Szenen aus dem Dienstalltag der Alten Armee - Kavallerie - Hufbeschlag

Pferdebeschlag bei einem preußischen Ulanen-Regiment. Originale Fotokarte vor 1914.

Der Hufbeschlag der Pferde erfolgte durch die Fahnenschmiede des Regimentes, zumeist in eigenen Schmieden in der Garnison. Auf dem Marsch wurde auf Dorfschmiede usw. zurückgegriffen.

Schmiede beim Magdeburgischen Husaren-Regiment Nr. 10 (Stendal). Zeitgenössische Fotokarte. Datiert: 30.06.1910. Zu sehen ist auch ein Oberfahnenschmied.
Schmiede bei der Arbeit. Originale Fotokarte. Gelaufen: Gleiwitz, am 14.01.1914.
Hufbeschlag im Kriege. Originale Fotokarte. 1918.

Im Feld gab es besondere Feldschmieden.

Biwak und Feldschmiede im Kriege. Originale Fotokarte.

Der Hufbeschlag wurde in besonderen Lehrschmieden erlernt. 1914 waren 8 Militär-Lehrschmieden vorhanden.

Schmiede beim 1. sächsischen Husaren-Regiments König Albert Nr. 18 in Grossenhain.

Die preußischen Lehrschmieden waren in Berlin, Breslau, Frankfurt a. M., Hannover, Karlsruhe und Königsberg/ Ostpreußen, die sächsische Lehrschmiede waren in Dresden.

Hier fanden entsprechende Kurse statt.

Gruppenaufnahme von Teilnehmern eines Kursues an der Lehrschmiede in Karlsruhe. Zu sehen sind Dragoner, ein Ulan, ein Jäger zu Pferde und Feldartilleristen. Originale Fotokarte aus dem Jahre 1909.
Teilnehmer eines Kursues an der Lehrschmiede in Karlsruhe in Arbeitskleidung. Originale Fotokarte aus dem Jahre 1909.

Oberfahnenschmiede, Fahnenschmiede und zu Fahnenschmiede befähigte Beschlagschmiede trugen als Abzeichen auf dem linken Ärmel ein Hufeisen bzw. ein doppeltes Hufeisen.

Bei Oberfahnen- und Fahnenschmieden bestand es aus Tresse.

"Hoch lebe das Eisen. Hoch lebe der Stahl". Ehrung in einer militärischen Schmiede in Sachsen (wohl Feldartillerie). Fotograf: Max Baum/ Dresden.

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