Deutsche Soldaten in feldgrauer Montierung - I. Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke - Kopfbedeckungen

In Vorbereitung.

Grenadier aus dem Kaiser-Franz-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 (Berlin) im Waffenrock M 07. Um 1914. Am parademäßigen Helm wird der Gardeadler getragen. Gut zu erkennen ist der Namenszug auf den Schulterklappen.
Oberleutnant aus dem Garde-Grenadier-Regiment Nr. 5 (Spandau) im feldgrauen Waffenrock mit aufgesetzter friedensmäßiger Stickerei. Der Helm wird vorschriftsmäßig mit Kinnriemen getragen. Um 1914.
Gardist im Feldrock M 07 mit Mantel und friedensmäßigen Helm. Haarbüsche wurden zur feldgrauen Uniform (eigentlich) nicht getragen.
Vizefeldwebel im vereinfachten Feldrock aus dem 3. Magdeburgischen Inf. Regt. Nr. 66 (Magdeb.). Fotograf: Gustav Schüler/ Magdeburg. Am IOD 89 ist das Offiziersportepee sichtbar.
Gefreiter aus dem Inf.-Regt. Herzog Ferdinand von Braunschweig (8. Westf.) Nr. 57 (Wesel) im Feldrock. Der Helm zeigt den typischen heraldischen Adler, den fast alle preußischen Linienregimenter trugen.
Offiziere der Reserve im kleinen Rock (links) bzw. Waffenrock M 1910. Um 1910. Als Helmzierrat dient der heraldische Adler mit aufgelegtem Wappenschild (wohl Inf.-Regt. Nr. 95). Die Aufnahme entstand in Zeithain (Sachsen).
Württembergische Infanteristen. Am vorschriftsmäßigen Helm mit Kinnriemen ist der typische württembergische Helmschmuck gut zu erkennen. Vermutlich handelt es sich um Soldaten einer Kriegsformation bzw. Einheit der Landwehr.
Angehöriger der Garde-Feldartillerie. Berlin, um 1915. Er trägt den Helm mit Kugelaufsatz. Gut sichtbar ist der Gardeadler. Auffällig ist schlechte Qualität des Feldrockes.
Kanonier der preußischen Feldartillerie in bunter Friedensuniform. Um 1914. Am Helm mit Kugelaufsatz der heraldische Adler mit Vaterlandsbandeau. Auf der Brust des Adlers befinden sich die Buchstaben FR. Die Schuppenketten sind konvex
Sanitätsoffizier bzw. Assistenzarzt im Waffenrock mit Kragenpatten und schwedischen Ärmelaufschlägen. Um 1914/ 15. Der Helm entspricht dem der Offiziere. Als Bewaffnung dient der Artillerieoffizierssäbel mit Portepee.
Sächsischer Infanterist mit Helm M 1915. Der Helm hat die verräterische Spitze verloren. Am Helmüberzug wird kein Abzeichen geführt.
Truppenvereidigung, Porta Westfalica, Oktober 1915. Gut zu sehen ist die Ausstattung mit Ersatzhelmen. Diese ersetzten bereits ab September 1914 die Lederhelme und waren aus verschiedenen Materialien, z. B. Folz, Metall, Kork, Fiber, sogar Presspappe oder Hartpappe. Auf dieser Aufnahme könnte es sich um um eldgrau angestrichene Helme aus Stahlblech handeln.
Unteroffizier in Feldbluse 1915. Der Helm hat feldgraue Beschläge (Gardeadler). Am Kragen sind die Unteroffizierstresse und Garde(doppel)litze(n) gut sichtbar. Um 1915/16.
Preußische Infanteristen mit Ersatzhelmen aus feldgrau lackiertenm Leder oder Metall. Oroginale Fotokarte, Münster, gelaufen am 26.11.1914.

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