Szenen des Krieges - Märsche
Abbildung oben: Soldaten auf dem Marsch. Foto: W. Braemer/ Berlin. Um 1914/15.
Abbildung unten: Infanterie durchquert eine französische Ortschaft. Fotokarte, gelaufen am 30.10.1915.
Anmerkungen zum vorigen Foto.
Die Schlacht um Verdun dauerte rund 300 Tage, genauer gesagt 10 Monate. Die Kämpfe erstreckten sich vom 21.02.1916 bis zum 19. 12.1916. Sie gilt als eine der längsten, materialintensivsten und verlustreichsten Schlachten der Weltgeschichte und endete ohne nennenswerten strategischen Gewinn für eine der beiden Seiten.
Anmerkungen zum vorigen Foto.
Der deutsche Durchbruch in Ostgalizien - auch bekannt als die Gegenoffensive in Galizien - begann am 19. 07. 1917. Nachdem die russische Kerenski-Offensive kurz zuvor gescheitert war, starteten die Truppen der Mittelmächte unter maßgeblichem deutschen Befehl diesen erfolgreichen Gegenstoß. Die Operation führte zur schnellen Zurückdrängung der demoralisierten russischen Armee. Die wichtigsten Stationen:
19. 07.1917: Beginn des Angriffs der Mittelmächte in Ostgalizien.
25. 07.1917: Einnahme der strategisch wichtigen Stadt Tarnopol.
02. 08.1917: Einmarsch der Truppen in Czernowitz.
Mitte August 1917: Die Offensive endet nach der fast vollständigen Rückeroberung Ostgaliziens und der Bukowina.
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Der Beginn der Jahres 1918 war geprägt von Friedensbemühungen, insbesondere die Botschaft des amerikanischen Präsidenten Wilson entwickelte ein Friedensprogramm mit 14 Punkten. In Österreich und Deutschland beunruhigten Massenstreiks die politische und militärische Führung. Die amerikanische Friedensinitiative wurde auf deutscher Seite unterschiedlich kommentiert, fand aber letztlich bei den Mittelmächten kein positives Echo. Auch die alliierte Seite war zu diesem Zeitpunkt zu Verhandlungen nicht wirklich bereit. Zwischen Ende Oktober und Mitte Februar liefen die Friedensverhandlungen zwischen Russland und den Mittelmächten in Bresk-Litowsk. Die dargebotenen Friedensbedingungen waren hart. Der russische Verhandlungsführer Trotzki kündigte die Demobilmachung des russischen Heeres an, wollte aber die von den Deutschen gestellten Bedingungen nicht anerkennen. Daraufhin lebten die militärischen Feindseligkeiten wieder auf und die deutschen Truppen rückten weiter auf russisches Gebiet vor. Im Februar wurden Reval, Minsk, Shitomir und im März Kiew besetzt. Am 03.03. kam es dann doch zum förmlichen Friedensschluss, da das durch die Revolution instabile russische Reich den Frieden dringend benötigte. Bereits am 09.02. war es zum Friedensschluss mit der Ukraine gekommen. Deutschland wurde hierdurch zwar von einem Zweifrontenkrieg befreit und konnte insbesondere die Westfront durch nicht mehr im Osten benötigte Truppen verstärken, dennoch war die Präsenz der Mittelmächte in den politisch unruhigen östlichen Gebieten als Schutzmacht erforderlich.
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