Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Husaren-Regimenter - Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3
Das Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3 hatte als Stiftungstag den 30.ß9.1730 und führte nach Neuerrichtung die Tradition des altpreußischen Leib-Husaren-Regiments v. Rudorff (H 2) und des altpreußischen Husaren-Bataillons v. Bila (H 11) fort.
Es wurde am 16.10.1807 in Treptow an der Rega errichtet.
Hierfür wurden Mannschaften aus dem Leib-Husaren-Regiments v. Rudorff (H 2), dem altpreußischen Husaren-Bataillon v. Bila (H 11) und dem Husaren-Kommando Berlin verwendet.
Ab dem 27.01.1889 führte die Einheit die Bezeichnung: Husaren-Regiment von Zieten (Brandenburgisches) Nr. 3.
Ab 1851 gehörte die Formation zum III. Armee-Korps (Berlin) und war dort Bestandteil der 6. Division (Brandenburg) bzw. der 6. Kavallerie-Brigade (Brandenburg, 1866 Berlin, 1873 Brandenburg).
Die letzte Friedensgarnison war Rathenow, vorher auch Düben, Nauen und Friesack.
Ab 1873 erweiterte man die Kasernen in Rathenow.
In den Jahren 1878-1885 war Prinz Friedrich Karl von Preußen (General-Feldmarschall, Kgl. Hoheit) der Regimentschef.
Ab 1888 bis zum Ersten Weltkrieg war der Generalfeldmarschall Arthur Prinz von Großbritannien und Irland, Herzog von Connaught der Regimentschef.
Der letzte Regimentskommandeur (01.05. - 31. 07.1919) hieß Hugo von Kayser (Oberstleutnant).
Der Mannschaftsersatz stammt 1830 bis 1851 aus der Provinz Sachsen, später aus der Priegnitz, Havelland und der Uckermark.
Die Attila war hellrot mit weißer Verschnürung.
Der Kolpak der Pelzmütze war ebenso hellrot.
Die Einheit wurde nach dem Ersten Weltkrieg am 01.10.1919 aufgelöst.
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