandteilen zusammen.
Heeressoziologie
Fürsorgemaßnahmen für Soldatenfrauen und -kinder in der altpreußischen Armee
Der Aufsatz wurde ursprünglich veröffentlicht in: Zeitschrift für Heereskunde, Nr. 328 November/ Dezember 1986, S. 139 ff. S. 139 ff.
Heeressoziologie
Anmerkungen zur Körpergröße des altpreußischen Soldaten - taktischer Hintergrund, Anforderungen und Praxis
Der Aufsatz wurde ursprünglich veröffentlicht in: Zeitschrift für Heereskunde, Nr. 354 März/April 1991, S. 43 ff.
Heeressoziologie
Friedrich Christoph von Saldern - ein märkischer Edelmann.
Der Aufsatz erschien bereits in der Zeitschrift für Heereskunde, 1994, S. 137 ff.
Heeressoziologie
Die Freiwächter in der altpreußischen Armee
Der Aufsatz wurde ursprünglich veröffentlicht in: Zeitschrift für Heereskunde, Nr. 360 März/April 1992, S. 32 ff.
Heeressoziologie
Verpflegungswesen im siebenjährigen Kriege.
Heeressoziologie
Die preußische Armee unter Friedrich Wilhelm I. (1713 - 40) - 6. Kapitel - Die technischen Truppen
Die Artillerie war neben der Infanterie und Kavallerie die jüngste der drei Waffengattungen, ihre Anfänge gehen in Preußen jedoch bereits auf das 14. Jahrhundert zurück. Die Bedienung der Büchsen und Geschütze erfolgte zunächst von Meistern, die allmählich eine eigene Zunftgenossenschaft bildeten. Erst unter dem Großen Kürfürsten (1640-88) wurde die Artillerie Offizieren unterstellt und damit zu einer regulären militärischen Formation. Am 1.01.1672 erließ der Große Kurfürst einen „Articuls-Brieff vor die Artillerie-Bediente in denen Chur-Fürstlichen Brandenburgischen Vestungen“ [1], der neben der Eidesformel für den Büchsenmeister detaillierte Anforderungen und Verhaltensregeln für das Artilleriepersonal enthielt. 1683 wurden 1 Bombardier- und 4 Kanonier-Kompanien errichtet, damit entstand die Artillerie eigentlich erst als eine selbständige Waffengattung. Auch König Friedrich I. förderte die Artillerie und ernannte am 20.12.1697 den Markgrafen Philipp von Brandenburg-Schwedt (1669-1711) zum Generalfeldzeugmeister und Chef der Artillerie. Dieser bemühte sich um deren Organisation und Ausbildung. Unter seiner Ägide erhielt die Artillerie ein Dienstreglement. Dieses wurde vom König am 15.03.1704 bestätigt und regelte in 12 Artikeln die inneren Verhältnisse der Waffe [2].