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Uniformierung & Ausrüstung

Sächsische Uniformen im Jahre 1834 in originalen Aquarellen von Friedrich (Fritz) Neumann

Nachfolgend wird ein Konvolut von originalen Aquarellen mit ausschließlich sächsischen Uniformen von Friedrich (Fritz) Neumann gezeigt. Die 16 Aquarelle befanden sich lose in einer alten Mappe mit der Aufschrift: Die Königlich Sächssiche Armee. 1834. Neumann war ein Uniformmaler aus dem 19. Jahrhundert, der kein geschlossenes Werk hinterlassen hat. Vermutlich handelt es sich um den Verfasser des Beitrages über Uniformwerke in den Königl. Sammlungen zu Dresden, erschienen in den Mitteilungen zur Geschiichte der militärischen Tracht (1893, Nr. 12). Dort identifiziert sich dieser als Inspicient am Königl. Hoftheater zu Dresden und berichtet, dass er (H.? Neumann) sich seit Jahren mit der Anfertigung von Uniformbildern aller Zeiten und Völker für Sammler und Liebhaber beschäftigt. Richard Knötel nimmt auch an anderer Stelle auf diesen Uniformmaler dankend Bezug.

Uniformierung & Ausrüstung

Französische Uniformen (Kaisergarde) im Jahre 1859

Nach dem Vorbild der Kaisergarde seines Onkels errichtete Napoleon III. (* 20. April 1808 in Paris; † 9. Januar 1873 in Chislehurst bei London) im Jahre 1854 eine ebensolche Gardeformation in Form einer gemischten Division. Diese umfasste zunächst 2 Infanterie-Brigaden, 1 Kavallerie-Brigade, Gendarmerie, Artillerie und Genie. Ab dem Jahre 1855 kam noch 1 Eskadron Fuhrwesen, 1 Fuß-Artillerie-Regiment und 1 Zuaven-Regiment dazu. In diesem Jahr wurde auch die Kaisergarde in zwei Infanterie-Divisionen umgebildet nebst 2 Brigaden Kavallerie. 1865 kam noch ein Regiment Carabiniers hinzu. Die Kaisergarde nahm auch am Kampf teil, z. B. am Krimkrieg (1855, 1853-56), im Italien-Feldzug (1859) und deutsch-französischen Krieg (1870/71). Hierbei erlitt sie teilweise schwere Verluste. Ergänzend erwähnt werden sollen auch die Hundert-Garden (Cent-Gardes), die am 24.03.1854 errichtet wurden. Sie waren zum Eskortedienst bei dem Kaiser und zur Bewachung der kaiserlichen Schlösser und Gärten zweckbestimmt. Es handelte sich also um eine reine Hofgarde.

Uniformierung & Ausrüstung

Napoleonische Uniformen in originalen Aquarellen von Friedrich (Fritz) Neumann

Nachfolgend wird ein Konvolut von originalen Aquarellen mit ausschließlich napoleonischen Uniformen von Friedrich (Fritz) Neumann gezeigt. Dieser war ein Uniformmaler aus dem 19. Jahrhundert, der kein geschlossenes Werk hinterlassen hat. Vermutlich handelt es sich um den Verfasser des Beitrages über Uniformwerke in den Königl. Sammlungen zu Dresden, erschienen in den Mitteilungen zur Geschiichte der militärischen Tracht (1893, Nr. 12). Dort identifiziert sich dieser als Inspicient am Königl. Hoftheater zu Dresden und berichtet, dass er (H.? Neumann) sich seit Jahren mit der Anfertigung von Uniformbildern aller Zeiten und Völker für Sammler und Liebhaber beschäftigt. Richard Knötel nimmt auch an anderer Stelle auf diesen Uniformmaler dankend Bezug.

Uniformierung & Ausrüstung

Darstellungen von Uniformen der Englisch-Deutschen Legion.

Die Englisch-Deutsche Legion (King’s German Legion) gehört zu den berühmtesten Einheiten der Napoleonischen Kriege. Im Jahre 1803 gegründet, bestand sie aus Infanterie, Kavallerie und Artillerie und rekrutierte sich vor allem aus Offizieren, Unteroffizieren und Gemeinen der ehemaligen hannoverschen Armee. Später wurden aber auch andere Nationalitäten angenommen, außer Franzosen und Italiener. Die Uniformierung folgte dem britischen Vorbild, ebenso die Organisationsstruktur der jeweiligen Einheiten. Allerdings wurde der typische (Waterloo-)Tschako zunächst von der Infanterie der Englisch-Deutschen Legion getragen und erst im Jahre 1812 auch in der britischen Armee eingeführt.

Uniformierung & Ausrüstung

Napoleonische Uniformen in Stahlstichen aus den Jahren 1835 - 1838

France Militaire. HISTOIRE DES ARMÉES FRANCAISES DE TERRE ET DE MER DE 1792 A 1833. Paris 1835 - 1838. Mehrbändiges - 5 - Werk. Herausgeber: A. Joseph Hugo (15.11.1798 in Paris; † 07. 02.1855). Es handelte sich um den älteren Bruder von Victor Hugo. Die Reihe beschäftigt sich mit der Napoleonischen Zeit und ist reich bebildert (824 Stahlstichtafeln, davon 111 Karten). Die Tafeln zeigen Uniformen, Schlachten, Seegefechte, Porträts, Karten, Pläne und zahlreiche Stadtansichten. Im Nachgang wird aus dem vorgenannten Werk eine Auswahl von Uniformdarstellungen gezeigt, denen die entsprechenden originalen Stahlstiche zugrunde liegen.

Uniformierung & Ausrüstung

Eine kleine Geschichte der Uniform - 5. Teil - Die Entwicklung der Uniform vom 17. zum 18. Jahrhundert am Beispiel von Frankreich

In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstand in Frankreich eine einheitliche Regierungsgewalt mit absoluter Machtvollkommenheit. Als Kardinal Mazarin am 09.03.1661 starb, erklärte der junge König Ludwig XIV., dass er keinen Nachfolger ernennen und von nun an selbst regieren werde. Er ließ sich aber von dem Geheimen Staatsrat beraten. Die staatliche Macht konzentrierte sich nun gänzlich in der Hand von König Ludwig XIV (05.09.1638 – 01.09.1715). Er gilt als der wichtigste Vertreter des höfischen Absolutismus und wurde zum Vorbild zahlreicher anderer europäischer Herrscher. Vom Gottesgnadentum überzeugt, trat der König prunkvoll auf und beanspruchte nach Überwindung der adligen Fronde als Selbstherrscher die absolute Autorität in allen staatlichen Belangen.