Uniformierung und Ausrüstung der Alten Armee - Kavallerie - Kürassier-Regimenter - Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4
Das Kürassier-Regiment von Driesen (Westfälisches) Nr. 4 hatte als Stiftungstag den 19.04.1717 und stand in der Tradition des altpreußischen Dragoner-Regiments v. Wuthenau.
Es wurde am 16.10.1807 in Königsberg in Preußen und Wehlau errichtet, und zwar aus dem Dragoner-Regiment v. Zieten (siehe auch beim Kürassier-Regiment Graf Wrangel (Ostpreußisches) Nr. 3).
Die letzte Garnison war Münster in Westfalen, vorher auch teilweise in Hamm, Warendorf usw. (jeweils bis 1884).
Der Ersatz stammte aus Westfalen bzw. dem Münsterland, bis 1816 aus Westpreußen und in der Zeit von 1833 bis 1850 aus Niederschlesien.
Am 27. 01.1889 wurde dem Regiment von Kaiser Wilhelm II. unter Bezug auf den preußischen Generalleutnant Georg Wilhelm von Driesen (1700–1758) sein endgültiger Name „von Driesen“ verliehen.
Die letzten Regimentskommandeure hießen Maximilian v. Oertzen bzw. Hubert von Platen (1919).
Im Jahr Oktober 1916 musste das Regiment die Pferde abgeben und gehörte fortan zum Kavallerie-Schützen-Regiment.
Am 18. August 1919 kehrte das Regiment nach Münster zurück.
Die Einheit wurde nach dem Ersten Weltkrieg am 01.10.1919 aufgelöst.
Am weißen Koller war die Abzeichenfarbe hellrot, also die Einfassung des Kragens, vorn herunter und an den Ärmelaufschlägen.
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